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Kunstverein Hamburg feiert 200-jähriges Bestehen

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Freitag, den 22. September 2017 um 17:07 Uhr
Vor 200 Jahren gründeten kunstinteressierte Hamburger Bürger den Kunstverein, der damit einer der ältesten seiner Art in Deutschland ist. Entstanden aus der Idee der Vereinsmitglieder, gemeinsam über Kunstwerke zu diskutieren, wird er auch heute noch – unterstützt durch die Behörde für Kultur und Medien – vor allem vom breiten Engagement seiner Mitglieder getragen. Er ist heute eine der wichtigsten Institutionen der Stadt für zeitgenössische Kunst und ihre Präsentation, Vermittlung und Förderung. Beim heutigen Senatsempfang im Kunstverein hält Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, ein Grußwort. Außerdem wird anlässlich des Jubiläums die Ausstellungen „Zwischen 1943 und 1973 lagen 30 Jahre. 30 Jahre nach 1973 war das Jahr 2003.“ von Wolfgang Tillmans eröffnet.
 
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Was vor 200 Jahren in privatem Rahmen begann, ist zu einer unverzichtbaren Institution für zeitgenössische Kunst geworden. Der Kunstverein bietet seinen Besucherinnen und Besuchern Raum für Begegnungen mit nationalen und internationalen Positionen zeitgenössischer Kunst, reagiert flexibel auf aktuelle Entwicklungen, stößt Diskussionen dazu an und schafft auch für junge Künstlerinnen und Künstler eine Öffentlichkeit. Seit 200 Jahren ist der Kunstverein auch ein Beleg für die sehr besondere bürgergesellschaftliche Kulturtradition, Hamburg bis heute prägt. Ich danke den Mitgliedern des Vereins und ebenso seinem Team für ihr Engagement und ihren Einsatz – ohne sie wäre Hamburgs kulturelles Leben um einiges ärmer.“
 
Bettina Steinbrügge, Direktorin des Kunstvereins Hamburg: „Junge Künstler zu fördern, Neues auszuprobieren und mit Ausstellungsformaten zu experimentieren, ist das Konzept des Vereins. Die Räume und Lage des Kunstverein in Hamburg sind grandios. Die Hamburger Kunsthalle zeigt eher Retrospektiven und ist wissenschaftlich orientiert, auch wenn sie junge Kunst ausstellt. Die Deichtorhallen Hamburg zeigen Künstler, die bereits eine Karriere haben oder große Sammlungen. Der Kunstverein aber ist eher der wilde Teenager oder das Trüffelschwein. Wir sind die, die jüngeren Künstlern die erste große Ausstellung geben und deren erste Publikation herauszubringen. Wir holen zeitgenössische Kunst nach Hamburg und versuchen diese Künstler mit den hiesigen jungen Künstlern, etwa von der Hochschule für bildende Künste Hamburg zu vernetzen.““
 
1817 hatten neunzehn Mitglieder der Patriotischen Gesellschaft begonnen, sich einmal pro Woche zu treffen, um über zeitgenössische Kunst zu diskutieren. Daraus entstand der Kunstverein, der 1822 formal gegründet wurde. Mit den Ausstellungen, die der Verein seit 1826 organisierte, eröffnete der Kunstverein einer breiteren Öffentlichkeit den Zugang zur zeitgenössischen Kunst und legte den Grundstein für das moderne Ausstellungswesen in Hamburg. Ab 1846 setzten sich die Mitglieder des Kunstvereins maßgeblich für die Gründung eines Kunstmuseums in Hamburg ein und sammelten Spenden für den Bau. 1869 wurde die Kunsthalle dann eröffnet. Die Sammlung des Kunstvereins war der Grundstock für das neue Museum.
Im Laufe seiner wechselvollen Geschichte hatte der Kunstverein unterschiedliche Standorte.
Heute in der ehemaligen Markthalle zentral auf der Kunstmeile zwischen Deichtorhallen und Kunsthalle gelegen, präsentiert der Kunstverein junge, internationale Künstlerinnen und Künstler und etablierte Positionen, darunter zum Beispiel Olafur Eliasson, Liam Gillick, Cosima von Bonin, Andrea Fraser, Sarah Lucas, Tino Sehgal, Tatiana Trouvé, Nina Canell, Kostis Velonis, Karla Black oder Geoffrey Farmer. In wechselnden Ausstellungen ohne permanente Sammlung reagiert der Kunstverein flexibel auf aktuelle Tendenzen und gesellschaftlich relevante Themen und rückt diese in den Blick.
 
Quelle: Behörde für Kultur und Medien

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