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Preis der Nationalgalerie für junge Kunst 2011

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Freitag, den 30. September 2011 um 17:41 Uhr
Der "Preis der Nationalgalerie für junge Kunst" ist eine der wichtigsten Auszeichnungen für Künstlerinnen und Künstler in Deutschland. Zusammen mit dem neu geschaffenen "Preis für junge FILMkunst" wurde er jetzt in Berlin verliehen.
Preisträger ist in diesem Jahr Cyprien Gaillard. Der französische Künstler lebt und arbeitet in Berlin. Er setzte sich mit seinem Film "Artefacts" gegen die anderen drei Nominierten Kitty Kraus, Klara Liden und Andro Wekua durch.

In ihrer Begrünung lobte die Jury Gaillards Film als "eindrückliche Reflexion über den Mythos Babylon", der durch den Bezug zum Krieg im Irak eine besondere Aktualisierung erfahre.

"Glanzlicht für die Kunstmetropole Berlin"
Alle zwei Jahre zeichnet der Verein der Freunde der Nationalgalerie einen Künstler oder eine Künstlerin unter 40 mit dem Preis für junge Kunst aus. Mit 50.000 Euro dotiert, ist der Preis eine der wichtigsten Auszeichnungen für zeitgenössische Kunst in Deutschland.

Bei der Preisverleihung dankte Kulturstaatsminister Bernd Neumann dem Verein der Freunde der Nationalgalerie für sein mäzenatisches Engagement. "Der 'Preis der Nationalgalerie für junge Kunst' ist ein Glanzlicht für die Kunstmetropole Berlin", freute sich Neumann. Umso bemerkenswerter sei es, dass eine mäzenatische Initiative hier zum jetzt sechsten Mal die zeitgenössische Kunst in der Hauptstadt feiere und fördere.

Neu geschaffen: Preis für junge FILMkunst
Zusammen mit dem Preis für junge Kunst wurde in diesem Jahr zum ersten Mal der neu geschaffene "Preis für junge FILMkunst" verliehen. Er wendet sich an junge Filmemacher und soll den Austausch zwischen Filmkunst und Bildender Kunst fördern.

Vergeben wird er von der Deutschen Filmakademie in Zusammenarbeit mit der Nationalgalerie. Erster Preisträger ist in diesem Jahr Theo Solnik. Bruno Ganz und Iris Berben, Präsidenten der Filmakademie, übergaben ihm die Auszeichnung für seinen Film "Anna Pavlova lebt in Berlin".

Der Preis der Nationalgalerie für junge Kunst wird vom Verein der Freunde der Nationalgalerie seit dem Jahr 2000 verliehen. Alle zwei Jahre vergibt der Verein den Preis an einen in Deutschland lebenden Künstler oder eine Künstlerin unter 40. Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert, wobei die Hälfte des Preisgeldes für einen Ankauf verwendet wird. Nominiert werden von einer Jury zunächst vier Künstler, die sich mit ihren Arbeiten im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart in Berlin vorstellen. Unter ihnen wählt dann die zweite Jury den Preisträger oder die Preisträgerin.

Quelle: Bundesregierung

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