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FAZ/Schirrmacher hält Internet-Alphabetisierung für erforderlich |
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| Freitag, den 30. September 2011 um 12:15 Uhr |
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"Wir brauchen eine zweite Alphabetisierung für die Sprache und die Codes des Internet", brachte Frank Schirrmacher, Mitherausgeber und Feuilletonchef der FAZ, die gesellschaftlichen Auswirkungen der sozialen Plattformen im Netz auf den Punkt. Man müsse sich dabei klar machen, was an Datensammlung und Musterbildung heute bereits möglich ist. Im Unterschied zu den Prognosen habe das Netz keine größere Durchdringung und den Dialog 'jeder mit jedem' gebracht und die Konkurrenz der Gedanken gebracht, sondern eher zu mehr Homogenität geführt. "Man sieht die Welt nur noch so, wie man sie sehen will", so Schirrmacher.
Als Marktlücke sieht er daher derzeit ein Netzwerk, das sich nicht durch den Verkauf von Daten finanziert. Es gehe nicht um Datenschutz, sondern um Menschenschutz. Echzeitkommunikation sei immer richtig und wahr, aber nur für den Augenblick und daher auch nicht für Prognosen geeignet. Auch Politiker und Regierungen seien durch die ständige Beobachtung des Internet bereits in die Welt der "Echtzeitkommunikation" eingetaucht, was in der Konsequenz auch zu einer Echtzeit-Politik geführt habe. "Der Ausstieg aus der Atomenergie in Deutschland wäre ohne das Netz so schnell nicht möglich gewesen", zeigte sich Dr. Schirrmacher vor dem Vodafone Enterprise Plenum in Berlin überzeugt. Quelle: Vodafone |



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