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Kontinent im Umbruch: Veränderungsprozesse in Afrika und die Bilanz 50jähriger Unabhängigkeit Drucken E-Mail
Dienstag, den 09. März 2010 um 15:45 Uhr
Viele Länder Afrikas haben vor 50 Jahren ihre politische Unabhängigkeit erlangt – ein halbes Jahrhundert, das dem Kontinent in vielerlei Hinsicht tiefgreifende Änderungen gebracht hat.

„Vor allem sind die afrikanischen Gesellschaften heute bedeutend komplexer als noch vor 50 Jahren“, erklärt Univ.-Prof. Dr. Thomas Bierschenk von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Die Prozesse der letzten 50 Jahre, die mit vielfältigen Krisen einhergingen, und ihre Bilanz stehen im Mittelpunkt der internationalen Tagung „Kontinuitäten und Brüche: 50 Jahre Unabhängigkeit in Afrika“, die vom 7. bis zum 11. April an der Universität Mainz stattfindet. 400 Wissenschaftler aus 25 Ländern werden sich damit befassen, welche historischen Zusammenhänge und Traditionslinien, aber auch Abbrüche und Umbrüche sich aus der Rückschau ergeben, wie das historische Erbe der letzten 50 Jahre die gegenwärtige Situation prägt und welche Ausgangslage es für zukünftige Entwicklungen schafft.

Die „Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland e.V.“ (VAD) veranstaltet alle zwei Jahre eine internationale Fachtagung, auf der sich Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen über aktuelle Entwicklungen und den Stand der Forschung austauschen. Die diesjährige Konferenz wird vom Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz durchgeführt. Mit fast 30 Mitarbeitern, vielen Drittmittelprojekten und annähernd 1000 Studierenden ist das Institut eines der größten Zentren für moderne Afrikaforschung und -lehre und eines der großen ethnologischen Institute in Europa.

Quelle: Vereinigung für Afrikawissenschaften in Deutschland e.V. am Institut für Ethnologie und Afrikastudien der Universität Mainz

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