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Hamburg: Erfolgreicher Start bei der Beratung für Kreative |
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| Freitag, den 02. September 2011 um 15:01 Uhr |
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Die Hamburg Kreativ Gesellschaft bietet seit einem Jahr individuelle Beratungen für professionelle Kreative an. Dabei versteht die Kreativ Gesellschaft sich als Orientierungshilfe und Vermittler von Information und Wissen. Als „Wegweiser“ geht es darum, Perspektiven zu erweitern, Wissenslücken zu schließen, bürokratische Hürden zu überspringen und rundum zu einer Verbesserung der beruflichen Situation einzelner Kreativer ebenso wie der gesamten Hamburger Kreativwirtschaft beizutragen. Als „Brückenbauer“ vermitteln die Kreativ Gesellschaft Kontakt zu Weiterbildungs- und Existenzgründungsangeboten in der Stadt, zu Behörden und öffentlichen Einrichtungen und vernetzt die Kreativen untereinander. In diesem ersten Jahr wurden insgesamt fast 350 Beratungstermine wahrgenommen. „Dass unser Angebot so große Resonanz erhält freut uns besonders, da die Kreativwirtschaft als nicht-beratungsaffine Branche gilt“, sagt Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft. „So hat auch ein Großteil der Personen, die sich bei uns beraten ließen angegeben, noch nie vorher eine Beratung wahrgenommen zu haben. Es sieht also so aus, als hätten wir ein Angebot geschaffen, das unsere Zielgruppe genau erreicht und damit auch eine Lücke im Hamburger Beratungsangebot füllt“. Der weitaus größte Anteil der Beratenden kommt aus der Designbranche, gefolgt von den Bereichen Musik und Bildender Kunst. Inhaltlich geht es bei vielen der Beratungssuchenden um die Themen Vernetzung oder Existenzgründung, häufig wird aber auch ein Gesprächspartner gesucht, um die eigene berufliche Situation zu klären, Projektideen zu strukturieren oder die Entwicklung von nächsten Schritten zu planen. Etwa einem Viertel der Beratenden hat die Hamburg Kreativ Gesellschaft bisher ganz konkret beim Einstieg in den Arbeitsmarkt geholfen. Fakten zur Kreativwirtschaft: Das in den letzten Jahren zunehmende öffentliche Interesse an der Kreativwirtschaft erklärt sich u.a. durch ihre wirtschaftliche Bedeutung. Laut der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie herausgegebenen Daten beträgt die Bruttowertschöpfung in der Kreativwirtschaft derzeit über EUR 60 Mrd. oder knapp 2,6% der gesamten deutschen Wirtschaftsleistung. Damit erreicht der Wirtschaftszweig die Größenordnung der Automobil- oder Elektroindustrie. Des Weiteren wird vermutet, dass die Ansiedlung anderer Wirtschaftszweige durch Spillover-Effekte in der Kreativwirtschaft begünstigt wird. Bei der Zahl der Erwerbstätigen liegen die gut eine Million Kreativen in Deutschland sogar noch vor den Autobauern und in Europa vor Großbritannien und Frankreich an der Spitze. Allein in Hamburg arbeiten knapp 80 000 Personen in der Kreativwirtschaft. Quelle: Hamburg Kreativgesellschaft |




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