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Filmfestival DOK Leipzig feiert Rekorde |
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| Montag, den 24. Oktober 2011 um 11:20 Uhr |
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Zahlreiche Rekorde vermelden die Organisatoren zum Abschluss des 54. Internationalen Leipziger Festival für Dokumentar-und Animationsfilm. Besonders erfreulich ist der Besucherrekord. Mindestens 38.000 Zuschauer werden bis zum Abschluss der Festivalwoche Filme bei DOK Leipzig gesehen haben. Sehr viele Vorstellungen waren ausverkauft, häufig auch das größte Festival-Kino mit über 700 Zuschauern. Damit setzt sich die Entwicklung der kontinuierlich steigenden Zuschauerzahlen bei DOK Leipzig auch in diesem Jahr fort.
Festivaldirektor Claas Danielsen äußerte sich hoch erfreut über das große Interesse am künstlerischen Dokumentar-und Animationsfilm: „Es beeindruckt mich zutiefst, dass viele junge Menschen in unsere Festivalkinos drängen, um anspruchsvolle Dokumentar-und Animationsfilme zu sehen. Mit häufig komplett ausverkauften Vorstellungen stoßen wir fast an unsere Kapazitätsgrenzen. Deutlich wird dadurch: Der Bedarf an Dokumentarfilmen, die uns ein tiefes Verständnis der Welt und der Zeit in der wir leben vermitteln, ist enorm – und er wächst stetig.“ Das Leipziger Festival ist nicht nur ein Zuschauermagnet, sondern auch ein weltweit anerkannter Branchentreffpunkt. Aus 58 Ländern akkreditierten sich insgesamt 1431 Fachbesucher, damit konnte das Rekordniveau des vergangenen Jahres gehalten werden. Die umfassenden Angebote von DOK Industry wurden von Filmemachern, Redakteuren, Dokumentarfilmproduzenten und Einkäufern aus aller Welt durchweg positiv aufgenommen und rege besucht. Bei vielen Veranstaltungen wurden die Kapazitäts¬grenzen erreicht, das gilt auch für die Angebote der neuen DOK Training Plattform, die in diesem Jahr erfolgreich eingeführt wurde. Der digitale DOK Markt wurde von den Fachbesuchern ebenfalls intensiv genutzt. An den Sichtungsplätzen standen elektronisch 450 Filme zur Verfügung – auch das ein neuer Rekord. Christine Hille, Leiterin von DOK Industry zog ein positives Festivalfazit: „Ich bin vom Erfolg unserer Veranstaltungen sehr positiv überrascht, denn wir haben viele neue Diskussions-und Präsentationsformate ausprobiert. Insofern war es ein kleiner Neustart, der absolut gelungen ist. Die vielen Fachbesucher loben die lockere, entspannte und persönliche Atmosphäre bei DOK Leipzig. Hier kann man auf Augenhöhe diskutieren und gleichzeitig professionelle Geschäftsbeziehungen aufbauen und pflegen.“ Bei der feierlichen Abschlussveranstaltung im Leipziger Centraltheater am Samstagabend werden 17 Preise vergeben, allen voran die Goldenen und Silbernen Tauben. Der Hauptpreis im Internationalen Wettbewerb Dokumentarfilm wird von der Telepool GmbH gestiftet (10.000 EUR), die Talent-Taube lobt die Medienstiftung der Sparkasse Leipzig aus (10.000). Weitere Preise sind der Healthy Workplace Film Award der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (dotiert mit 8000 Euro), der Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts (2000 EUR), der DEFA-Förderpreis (4000 EUR), der MDR-Film-¬Preis (3000 EUR), der Preis der vereinten Dienstleitungsgewerkschaft ver.di (2500 EUR), der Preis für denbesten deutschen Animationsfilm gestiftet von Saturn (3000 EUR), der Preis der Ökumenischen Jury (2000 EUR) oder der Preis der internationalen FIPRESCI-Jury. Insgesamt wird das Rekordpreisgeld von 74.500 Euro vergeben. Bereits gestern verlieh die Stiftung Friedliche Revolution im Rahmen von DOK Leipzig den „Leipziger Ring“ an den iranischen Film FRAGMENTS OF A REVOLUTION. DOK Leipzig 2011 – Die Preisträger im Überblick Die Internationale Jury für Dokumentarfilm vergibt für Dokumentarfilme und -videos / Langmetrage (über 45 min) eine Goldene Taube in Verbindung mit 10.000 € gestiftet von der TELEPOOL GmbH an Tatiana Huezo (Mexiko) für den Film El lugar más pequeno (The Tiniest Place) und eine Silberne Taube in Verbindung mit 3.000 € an Wojciech Staroń (Polen) für den Film Argentyńska lekcja (Argentinean Lesson). Sowie eine Lobende Erwähnung an Aliona van der Horst (Niederlande) für den Film Water Children. Die Deutsche Jury für Dokumentarfilm vergibt für Dokumentarfilme und -videos eine Goldene Taube in Verbindung mit 10.000 € an Katharina Pethke (Deutschland) für den Film Louisa. Die Internationale Jury für Nachwuchs-Dokumentarfilm