Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 923 Gäste online

Neue Kommentare

Gerd Kruse zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo Frau Lampert,
ich war durch meine He...

Herby Neubacher zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Absolut richtig. Ich habe das gabnze Drama Elbphi...
Giulio zu „Die Spur”. William Blake und die Rache der Eigenbrötler : Prost Neujahr! Und danke für die vielen schönen...
Hubert Hoffmann zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Ein Prestige -Objekt für die oberen Zehntausend....
Feindt zu Hamburg: Ein Museum im Hafen: Ein schönes neues Museum und wo bleibt die Berü...

News-Port

ARTplus: Erste Phase des Programms Kunst und Inklusion erfolgreich beendet

Drucken
Freitag, den 04. August 2017 um 10:33 Uhr
Mit ARTplus startete EUCREA, der Verband zur Förderung der Kunst behinderter Menschen im deutschsprachigen Raum, 2015 mit zahlreichen Hamburger Partnerinnen und Partnern aus Kunst und Kultur ein Modellprojekt, das darauf abzielt, die Arbeits- und Ausbildungssituation behinderter Künstlerinnen und Künstler im Kulturbetrieb zu verbessern.

Das bundesweit erste Programm dieser Art wurde maßgeblich durch die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien finanziert und in enger Zusammenarbeit zwischen EUCREA und der Behörde für Kultur und Medien Hamburg entwickelt. Hamburg fungierte von Juni 2015 bis Dezember 2016 als Modellregion, in der Kulturinstitutionen und künstlerische Ausbildungsstätten Qualifizierungs- und Arbeitsmöglichkeiten für Künstlerinnen und Künstler mit Behinderung anboten. Das Fazit nach der ersten Projektphase ist durchweg positiv. Die Zusammenarbeit der Projektbeteiligten mit und ohne Behinderung hat gut funktioniert, sie alle haben die Kooperation als künstlerisch-inhaltliche und als persönliche Bereicherung erlebt. Die Ergebnisse des wissenschaftlich begleiteten Programms wurden jetzt ausführlich ausgewertet und als Handlungsempfehlungen veröffentlicht.
 
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Künstlerinnen, Künstler und Kreative mit Behinderung sind in Kunst und Kultur immer noch viel zu wenig präsent. Fehlende künstlerische Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten für begabte Menschen mit Behinderungen verhindern allzu oft eine angemessene Präsenz im Kulturbetrieb. Hier setzt ARTplus an und hat deutliche Verbesserungsperspektiven aufgezeigt. Das Resümee des Modellprogramms fällt positiv aus. Alle Beteiligten haben die Zusammenarbeit als künstlerisch-inhaltlichen und persönlichen Gewinn wahrgenommen. Ich wünsche mir, dass das Programm Kunst und Inklusion viele Nachahmer findet.“
 
(Vorname) Schubert, (Position) EUCREA e.V.: „An strukturellen Verbesserungen für Künstler mit Behinderung zu arbeiten, war seit langem ein Anliegen von EUCREA. Wir sind mit der Durchführung des Programmes ARTplus auf mehr Unwissenheit und Unsicherheit gestoßen, als wir anfangs dachten, aber zum Glück auch auf mehr Offenheit und Interesse, als zunächst erwartet.“
 
Markus Menke, Direktor des Hamburger Konservatoriums: „Die Dynamik, die durch die Beteiligung am Programm ARTplus in unserem Haus angestoßen wurde, entspricht unserer Vorstellung inklusiven Lernens und gemeinsamen Studierens“.
 
Mit der Veröffentlichung der UN-Behindertenrechtskonvention und des Landesaktionsplanes Hamburg ist Inklusion zu einem wichtigen öffentlichen Anliegen geworden, das Bund und Länder vor neue Herausforderungen stellt. ARTplus zeigt beispielhaft, wie Inklusion im Kulturbereich gelingen kann.
An dem innovativen Modellprojekt beteiligten sich acht Hamburger Kultureinrichtungen aus verschiedenen Sparten: das Deutsche Schauspielhaus, das Hamburger Konservatorium, die Hochschule für Musik und Theater, die Hamburger HIP HOP ACADEMY, die Hochschule für bildende Künste, die Hochschule für Künste im Sozialen Ottersberg sowie die Künstlergemeinschaft Gängeviertel und die Schauspielschule iact. Die Häuser haben projektbezogene Kooperationen, Workshops, Ausbildungs-, Gasthörer- und Hospitationsplätze angeboten. Diverse Institutionen planen, die Kooperationen nach dem Ende des Pilotprojekts fortzusetzen.
 
Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > ARTplus: Erste Phase des Programms Kunst und ...

Mehr auf KulturPort.De

„Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache
 „Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache



Joe Wrights eleganter Politthriller „Die dunkelste Stunde” ist das Gegenstück zu Christoper Nolans überwältigendem Suspense-Epos „Dunkirk”. Zwei Filme [ ... ]



Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde
 Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde



Im Opernhaus in Hamburg schallen Kinderstimmen durch die Gänge: Es ist wieder opera piccola-Zeit!
Bevor die Kinderoper im Februar auf die Bühne geht, ist im H [ ... ]



Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami
 Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami



Ernst Wolff: „Finanz Tsunami. Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“
Es ist wie es einmal war und heute noch ist: Ein Ausspruch von Henry Ford, des  [ ... ]



Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach
 Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach


  War es Absicht, dass rund um das Fest der Liebe die Kölner Oper ausgerechnet Giuseppe Verdis Bühnenstück „Rigoletto“ – das 1851 den Wel [ ... ]



„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns
 „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns



Genialer Genre-Mix aus Neo-Western und Kleinstadt-Satire.
Manchmal ist es leichter einen Molotow-Cocktail zu werfen als zu weinen. Mildred Hayes (Frances McDorm [ ... ]



The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance
 The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance



Drosselmeier als blutsaugender Organhändler, Clara auf der Müllkippe, statt Hoftheater und Spitzenschuhe Breakdance, Darth Vader und Super Mario.Vergessen Sie  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.