Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 820 Gäste online

Neue Kommentare

Giselheid Otto zu Dialog über Grenzen: Kunst aus Ost und West – Die Sammlung Riese: Lieber Herr Riese,
ich bin Michaelas Freun...

Willem van Rensenbrink zu „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”. Oder die Heimat des Zorns: Danke für den Tipp. Ein klarer Oscar-Kandidat!...
h. pöhls zu James Rosenquist. Eintauchen ins Bild – vom Plakatmaler zur Pop-Art-Ikone: war genauso beeindruckt. Gut beschrieben....
Gerd Kruse zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo Frau Lampert,
ich war durch meine He...

Herby Neubacher zu Elbphilharmonie: Das perfekte Buch zum Bau: Absolut richtig. Ich habe das gabnze Drama Elbphi...

News-Port

Festivals als Innovationshubs: 300.000 Euro mehr für Filmfestivals

Drucken
Mittwoch, den 14. Juni 2017 um 11:15 Uhr
Hoher Besuch in Hamburg: Auf Einladung des Creative Europe Desk Hamburg stellte sich im Rahmen des 33. Internationalen Kurzfilmfestivals Harald Trettenbrein, Leiter der MEDIA Unit in der Exekutivagentur des Programms in Brüssel, den Fragen internationaler Filmfestivals von England bis Portugal.

Rund 60 europäische Filmfestivals werden durch das MEDIA Programm gefördert. Festivals sind eine wichtige Plattform für die Promotion europäischer Filme, um neue Zuschauerschichten zu erreichen, darüber hinaus ergänzen sie die traditionellen Vertriebsstrukturen.

Die gute Nachricht vorweg: In 2018 wird es im Bereich der Festivalförderung eine Budgeterhöhung um 10 Prozent geben, so dass  insgesamt 3,2 Millionen Euro zur Verfügung stehen. "Die Situation bleibt aber eng", so Trettenbrein, "denn die Zahl der Bewerber steigt stetig. Die Förderquote liegt zur Zeit bei rund 23 Prozent".

Viele Festivals haben ihre Repertoire bereits auf die von MEDIA geforderten Aktivitäten erweitert, wie Kooperationen zwischen Festivals oder die Entwicklung innovativer Verbreitungswege. Wichtig ist, dass die Festivals das ganze Jahr hindurch aktiv und präsent bleiben. In Zukunft wird die Anzahl der Fachbesucher und -veranstaltungen in die Bewertung eines Antrags miteinbezogen. "Dennoch", so Trettenbrein, "werden wir aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets nicht all die Festivals berücksichtigen können, die wir für förderungswürdig halten."

Es sei den Organisatoren von Filmfestivals immer möglich, Stellungnahmen zu den Förderbedingungen einzubringen, zum Beispiel während der zahlreichen European Film Foren, die die Europäische Kommission regelmäßig auf Festivals veranstaltet oder über die Kommunikation mit ihren lokalen Creative Europe Desks. Trettenbrein: "Kurzfilmfestivals haben bereits eine gute Lobby in Brüssel, zum Beispiel können Produzenten, die einen Slate Antrag stellen, jetzt zusätzlich die Produktion eines Kurzfilms zum Paket hinzufügen".

Diskutiert wurde die Frage, inwieweit Festivalförderung Aufgabe der Mitgliedstaaten sei. Es ist wichtig, betonte Trettenbrein, den europäischen Mehrwert der Festivals immer wieder herauszustellen. "Wir sehen Filmfestivals durchaus als innovative Hubs in Sachen Publikumsgewinnung, als Forum zur Talentförderung und als Mittel zur Verbreitung europäischer Filme." Das lässt hoffen, dass Festivals im Folgeprogramm nach 2020 weiterhin gefördert werden.

Quelle: Creative Europe Desk Hamburg

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Festivals als Innovationshubs: 300.000 Euro m...

Mehr auf KulturPort.De

Dresden übertrumpft Bayreuth: Thielemanns „Ring“ der großen, zarten Gefühle
 Dresden übertrumpft Bayreuth: Thielemanns „Ring“ der großen, zarten Gefühle



So kurzweilig, so fesselnd erklang Wagners „Ring des Nibelungen“ lange nicht mehr wie kürzlich in Dresden mit Christian Thielemann und der Sächsischen Staa [ ... ]



„Shape of Water – Das Flüstern des Wassers”. Oder die Monster des Guillermo del Toro
 „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers”. Oder die Monster des Guillermo del Toro



Betörender Genre-Mix aus Märchen, Musical, Spionagethriller, Liebesgeschichte, Neo Noir. Guillermo del Toro verändert nachhaltig den magischen Kosmos von ‚L [ ... ]



Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd
 Karl Schmidt-Rottluff: expressiv, magisch, fremd



Gut Ding will Weile haben, heißt es. Manchmal erstaunlich lange Weile: Zum ersten Mal untersucht eine Ausstellung den Einfluss außereuropäischer Kunst auf das [ ... ]



„Alles Geld der Welt”. Die Kapitalismuskritik des Ridley Scott
 „Alles Geld der Welt”. Die Kapitalismuskritik des Ridley Scott



Elegantes Kidnapping-Drama als Psychogramm menschlicher Gier.
Rom, Juli 1973. „Bambino” nennen ihn die Prostituierten vom Piazza Farnese ironisch-mitleidig, [ ... ]



Machen sie mich schön, Madame d’Ora
 Machen sie mich schön, Madame d’Ora



Sie setzte mit großer Leidenschaft die schönen Dinge des Lebens in Szene: Die Mode. Die Kunst. Die feine Gesellschaft im Wien der K.u.k.-Monarchie und später  [ ... ]



Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung
 Uri Korea – Ruhe in Beschleunigung



In den vergangenen Monaten machte Korea oft Schlagzeilen, aber immer war es Nordkorea, verbunden mit den Drohgebärden seines atomraketenverliebten Staatschefs K [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.