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WELT-Literaturpreis 2011 für Albert Ostermaier

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Freitag, den 30. September 2011 um 12:13 Uhr
In der Begründung der Jury heißt es: "Wie nur wenige Schriftsteller seiner Generation ist Albert Ostermaier ein Dichter im vollen Sinne des Wortes. Gleichermaßen auf dem Gebiet des Dramas, der Lyrik und der Prosa zu Hause, zeugt sein Umgang mit Sprache von großer gestalterischer Kraft und Phantasie. Immer ist er authentisch, in seinen Themen und in seinem Stil emotional beglaubigt. Er hat sich einen unverwechselbaren Ton erschrieben, zuletzt in seinem Roman 'Schwarze Sonne, scheine'."

Albert Ostermaier wurde am 30. November 1967 in München geboren. Er gilt als ist einer der profiliertesten deutschen Lyriker und Dramatiker der Gegenwart. 1988 erschien sein erster Gedichtband "Verweigerung der Himmelsrichtung", dem seither viele weitere folgten. Zu seinen bekanntesten Werken zählen das Theaterstück "Zwischen zwei Feuern. Tollertopographie", das 1995 am Bayerischen Staatsschauspiel in München uraufgeführt wurde, sowie der Roman "Schwarze Sonne, scheine" von 2011. Ostermaiers Stücke wurden von vielen namhaften Regisseuren inszeniert, zum Beispiel von Andrea Breth und Martin Kusej, und an den wichtigsten deutschsprachigen Häusern gespielt.

Nach Claude Lanzmann (2010), Philip Roth (2009), Hans Keilson (2008), Daniel Kehlmann (2007), Rüdiger Safranski (2006), Yasmina Réza (2005), Amos Oz (2004), Jeffrey Eugenides (2003), Leon de Winter (2002), Pat Barker (2001), Imre Kertész (2000) und Bernhard Schlink (1999) ist Albert Ostermaier der dreizehnte WELT-Literaturpreisträger. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis erinnert an Willy Haas, der 1925 "Die literarische Welt" gründete. Ausgezeichnet werden ein einzelnes Buch oder ein Gesamtwerk. Zur Jury gehören der britische Verleger Lord George Weidenfeld, der Schriftsteller und Juraprofessor Bernhard Schlink, die Herausgeberin der "Literarischen Welt", Dr. Rachel Salamander, sowie Dr. Tilman Krause, Literaturredakteur der WELT.

Quelle: Axel Springer


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