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Neuer Chef der altonale GmbH Manfred Pakusius löst Dieter Meine ab |
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| Montag, den 24. Oktober 2011 um 21:58 Uhr |
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Bei der altonale GmbH hat sich das Personalkarussell gedreht. Dieter Meine hat seinen Geschäftsführerposten zum 1. Oktober aufgegeben. Manfred Pakusius, der von den 31 altonale Gesellschaftern bereits im Frühjahr einstimmig gewählt wurde, steht jetzt an der Spitze der altonale GmbH. Die offizielle „Staffelübergabe“, zu der wir Sie herzlich einladen, findet am Samstag, 19. November, 11 Uhr, im Ex England-Fährterminal, Van-der-Smissen-Straße 4, in Hamburg statt. Der Chefwechsel wird auch einige Veränderungen für die altonale nach sich ziehen. Unter anderem sieht Manfred Pakusius vor, die altonale GmbH zu einem Kulturveranstalter weiterzuentwickeln, bestehende Veranstaltungen zu stärken und neue Formate zu kreieren. In der Diskussion steht auch, die Kulturveranstaltungen der altonale vom Straßenfest zu trennen. „Damit wollen wir beiden Veranstaltungen mehr Gewicht verleihen. Dies ist jedoch ein Prozess, der sicherlich erst 2013 zum Tragen kommt“, sagt der neue Geschäftsführer. Von den künftigen Maßnahmen verspricht sich der neue Chef, die altonale noch fester im Bezirk zu verankern. „Dabei ist es mir wichtig, den Einzelhandel, die Gastronomie und auch die Wirtschaft mitzunehmen. Für den Bezirk ist es doch ein außerordentlicher Schatz, einen Kulturveranstalter wie die altonale GmbH in den eigenen Reihen zu wissen.“ Vor allem mit dem Straßenfest, das sich zu Deutschlands größtem Stadtteilfest mit einer einmaligen Beteiligungskultur – sowohl bei Vereinen als auch Anliegern – entwickelt hat, will die altonale GmbH neue Wege gehen. „Denn bei jeder positiven Entwicklung gibt es auch Kritik, etwa an der Qualität des Bühnenprogramms. Der wollen wir uns stellen“, sagt Manfred Pakusius. Erklärtes Ziel ist, die altonale zum „schönsten Stadtteilfest Deutschlands“ zu machen. „Wir haben in Altona dazu alles, was man braucht: Einen wunderschönen Stadtteil an der Elbe, ein kreatives und kulturelles Umfeld, das in Deutschland seines Gleichen sucht und ein wirtschaftlich freundliches Klima. Und wir haben eine Menge professioneller und erfahrener Organisatoren in der altonale GmbH, die sich für diese Aufgabe seit Jahren einsetzen“, sagt der 48-Jährige. Aber auch mit STAMP – Internationales Festival der Straßenkünste Hamburg, das noch in den Kinderschuhen steckt, hat der neue Häuptling der altonale GmbH Großes vor. „Unser Organisationsteam ist total hingerissen ob der Reaktionen aus dem In- und Ausland auf dieses neue Straßenkunstfestival. Wir haben hier eine Gruppe von Profis versammelt, die Feuer und Flamme sind, das Festival zu einer der Hamburger Vorzeigeveranstaltungen zu machen.“ Für das kommende Jahr wünscht sich Pakusius, der ein großer Fan von Kunst auf der Straße ist, eine internationale Straßentheaterkompanie zur Eröffnung von STAMP, mehr Tribünen und bessere Auftrittsbedingungen für die Künstler, zum Beispiel feste Licht- und Tontechnik. „Das wird nicht ohne Mehreinnahmen zu machen sein. Doch meine große Hoffnung ist, dass wir gerade für das STAMP mit seiner internationalen Strahlkraft Partner finden, die mit uns das Festival weiterentwickeln wollen.“ Manfred Pakusius kennt die altonale seit ihrer Gründung 1999 und ist ihr seit dieser Zeit verbunden – anfänglich als Geschäftsführer der Uwe Bergmann Agentur, aus der er 2010 ausgeschieden ist. „Manni kann der altonale mit seinen vielfältigen Erfahrungen im Eventbereich neue Impulse geben“, sagt sein Vorgänger Dieter Meine. „Er ist vielen Akteuren der altonale vertraut, mit manchen sogar befreundet. Er schätzt deren Kompetenz und teilt ihre Liebe für eine außergewöhnliche Veranstaltung.“ Dieter Meine gibt seinen Geschäftsführerposten nach acht erfolgreichen Jahren auf eigenen Wunsch auf, bleibt aber der altonale GmbH als Gesellschafter treu und wird auch weiterhin aktiv an deren Entwicklung mitwirken und die Zukunft der altonale sowie STAMP konstruktiv begleiten. Mit seinem Rücktritt will der 59-Jährige Platz für neue Ideen machen. „Ich bemerkte bei mir nach acht Jahren die Tendenz, mich eher auf Vertrautes zu verlassen statt Neuem Platz zu geben. Das wird aber den Akteuren in der altonale, die ihre Ideen verwirklicht sehen wollen, nicht gerecht“, sagt Dieter Meine. Er ist überzeugt: „Der frische Blick eines neuen Geschäftsführers wird der altonale gut tun.“ Quelle: atonale GmbH |


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