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Jubiläum: 30 Jahre Deutscher Kulturrat

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Mittwoch, den 28. September 2011 um 17:06 Uhr
Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begeht heute sein 30-jähriges Jubiläum. Zum Auftakt dieser Feierlichkeiten lud der Deutsche Kulturrat zur Pressekonferenz „Hat Interessenvertretung in der Kultur eine Zukunft“ ein. Ziel der Pressekonferenz war es, neben einem Rückblick auf die Erfolge der letzten drei Jahrzehnte kritisch zu hinterfragen, unter welchen Bedingungen ein Interessenverband für die Kultur auch in Zukunft weiterhin so erfolgreich agieren kann.

Große kulturpolitische Erfolge feierte der Deutsche Kulturrat unter anderem mit der Konsolidierung der Künstlersozialkasse, den drei Konzeptionen zur kulturellen Bildung – die Maßstäbe in diesem Bereich gesetzt haben und die die Definition des Begriffes prägten – mit der Öffnung des Kulturbereichs im digitalen Feld, dem Einsatz für eine Stärkung der Urheberrechte oder der Beschäftigung mit den kulturellen Aktivitäten der Kirchen und Religionsgemeinschaften.

Veränderte soziodemografische, wirtschaftliche und demokratische Verhältnisse im kulturpolitischen Bereich verlangen eine Neuausrichtung der Arbeit des Deutschen Kulturrates. Besonders wichtig ist die Finanzierung der kulturellen Infrastruktur. Insbesondere muss die Lastenverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden überdacht werden.

Der Präsident des Deutschen Kulturrates, Prof. Dr. Max Fuchs, sagte: „Der Deutsche Kulturrat stellt sich den aktuellen Herausforderungen unserer Zeit. Migration, Finanzkrise und Liquid Democracy, demografischer Wandel und eine Veränderung in der Medienlandschaft sind Themen, die momentan wie zukünftig besondere Auswirkungen auf den Kulturbereich haben werden. Erste sichtbare Zeichen setzen wir mit dem Runden Tisch Interkultur, der Internetplattform „www.kulturstimmen.de“, durch die wir allen kulturell Interessierten die Möglichkeit zum Austausch geben sowie anhand einer verstärken Zusammenarbeit mit Verbänden und Organisationen außerhalb des Kulturbereichs.“

Quelle: Deutscher Kulturrat

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