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Opéra Royal de Wallonie-Liège ruft den ersten, ausschließlich einem Opernrepertoire gewidmeten Dirigierwettbewerb aus

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Montag, den 03. Juli 2017 um 15:53 Uhr
Die Opéra Royal de Wallonie-Liège (Belgien) trägt vom 18. bis 26. August den ersten „Concours Fondation Polycarpe – Internationaler Dirigierwettbewerb für Oper“ aus. Es ist das erste Mal, dass ein Wettbewerb dieser Größenordnung ausschließlich dem Genre der Oper gewidmet ist. Unter der Präsidentschaft von Jesús López Cobos wird eine prominent besetzte, 13-köpfige Jury – darunter auch Stefano Mazzonis di Pralafera, Intendant der Opéra Royal de Wallonie-Liège, Paolo Arrivabeni, ehemaliger Chefdirigent, und dessen Nachfolgerin ab der Saison 2017/18, Speranza Scappucci – die Kandidaten und Kandidatinnen beurteilen.

Zu diesem Wettbewerb wurden insgesamt 49 Kandidaten unterschiedlichster Nationalitäten eingeladen. Am Ende werden drei Preisträger gekürt und erhalten ein Preisgeld von insgesamt 16.000 Euro. Der erste Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und beinhaltet außerdem die Einladung, eine gesamte Opernproduktion des traditionsreichen Opernhauses zu dirigieren. Unterstützt wird der Wettbewerb durch den Mäzen und Sponsor Fondation Polycarpe. Die Preisgelder werden von der Fédération Wallonie Bruxelles, der Province de Liège und der Loterie Nationale gesponsert.

An acht Tagen werden insgesamt fünf Runden ausgetragen bis die Gewinner des Dirigierwettbewerbs feststehen. Die Kandidaten müssen dabei ihr Können, sowohl das Orchester als auch Chor und Gesangsolisten zu dirigieren, anhand ausgewählter Opernausschnitte unter Beweis stellen. Das breit gefächerte Opernrepertoire reicht dabei von Mozart über Rossini, Verdi und Puccini bis hin zu Lalo und Weber. 24 renommierte Solistinnen und Solisten hat die Opéra Royal de Wallonie-Liège für den Wettbewerb eingeladen, die sich vom Taktstock der jungen Talente leiten lassen werden. Das Finale mit anschließender Preisverleihung findet schließlich am Samstag, den 26. August um 20.00 Uhr in der Opéra Royal de Wallonie-Liège statt. Davor lädt das Opernhaus um 17.00 Uhr zu einer Pressekonferenz mit der Jury und den Finalisten ein, um bereits eine erste Bilanz zu ziehen. Die einzelnen Wettbewerbsrunden sind für Publikum und Presse öffentlich zugänglich.

Die italienische Dirigentin Speranza Scappucci tritt im September 2017 die Nachfolge von Paolo Arrivabeni als neue Chefdirigentin der Opéra Royal de Wallonie-Liège an. Die Saison 2017/18 eröffnet sie mit der Oper „Manon Lescaut“ von Puccini. Damit führt das Opernhaus den in der letzten Saison begonnenen Trias der Lescaut-Opern von Auber, Massenet und Puccini fort. Zu den weiteren Höhepunkten des Programms der Saison zählen u.a. „Rigoletto“ von Verdi in einer Inszenierung des Intendanten Stefano Mazzonis di Pralafera und die Rarität „Le Domino Noir“ von Auber. Christophe Rousset übernimmt die musikalische Leitung des beliebten Klassikers „Le Nozze di Figaro“ von Mozart. Als fulminanten Abschluss der Saison führt die Opéra Royal de Wallonie-Liège Verdis Oper „Macbeth“ in einer Inszenierung von Stefano Mazzonis di Pralafera unter der Leitung des ehemaligen Chefdirigenten Paolo Arrivabeni auf.

Die Opéra Royal de Wallonie-Liège in Lüttich ist eines der drei königlichen Opernhäuser Belgiens und blickt auf eine fast 200-jährige Geschichte zurück, die damit länger währt als die 1830 begründete belgische Monarchie. Der Spielplan des Hauses besticht durch eine abwechslungsreiche Mischung aus Klassikern des Repertoires und spannenden Raritäten. Seit der Saison 2007/08 ist der Italiener Stefano Mazzonis di Pralafera Intendant und künstlerischer Leiter der Oper. Das hochkarätige Programm des Hauses mit Stagione-Betrieb wird vom eigenen Orchester und eigenen Chören bestritten, während die Gesangssolisten für jede Produktion sorgfältig ausgewählt werden. Die beständig hohe Auslastung weist auf die große Beliebtheit und Treue des heimischen Publikums hin. Darüber hinaus strahlt das Haus überregional und zieht Besucher aus dem nahen Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg und sogar Großbritannien an.

Quelle: Ophelias Culture PR

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