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Kultur verändert Schule – Schule verändert Kultur

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Mittwoch, den 30. August 2017 um 12:35 Uhr
Zusammen entwickeln, zusammen gestalten, zusammen lernen – so lautet das Motto des Projekts SCHULE:KULTUR!, dessen erste Staffel heute im Beisein der Niedersächsischen Kultusministerin Frauke Heiligenstadt, der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić und des Geschäftsführers der Stiftung Mercator Winfried Kneip mit einer großen Abschlussveranstaltung im Kulturzentrum Pavillon in Hannover zu Ende gegangen ist. 40 Schulen aus ganz Niedersachsen haben drei Jahre lang gemeinsam mit ihren Kulturpartnern in verschiedenen Projekten intensiv gearbeitet und sich in unterschiedlichen Kulturformen ausprobiert.
 
„Kulturelle Bildung fördert die Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Schülers bzw. jeder einzelnen Schülerin. Im Projekt SCHULE:KULTUR! hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden, Neues auszuprobieren und vielleicht ungeahnte Talente zu entdecken. Das Projekt leistet auch einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit: Indem kulturelle Bildung systematisch in den Schulalltag integriert wird, erhalten alle Schülerinnen und Schüler, unabhängig von ihrer Herkunft, die Möglichkeit, aktiv an künstlerischen Prozessen teilzunehmen“, betont Kultusministerin Frauke Heiligenstadt.
 
Das Besondere am Projekt SCHULE:KULTUR! ist, dass kulturelle Bildung systematisch und nachhaltig im Schulalltag verankert wird und so einen wichtigen Beitrag zur Schulentwicklung leistet. Dies bietet auch für den Fachunterricht ganz neue Möglichkeiten, wenn zum Beispiel in Physik künstlerische Lichtobjekte gebaut werden. Die systematische Einbindung von Kultur in das Schulleben verändert Schule und schulisches Lernen. Aber auch die Kulturpartner profitieren von einer solchen intensiven Zusammenarbeit, so ein Fazit aus der ersten Staffel. „Das Aufeinandertreffen von Schule und Kultur bietet die Chance, neue Wege jenseits traditioneller Strukturen zu entdecken. Dies gilt für die Schulen ebenso wie für die beteiligten Akteurinnen und Akteure aus dem Kulturbereich“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić. „Kunst und Kultur können in besonderer Weise zu wechselseitigem Verstehen beitragen. Sie sprechen unsere Emotionen und Sinne an, oft auch ohne Sprache.“
 
Das Projekt SCHULE:KULTUR! wurde durch das Niedersächsische Kultusministerium, das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie die Stiftung Mercator über drei Jahre hinweg mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro unterstützt. Einige Schulprojekte sind zwischenzeitlich mehrfach mit Preisen ausgezeichnet worden. SCHULE:KULTUR! ist Teil des Rahmenprogramms „Kreativpotentiale“. Mit diesem unterstützt die Stiftung Mercator gegenwärtig neun Bundesländer dabei, Konzepte und Instrumente zur besseren Verankerung kultureller Bildung im Schulsystem zu entwickeln und umzusetzen. Geschäftsführer Winfried Kneip: „Aktivitäten in Musik, Kunst, Theater und anderen Künsten gehören genauso zu einer guten und vollständigen Bildung wie Lesen, Schreiben oder Rechnen. Im Projekt SCHULE:KULTUR! wurden tragfähige Modelle erarbeitet, um den Umfang und die Qualität kultureller Bildung im Unterricht sowie im Ganztag zu stärken und verlässlich zu gestalten. Wir sind sehr froh, dass wir das Land Niedersachsen bei diesem innovativen Vorhaben als Partner unterstützen konnten.“
 
Als weiterer Kooperationspartner im Projekt SCHULE:KULTUR! hat die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen e.V. die Kooperationen von Schulen und außerschulischen Partnern vermittelt. Die Fortbildungen und Fachtage für die Lehrkräfte und Kulturpartner wurden von der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, dem Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung und der Niedersächsischen Landesschulbehörde entwickelt und durchgeführt. Die Schulen wurden durch einen vom Niedersächsischen Kultusministerium eingesetzten Landeskoordinator in der Umsetzung des Projekts und der Vernetzung untereinander begleitet.
 
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

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