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Jugendliche gestalten einen Erinnerungsort am Lohseplatz in Hamburg |
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| Samstag, den 06. August 2011 um 11:26 Uhr |
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Letzte Chance zur Bewerbung: Unter der Überschrift „Wie wollt ihr euch erinnern?“ sucht die Kulturbehörde gemeinsam mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme noch interessierte Jugendliche aus Hamburg und Umgebung. Die Jugendlichen können sich an der Konzeption eines geplanten Gedenkortes am Lohseplatz beteiligen. Der Lohseplatz in der HafenCity war zwischen 1940 und 1945 für mindestens 7.692 Juden, Sinti und Roma Ausgangspunkt ihrer Deportation. Zum Mitmachen aufgerufen sind Jugendliche zwischen 16 und 21 Jahren, die aus Hamburg und Umgebung kommen. In insgesamt sieben Workshops bekommen die Jugendlichen die Gelegenheit, die Geschichte des Hannoverschen Bahnhofs und die Planungen für den Gedenkort kennenzulernen und eigene Ideen zu entwickeln. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und des Landesjugendrings Hamburg werden die Teilnehmer betreuen. Die Anregungen der Jugendlichen fließen in die weitere Planung für den neuen Gedenkort ein. Interessierte Jugendliche können sich noch bis zum 22. August bewerben. Die Workshops beginnen im Oktober, im Mai 2012 erfolgen dann die Präsentation der Ergebnisse und die Begutachtung durch eine Jury. Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen finden Sie unter: www.hannoverscher-bahnhof.hamburg.de Hintergrund: Ein Gedenkort am Lohseplatz Zwischen 1940 und 1945 war der am Lohseplatz gelegene ehemalige „Hannoversche Bahnhof“ Ausgangspunkt für insgesamt 20 Deportationen, bei denen mindestens 7.692 Menschen aus ganz Norddeutschland in Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager verschleppt wurden, da sie der rassistischen NS-Ideologie zufolge als Juden, Sinti oder Roma verfolgt wurden. Die Freie und Hansestadt Hamburg plant in Abstimmung mit den Opferverbänden seit 2004 eine Gedenkstätte an diesem historischen Ort inmitten der HafenCity. Die Eröffnung des „Informations- und Dokumentationszentrums Hannoverscher Bahnhof“ ist für 2013 geplant, die Fertigstellung des umliegenden Lohseparks bis 2017. Die Kulturbehörde hatte das Projekt „Wie wollt ihr euch erinnern?“ im Mai vorgestellt. |



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