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"Salome"-Rollendebüts von Hellen Kwon und Peter Galliard |
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| Mittwoch, den 23. November 2011 um 12:38 Uhr |
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In der neuen Serie von Richard Strauss’ »Salome« sind Hellen Kwon und Peter Galliard mit großen Rollendebüts zu erleben. Die koreanische Sopranistin, die im letzten Jahr zur Hamburger Kammersängerin ernannt wurde und für ihre Leistung in Rihms »Das Gehege« den Rolf-Mares-Preis 2010 erhielt, singt zum ersten Mal die Salome.
Sie freut sich sehr auf die Rolle: »Stimmtechnisch ist die Partie gut für mich geeignet, denn sie umfasst einerseits lyrische Elemente, doch sie erfordert andererseits dramatische Attacke«, sagt Hellen Kwon. »Die Salome befindet sich 90 Minuten auf der Bühne und muss ständig singen und agieren, darum sollte man seine Kraft ökonomisch einteilen können.«
Peter Galliard betritt mit der Interpretation des Herodes ebenfalls musikalisches Neuland, auch wenn ihm die Inszenierung von Willy Decker bestens bekannt ist: Bei der Premiere 1995 sang er die Rolle des Narraboth. Nun tritt der Tenor als Tetrarch auf die Hamburger Opernbühne, eine Figur, die er bei Strauss nicht nur als brutalen Tyrannen charakterisiert sieht: »Durch Strauss’ Dramatisierung bekommt der Herodes viel menschlichere Züge – ich spüre deutlich seinen Wankelmut und seine Ängstlichkeit«.
Am Pult steht die Hamburger Opernintendantin Simone Young. Unter ihrer Leitung singen außerdem Renate Spingler (Herodias), Andrzej Dobber (Jochanaan), Andrew Staples (Narraboth), Rebecca Jo Loeb (Page), Markus Petsch, Frieder Stricker, Chris Lysack, Jun-Sang Han, Levante Páll (Fünf Juden) sowie Wilhelm Schwinghammer und Thomas Florio (Zwei Soldaten). Quelle: Staatsoper Hamburg |




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