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LesArt.Festival Dortmund geht in die 18. Runde

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Freitag, den 22. September 2017 um 14:09 Uhr

Unter dem Motto „Liebe Laune Leben“ geht das Dortmunder LesArt.Festival vom 9. bis 18. November 2017 in die 18. Runde. Es dreht sich diesmal um normales wie absurdes Leben, um schlechte Laune, um Wahlkampf, um Erinnerungen – ans Ruhrgebiet und den Bergbau, ans Leben, und immer um Liebe.

 

Veranstalter ist der Verein für Literatur e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro und der Stadt- und Landesbibliothek. Das Festival wird von der Sparkasse Dortmund gefördert. Kooperationen gibt es in diesem Jahr mit der Robert Bosch Stiftung, dem Literaturbüro Ruhr sowie dem Fritz Hüser Institut.
 

Autor Thomas Krüger eröffnet das Festival mit dem vierten Fall Erwin Düsendiekers, der passend zum Wahljahr 2017 in einem Mordfall zur Bürgermeisterwahl in Versloh ermittelt. Dietmar Bär schlüpft dabei mit Bravour in die Rolle des ebenso liebenswerten wie eigenwilligen Erwin Düsedieker.
 

Bei der Kooperation mit dem Literaturbüro Ruhr freuen wir uns auf die schottische Autorin A.L. Kennedy, die eine sehr aktuelle Geschichte einer Schlange und ihrer tiefen Freundschaft zu dem Mädchen Mary mitbringt.
 

Am Samstag können wir den großartigen Max Goldt mit neuen Lesungen erleben, Texte aus dem Werk eines Autors mit scharfsinnigem Auge für den absurden Alltag.
 

Beim „Schlechte-Laune-Sonntag“ wird zum einen das Kinderbuch „Der Dachs hat heute schlechte Laune“ innerhalb der kinder.welten im literaturhaus.dortmund für Freude sorgen, denn schlechte Laune ist ja bekanntlich ansteckend. Zum anderen wird Andrea Gerk mit dem „Lob der schlechten Laune“ aufzeigen, dass das Leben ohne schlechte Laune nur halb so lustig wäre und sie viel besser als ihr Ruf ist.
 

Von Montag bis Freitag findet nun schon zum zwölften Mal das wunderbare KindergartenBuchTheaterFestival im Fletch Bizzel statt. 16 Dortmunder Kindergartengruppen haben jeweils ein Kinderbuch ausgewählt und bringen es auf die Bühne. Hierzu gibt es in einer weiteren Pressekonferenz mehr Informationen.

Zum zehnten Mal lädt „LesArt.Stadion“, die legendäre Fußballliteraturveranstaltung am LesArt.Montag, in die Umkleidekabinen des BVB. Frank Lehmkuhl lässt in der Heimkabine das Schlitzohr des deutschen Fußballs und den letzten großen Ruhrgebietsstürmer Frank Mill wieder aufleben, und in der Gästekabine schickt Ilja Behnisch die Besucherinnen und Besucher mit „Schick mich, ich bin schnell!“ in die skurrile Welt des Amateurfußballs.
 

„Serwus, I bims, der Willy!“ Was als Witz und aus Langeweile entstand, entwickelte sich über Nacht zu der neuen Trendsprache im Internet – dem Vong. Willy Nachdenklich, der Macher der Facebookseite „Nachdenkliche Sprüche mit Bilder“, kommt mit „1 gutes Buch vong Humor her“ am Dienstag nach Dortmund. 18 Kurzgeschichten, in denen er keine Persiflage auslässt.
 

Der LesArt.Perfomance-Abend findet in diesem Jahr an einem Mittwoch statt, moderiert von Tobi Katze. Katinka Buddenkotte liest aus ihrem neuesten Buch „Eddie muss weg“ – ein wahnwitziger Roadtrip, eine Geschichte über die Liebe und ihre Vergänglichkeit. Clara Nielsen, Sandra da Vina und Anke Fuchs stellen die erste, deutschsprachige Female-Slam-Anthologie mit Texten der besten Poetry-Slammerinnen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz vor. Die Hannes Weyland Band präsentiert mit Hannes Weyland die Norah Jones aus NRW. Mit Bart. In Deutsch.
 

Der Donnerstag erinnert in Kooperation mit dem Fritz-Hüser-Institut an den Bergbau. Ans Ruhrgebiet wie es einmal war und es eigentlich noch ist. Anna Basener liest aus „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“, und Martin Becker bringt „Marschmusik“ aus dem Küchenradio mit.
 

Höhepunkt des LesArt.Festivals ist die LesArt.Gala am Freitagabend im domicil. An diesem Abend wird auch der LesArt.Preis der jungen Literatur verliehen. Bewerbungen können noch bis zum 23. Oktober eingereicht werden. An diesem Abend ist eine faszinierende Frau mit einem außergewöhnlichen Buch zu Gast: Hannelore Hoger liest aus „Ohne Liebe trauern die Sterne“. Es moderiert Gregor Schnittker, die Musik kommt von NIA – Antonia Wohlgemuth und Pia Ziemons.

Der Heldenabend am Samstag steht unter dem Motto: KultRUHRgut „wir sind – helden von hier“. Studentinnen und Studenten des Fachbereichs Kulturwissenschaften der TU Dortmund  präsentieren Künstler des Ruhrgebiets aus verschiedensten Bereichen auf der Bühne des Fletch Bizzel.
 

Zwei Zugaben gibt es noch im November:

Samuel Mago und Mágó Károly bringen ihr erstes Buch „glücksmacher – e baxt romani“ mit nach Dortmund. Eine Sammlung von 15 Kurzgeschichten aus der Welt der Roma. Und beim 20. Dortmunder Lyriktag liest Thomas Krüger „Ein Sonettennetz“ aus Gedanken zu Miss Liberty. Moderation: Ralf Thenior.

Quelle: Stadt Dortmund

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