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Filmfest Hamburg - In zehn Tagen um die Welt! |
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| Donnerstag, den 29. September 2011 um 12:12 Uhr |
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Heute wird das 19. Filmfest Hamburg eröffnet. In zehn Tagen können Sie bei uns 41 Länder besuchen, ohne Jetlag, ohne Visum, ohne teure Flugtickets. Und dabei außergewöhnliche Menschen (wie "Bill Cunningham" in New York) und Tiere (wie die grasenden Kühe in "Cattle") treffen. 151 Filme haben wir liebevoll für Sie das ganze Jahr über ausgesucht.
Das sind Filme, die im Zuhause der Filme sein wollen, in den Kinos. Da, wo uns höchstens das schummerige Licht der Notausgangbeleuchtung vom Wesentlichen ablenkt. Filme sind für uns eine Möglichkeit, die Welt mit anderen Augen zu sehen und die Welt zu verstehen. Dass das wichtig ist, merken wir immer wieder, wenn die Welt um uns herum nicht mehr zu verstehen ist. Sei es im Großen wie im Kleinen. Filme machen es uns einfacher zu verstehen, wenn und warum jemand stirbt ("Halt auf freier Strecke") oder warum die Liebe stärker ist als der Tod ("Restless"). Oder warum nackte Haut toll ist und Anderssein glücklich macht ("Hot Hot Hot"). Wir versprechen Ihnen viele Filme, die Ihnen mehr als anderthalb Stunden im Kino schenken. Unser Eröffnungsfilm und Auftakt des Festivals wird von der Frage „Was macht Mut?“ begleitet. Mut macht uns, dass der Regisseur des Films Mohammad Rasoulof in Hamburg ist. Und damit seinen Film zum ersten Mal bei einem Filmfestival persönlich zeigt. Er wurde 2010 zusammen mit seinem Kollegen Jafar Panahi im Iran verhaftet und wartet auf sein Verfahren. Dass er heute hier ist zeigt, dass er Hamburg ebenso ins Herz geschlossen hat wie Hamburg ihn. Zusammen mit ihm ist die Hauptdarstellerin seines Films gekommen, Leyla Zareh. Die beiden präsentieren einen außergewöhnlich Film, der (auch) von Mut und mit viel Mut erzählt. "Auf Wiedersehen" – nicht nur heute – im Kino! Quelle: Filmfest Hamburg |


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