Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 962 Gäste online

Neue Kommentare

Gerd Kruse zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo Frau Lampert,
ich war durch meine He...

Herby Neubacher zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Absolut richtig. Ich habe das gabnze Drama Elbphi...
Giulio zu „Die Spur”. William Blake und die Rache der Eigenbrötler : Prost Neujahr! Und danke für die vielen schönen...
Hubert Hoffmann zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Ein Prestige -Objekt für die oberen Zehntausend....
Feindt zu Hamburg: Ein Museum im Hafen: Ein schönes neues Museum und wo bleibt die Berü...

News-Port

Residenzstipendien auf dem Château de Millemont vergeben

Drucken
Dienstag, den 27. Juni 2017 um 21:05 Uhr
Zum ersten Mal reisen in diesem Jahr vier Künstlerinnen und Künstler in das westlich von Paris gelegene Château de Millemont im Département Yvelines in der Region Île-de-France. Die Jurys entschieden sich aus 30 Bewerbungen für die bildenden Künstler Hannah Rath und Knut Sennekamp sowie für die Autoren Ulrike Syha und Sascha Preiß. Die vier Kreativen verbringen im August vier Wochen auf Schloss Millemont.
 
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Hamburg ist eine wunderschöne Stadt, aber manchmal kommt man hier einfach nicht zum Arbeiten. Um den Schaffensprozess zu befördern, die nötige Ruhe und eine inspirierende Umgebung bereitzustellen, haben wir die Residenzstipendien auf dem Château de Millemont eingerichtet. In der französischen Natur können die Künstler und Künstlerinnen Energie tanken und Inspiration für ihre Arbeit finden. Das große Interesse der Kreativen und die anspruchsvollen Bewerbungen spiegeln, welches großes künstlerisches Potential in Hamburg steckt.“
 
Das Schloss Millemont befindet sich rund eine Autostunde westlich von Paris in einer großen Parklandschaft und umfasst ein Hauptgebäude und einen Nebentrakt, in dem die Zimmer der Stipendiaten liegen. Auf dem Schlossgelände befindet sich auch das Millemont Institute, das ausgewählten innovativen Umweltprojekten Platz zur Entwicklung bietet. Die Behörde für Kultur und Medien übernimmt die Miete für die Künstler und Künstlerinnen und zahlt ihnen eine Aufwandspauschale von 1.000 Euro für die Zeit ihres Aufenthalts.
 
Zu den Stipendiatinnen und Stipendiaten:
 
Hannah Rath ist Jahrgang 1983 und hat 2010 ihr Diplom an der Hochschule für bildende Künste Hamburg abgeschlossen. Nach ersten Ausstellungen hat sie seit 2012 die künstlerische Werkstattleitung des hochschuleigenen Verlags inne und erhielt 2016 das Hamburger Arbeitsstipendium für bildende Kunst von der Kulturbehörde Hamburg. Mit ihrem Arbeitsschwerpunkt – konzeptionelle Raumarbeiten mit Text – passt sie gut in das transdisziplinäre Stipendium.
 
Knut Sennekamp ist Jahrgang 1980 und hat 2010 sein Diplom für bildende Kunst an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig absolviert. Von 2013 bis 2016 war er dort Meisterschüler, seither lebt er in Hamburg und arbeitet vor allem mit dem Medium Fotografie. In Frankreich möchte er seine derzeitige Arbeit zum Thema „Erstaufnahmestellen für Flüchtlinge“ ergänzen und seine assoziativen Bildlandschaften erweitern. 
 
Ulrike Syha ist Jahrgang 1976 und wurde in Wiesbaden geboren. Sie hat Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig studiert und war von 1999 bis 2002 als Regieassistentin am Schauspiel Leipzig. Seither arbeitet sie als freie Autorin, Dramatikerin und Übersetzerin. Sie war zwei Mal für den Mühlheimer Theaterpreis nominiert und hat zahlreiche Auszeichnungen für ihre Theaterstücke erhalten, u.a. 2010 den Förderpreis der Kulturbehörde Hamburg. Auf dem Schloss Millemont möchte sie an ihrem ersten Roman arbeiten. 
 
Sascha Preiß wurde 1976 in Erfurt geboren, hat dort Theater gespielt und Lesungen veranstaltet. Er studierte Literatur und Medizingeschichte und war anschließend für neun Jahre in Kasachstan, Kroatien und Russland unterwegs. Seit 2013 lebt er in Hamburg und ist Mitglied im Forum Hamburger Autorinnen und Autoren und im Writers‘ Room. Er veranstaltet die Lesereihen „AHAB“ und „Sprelacart“. In Millemont will er sich seinem aktuellen Schreibprojekt, einem Erzählband mit sibirischen Geschichten, widmen.
 
Quelle: Behörde für Kultur und Medien Hamburg

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Residenzstipendien auf dem Château de Millem...

Mehr auf KulturPort.De

„Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache
 „Die dunkelste Stunde”. Winston Churchill und die Mobilisierung der Sprache



Joe Wrights eleganter Politthriller „Die dunkelste Stunde” ist das Gegenstück zu Christoper Nolans überwältigendem Suspense-Epos „Dunkirk”. Zwei Filme [ ... ]



Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde
 Die arabische Prinzessin – Von Leseratten, Fischverkäufern und einer Märchenoper, die nie geschrieben wurde



Im Opernhaus in Hamburg schallen Kinderstimmen durch die Gänge: Es ist wieder opera piccola-Zeit!
Bevor die Kinderoper im Februar auf die Bühne geht, ist im H [ ... ]



Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami
 Die Diktatur des Geldes – Finanz Tsunami



Ernst Wolff: „Finanz Tsunami. Wie das globale Finanzsystem uns alle bedroht“
Es ist wie es einmal war und heute noch ist: Ein Ausspruch von Henry Ford, des  [ ... ]



Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach
 Verdis „Rigoletto“ als Genderfrage inszeniert von Katharina Thalbach


  War es Absicht, dass rund um das Fest der Liebe die Kölner Oper ausgerechnet Giuseppe Verdis Bühnenstück „Rigoletto“ – das 1851 den Wel [ ... ]



„Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns
 „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns



Genialer Genre-Mix aus Neo-Western und Kleinstadt-Satire.
Manchmal ist es leichter einen Molotow-Cocktail zu werfen als zu weinen. Mildred Hayes (Frances McDorm [ ... ]



The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance
 The Nutcracker Reloaded – Tchaikovsky meets Streetdance



Drosselmeier als blutsaugender Organhändler, Clara auf der Müllkippe, statt Hoftheater und Spitzenschuhe Breakdance, Darth Vader und Super Mario.Vergessen Sie  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.