vergibt für einen herausragenden dokumentarischen Nachwuchsfilm die Talent-Taube der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig in Verbindung mit 10.000 € als Anschubfinanzierung für das nächste Dokumentarfilmprojekt an Tamar Tal (Israel) für den Film Hatzalmania (Life in Stills). Die Internationale Jury für Nachwuchs-Dokumentarfilm vergibt außerdem Lobende Erwähnungen an Pawel Kloc (Polen) für den Film Phnom Penh Lullaby und an Salomé Jashi (Deutschland, Georgien) für den Film Bakhmaro. Die Internationale Jury für Dokumentarfilm vergibt für Dokumentarfilme und -videos / Kurzmetrage (bis 45 min) eine Goldene Taube in Verbindung mit 5.000 € an Julian Schwanitz (Großbritannien) für den Film Kirkcaldy Man. Die Internationale Jury für Dokumentarfilm vergibt für Dokumentarfilme und -videos / Kurzmetrage (bis 45 min) eine Lobende Erwähnung an Alina Rudnickaja (Russische Föderation) für den Film Ja zabudu etot den’ (I Will Forget This Day). Die Internationale Jury für Animationsfilm vergibt für Animationsfilme und -videos eine Goldene Taube in Verbindung mit 5.000 € an Will Anderson (Großbritannien) für den Film The Making of Longbird und eine Silberne Taube in Verbindung mit 2.000 € an Daniela Krajčová (Slowakei) für den Film Blue Red. Außerdem den Preis für den besten deutschen Animationsfilm in Verbindung mit 3.000 € gestiftet von Saturn Leipzig wird verliehen an Benjamin Swiczinsky (Deutschland) für den Film Heldenkanzler und Falk Schuster (Deutschland) für den Film Ast mit Last. Der Preis wird zu gleichen Teilen vergeben. Zusätzlich vergibt die Internationale Jury für Animationsfilm Lobende Erwähnungen an Koji Yamamura (Kanada) für den Film Muybridge’s Strings und an Ülo Pikkov (Estland) für den Film Keha mälu (Body Memory). Die Jury für den Healthy Workplaces Film Award vergibt für den besten Dokumentarfilm zum Thema Arbeit den Healthy Workplaces Film Award in Verbindung mit 8.000 € gestiftet von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) an Carmen Losmann (Deutschland) für den Film Work Hard – Play Hard. Die Jury für den Filmpreis der Stiftung Friedliche Revolution vergibt für den besten Dokumentarfilm zum Thema Demokratie den Filmpreis „Leipziger Ring“ in Verbindung mit 5.000 € gestiftet von der Stiftung Friedliche Revolution an anonymous (Frankreich) für den Film Fragments d’une révolution (Fragments of a Revolution). Die DEFA-Stiftung vergibt für einen herausragenden deutschen Dokumentarfilm den DEFA-Förderpreis als Stipendium in Höhe von 4.000 € an Martin Gerner (Deutschland) für den Film Generation Kunduz – Der Krieg der Anderen. Der MDR (Mitteldeutscher Rundfunk) vergibt für einen herausragenden osteuropäischen Dokumentarfilm den MDR-Film-Preis in Verbindung mit 3.000 € an Alina Rudnickaja (Russische Föderation) für den Film Ja zabudu etot den’ (I Will Forget This Day). Die Jury des Fachbereichs Medien und Kunst in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di vergibt den Preis der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di in Verbindung mit 2.500 € an Tatiana Huezo (Mexiko) für den Film El lugar más pequeno (The Tiniest Place). Die Jury des Goethe-Instituts vergibt den Dokumentarfilmpreis des Goethe-Instituts in Verbindung mit 2.000 € an Hannes Lang (Deutschland, Italien) für den Film Peak. Die Ökumenische Jury vergibt den Preis der Ökumenischen Jury ausgestattet mit 2.000 € von den VCH-Hotels Deutschland GmbH -im Verband Christlicher Hoteliers e. V. einschließlich des Hotels MICHAELIS in Leipzig.an Carmen Losmann (Deutschland) für den Film Work Hard – Play Hard. Die FIPRESCI-Jury (Fédération Internationale de la Presse Cinématographique) vergibt den Preis der Fédération Internationale de la Presse Cinématographique an Carmen Losmann (Deutschland) für den Film Work Hard – Play Hard. Die Jugendjury der Filmschule Leipzig e. V. vergibt den Preis der Jugendjury der Filmschule Leipzig e. V. An Iris Olsson und Ives Niyongabo (Finnland) für den Film Sydämeni Taakka (Burden of My Heart). Durch Auszählung von Publikumsstimmen wurde die Vergabe des mephisto 97.6-Publikumspreises ermittelt. Er geht an Will Anderson (Großbritannien) für den Film The Making of Longbird. Die Publikumsjury vergibt für einen herausragenden Animationsfilm aus dem PINK Elephants-Programm die PINK PEANUT an Tomer Eshed (Deutschland) für den Film Flamingo Pride. Quelle: DOK Leipzig |


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