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Akram Zaatari erhielt den Großen Preis des 17. SESC_Videobrasil

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Mittwoch, den 02. November 2011 um 15:54 Uhr
Der libanesische Künstler Akram Zaatari wurde mit dem Großen Preis des 17. Internationalen Festivals Zeitgenössischer Kunst SESC_Videobrasil in São Paulo ausgezeichnet. Er zeigte dort das Video: Tomorrow everything will be alright. 2010 (Morgen wird alles gut sein).

Im Zuge eines intensiven Gedankenaustauschs entwickelt sich im Laufe eines Abends eine Geschichte von Liebe, Verlust und Sehnsucht. Diese Arbeit ist eine Referenz an den französischen Filmemacher Éric Rohmer und dessen Aufmerksamkeit, die er den Einzelheiten des Alltagslebens widmete.

Videobrasil war ursprünglich ausschließlich der Videoproduktion vorbehalten und ist jetzt mit der 17. Edition zu einem für alle Disziplinen der visuellen Kunst offenen internationalen Festival erweitert worden. Die Teilnehmer der Wettbewerbsausstellung "Southern Panoramas" wurden aus 1.295 Bewerbungen ausgewählt. Direktorin und Generalkuratorin ist Solange Oliveira Farkas.

Der Festivaljury gehörten an: Agustín Pérez Rubio, Direktor des MUSAC (Zeitgenössisches Kunstmuseum von Castilla y León) in Spanien; Bisi Silva, Gründerin des CCA Lagos (Center for Contemporary Art) in Nigeria; Gabriela Salgado, auf Lateinamerika spezialisierte freie Kuratorin; Rodrigo Moura, Kurator des Instituto Inhotim (Brumadinho, Staat Minas Gerais); Raquel Schwartz, Direktorin der Galerie Kiósko in Santa Cruz de la Sierra, Bolivien.

Akram Zaatari ist dem Festival schon seit langem verbunden und nahm seit 1996 an mehreren Editionen teil. Das 14. Videobrasil zeigte 2003 eine "Retrospective Akram Zaatari", und im Rahmen jener Veranstaltung kuratierte er als Teil des Programms "Possible Narratives - Artistic Practices in Lebanon" zusammen mit Christine Tohmé eine Auswahl von Videos.

Quelle: 17. Internationales Festival Zeitgenössischer Kunst, São Paulo

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