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Otto-Breicha-Preis für Fotokunst – Museum der Moderne Salzburg geht an Lisl Ponger

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Montag, den 25. September 2017 um 13:40 Uhr
Das Museum der Moderne Salzburg hat sich als eine der ersten Museen in Österreich für Fotografie engagiert und seit 1981, somit zwei Jahre vor seiner Eröffnung im Jahre 1983, eine umfangreiche Sammlung aufgebaut. Gemeinsam mit der ebenfalls am Museum angesiedelten Fotosammlung des Österreichischen Bundes verwaltet das Museum der Moderne Salzburg den größten Bestand österreichischer künstlerischer Fotografie.

Eine Auswahl aus den Beständen ist laufend im Museum auf der Sammlungsebene zu sehen und wird von regelmäßigen Sonderausstellungen zu Fotografie flankiert. „Gemeinsam mit unseren einzigartigen Beständen und Ausstellungen sowie dem neu errichteten Kunstdepot, zählt der Otto-Breicha-Preis für Fotokunst zu einer der Hauptstützen, die das Museum der Moderne Salzburg als Kompetenzzentrum für Fotografie etablieren. Ich danke der Familie Breicha für ihre großzügige Unterstützung des Preises, mit der an die Arbeit des Gründungsdirektors des Museums erinnert wird. Mit Lisl Ponger wird nun eine herausragende zeitgenössische Fotokünstlerin Österreichs für ihr außergewöhnliches, interdisziplinäres Werk ausgezeichnet“, so Sabine Breitwieser, Direktorin Museum der Moderne Salzburg. „Ich freue mich sehr über die Verleihung des Otto-Breicha-Preis für Fotokunst durch das Museum der Moderne Salzburg und bedanke mich herzlich bei den Jury Mitgliedern, der Familie Breicha sowie Sabine Breitwieser“, so die diesjährige Preisträgerin Lisl Ponger.

Die Jury, bestehend aus Christa Breicha, Leo Kandl (Otto-Breicha-Preisträger 2015), Monika Faber (Institut Bonartes, Wien) und Christiane Kuhlmann (Museum der Moderne Salzburg), hat Lisl Ponger als diesjährige Preisträgerin nominiert. Die Jury begründete ihre Entscheidung damit, dass das Werk von Lisl Ponger durch die Vielfalt der Themen und Techniken besticht. Ponger ist Fotografin, Experimentalfilmerin, Medienkünstlerin und Autorin und untersucht sowohl mit der Fotokamera, als auch mit der Filmkamera die Kultur des „Fremdseins“. Sie setzt sich mit unterschiedlichen Vorstellungen von Heimat auseinander und hinterfragt die Darstellung von ethnologischen Zusammenhängen in Museen und Ausstellungen. Ihre Arbeit ist durch ihre Originalität und Bildästhetik einzigartig im Kanon österreichischer Kunst.

Quelle: Museum der Moderne – Rupertinum Betriebsgesellschaft mbH

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