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Programmkinos und Filmverleiher ausgezeichnet |
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| Freitag, den 07. Oktober 2011 um 14:55 Uhr |
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Staatsminister Bernd Neumann hat die Kinoprogramm- und Verleiherpreise 2011 vergeben. Prämiert wurden 198 Kinos und drei Filmverleiher. Diesmal traf sich die Programmkinoszene im hessischen Lich. Gastgeber war dort das auch überregional bekannte Kino "Traumstern". Das Filmtheater war im vergangenen Jahr unter anderem für das beste Jahresprogramm ausgezeichnet worden. In diesem Jahr ging dieser Preis an das "Lichtspiel, Kino & Café" in Bamberg. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung ist der Spitzenpreis, der jedes Jahr nur ein Mal für das beste Jahresfilmprogramm vergeben wird. Preise in vier Kategorien Weitere hoch dotierte Sonderpreise gab es für das beste Kurzfilmprogramm (Thalia Cinema, Dresden), das beste Dokumentarfilmprogramm (fsk Kino, Berlin) und das beste Kinder- und Jugendfilmprogramm. Über die ebenfalls mit 10.000 Euro prämierte Auszeichnung konnte sich der "Lichtburg Filmpalast" in Oberhausen freuen. Die Preisgelder in Höhe von 1,5 Millionen Euro teilen sich in diesem Jahr insgesamt 198 Kinobetreiber. Ausgezeichnet wurden sie in vier Kategorien für ihre im vergangenen Jahr gezeigten Programme mit Prämien in Höhe von 2.500 – 15.000 Euro. Dies sei eine Anerkennung und Würdigung des wichtigen Beitrags der Programmkinos für die Filmkultur, erklärte Staatsminister Bernd Neumann bei der Preisverleihung. Digitalisierung als aktuelle Herausforderung Auch auf die aktuellen Herausforderungen durch die Digitalisierung für die oftmals kleineren Programmkinos ging Neumann ein. Ziel sei es, schrittweise die flächendeckende Digitalisierung der Kinos zu erreichen, um die Vielfalt der deutschen Kinolandschaft zu erhalten. In diesem Jahr hat der Kulturstaatsminister deshalb zusätzlich zu den für 2011 vorgesehenen 4 Millionen Euro weitere 2,7 Millionen Euro für die Förderung der Kino-Digitalisierung zur Verfügung gestellt. Neumann appellierte in diesem Zusammenhang an die anwesenden Vertreter der Kino- und der Verleiherbranche, die Voraussetzungen für ein komplettiertes Finanzierungsmodell von Bund, Ländern und Verleihern zu schaffen. Die Verleiherpreise Die Verleiherpreise 2011 für besondere Leistungen bei der Verbreitung künstlerisch herausragender Filme gingen an die "Movienet Film GmbH" aus München, den "Neue Visionen Filmverleih" aus Berlin und die "X Verleih AG" aus Berlin Die Auszeichnungen sind mit einer Prämie von jeweils 75.000 Euro verbunden. Sie sollte für den Verleih vor allem deutscher und anderer europäischer Filme verwendet werden. Die Auswahl der Gewinner folgt verschiedenen Kriterien: Entscheidend sind zum Beispiel die kulturelle Qualität der Verleiharbeit, der Anteil deutscher und europäischer Filme im Programm und ihre erreichte Verbreitung. Quelle: www.bundesregierung.de |



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