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Kirchen als Kulturakteure und Kulturförderer |
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| Donnerstag, den 15. September 2011 um 15:37 Uhr |
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Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, begrüßt das große Engagement der Kirchen im Kulturbereich. Der heute beginnende Kirchen-Kultur-Kongress der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) legt den Schwerpunkt auf die kirchliche Kulturarbeit und setzt ein deutliches Zeichen, dass Kultur für die EKD ein zentrales Anliegen ist.
Der Deutsche Kulturrat identifizierte bereits 2006 die Kirchen als einen der bedeutendsten Orte der Kultur und beschäftigt sich seitdem intensiv mit der Rolle der Kirchen für den Kulturbereich. In der Veröffentlichung „Die Kirchen, die unbekannte kulturpolitische Macht“ wurden die Leistungen der Kirchen mit Blick auf Gesellschaft, Kulturförderung, Künstler, Kunst und Sichtbarkeit untersucht. Die Leistungen und das Engagement der Kirchen im Kulturbereich sind bemerkenswert und auszeichnungswürdig. Für seine besonderen kulturellen und kulturpolitischen Verdienste verleiht der Deutsche Kulturrat am 28. September den Kulturgroschen 2011 an den ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber und würdigt so seine besonderen Verdienste im Kulturbereich. Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Kirchen sind in den letzten Jahren zu einem besonders wichtigen und verlässlichen Partner im Kulturbereich geworden. Als wir uns 2006 erstmals dem Thema Kultur und Kirche widmeten, stießen wir teilweise auf heftiges Unverständnis. Heute hat sich das Bild grundlegend geändert. Die christlichen Kirchen treten selbstbewusst als große Kulturakteure und Kulturförderer in Erscheinung und werden auch als solche wahrgenommen. Ich freue mich sehr, dass der Deutsche Kulturrat Kooperationspartner des heute beginnenden EKD-Kirchen-Kultur-Kongresses ist und sich darüber hinaus in Zusammenarbeit mit der Evangelischen und der Katholischen Kirche, aber auch mit den Muslimischen Verbänden, wichtigen kulturpolitischen Fragen unserer Zeit annimmt.“ Quelle: Deutscher Kulturrat |



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