Anzeige

AktionsPort - Gewinnspiele

Wer ist online?

Wir haben 867 Gäste online

Neue Kommentare

Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...
Elisabeth Warken zu Gurre-Lieder in der Elbphilharmonie: Zu wenig Vertrauen in die leisen Töne: Die Kritik zu den Sängern kann ich nicht ganz ve...

Anzeige


News-Port

Peter Schäfer in die American Academy of Arts and Sciences gewählt

Drucken
Dienstag, den 23. Mai 2017 um 11:16 Uhr
Peter Schäfer, Direktor des Jüdischen Museums Berlin, ist zum Foreign Honorary Member der American Academy of Arts and Sciences gewählt worden. Die 1780 gegründete Akademie zählt zu den ältesten und angesehensten Gelehrtenvereinigungen der USA. Ihre Mitglieder und ausländischen Ehrenmitglieder zählen zu den international führenden Wissenschaftlern und Fachleuten auf ihren jeweiligen Gebieten, darunter mehr als 250 Nobelpreisträger und mehr als 60 Pulitzer-Preisträger.

Neue Mitglieder werden allein von bereits aufgenommenen Mitgliedern nominiert und gewählt. Durch Studien, Veröffentlichungen und Programme in den Bereichen Geisteswissenschaften, Kunst und Bildung, Wissenschaft, Technik und Technologie, Globale Sicherheit und internationale Angelegenheiten bietet die Akademie maßgebliche und unparteiische Politikberatung für Entscheidungsträger in Regierung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Unter den neuen ausländischen Ehrenmitgliedern sind der israelische Schriftsteller David Grossman, der ehemalige Präsident der Europäischen Kommission Romano Prodi und die Chemikerin Clare Grey. Mit einer Inaugurationsfeier am 7. Oktober 2017 werden die neuen Mitglieder am Sitz der Akademie in Cambridge, Massachusetts feierlich eingeführt. 

Peter Schäfer ist einer der weltweit renommiertesten Judaisten unserer Zeit. Er wurde im Jahr 1943 in Hückeswagen geboren und wuchs in Mülheim a.d. Ruhr auf. Peter Schäfer lehrte an den Universitäten Tübingen und Köln und war von 1983 bis 2008 Lehrstuhlinhaber und Direktor am Institut für Judaistik der Freien Universität Berlin. Seit 1998 war er gleichzeitig Ronald O. Perelman Professor of Jewish Studies und Professor of Religion an der Princeton University. Von 2005 bis 2013 leitete Peter Schäfer als Direktor das Studienprogramm in Judaistik in Princeton. Seit dem 1. September 2014 ist er Direktor des Jüdischen Museums Berlin. 

Für sein wissenschaftliches Werk wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt; darunter 1994 mit dem Leibniz-Preis, dem wichtigsten Forschungsförderpreis in Deutschland. 2007 erhielt Peter Schäfer den Mellon Award, die höchstdotierte Auszeichnung für Geisteswissenschaftler in den Vereinigten Staaten für seine maßgebliche Initiative, die Tradition jüdischer Studien in Deutschland wiederzubeleben. 2008 erhielt er den Ruhr-Preis für Kunst und Wissenschaften, 2013 den Howard T. Behrman Award for Distinguished Achievement in the Humanities, 2014 den Leopold-Lucas-Preis der Universität Tübingen und 2015 den Reuchlinpreis der Stadt Pforzheim. 

Peter Schäfer ist Inhaber von Ehrendoktoraten der Universitäten Utrecht und Tel Aviv. Er war unter anderem Gastprofessor an der Hebrew University Jerusalem, der Yale University und am Institute for Advanced Study in Princeton sowie Fellow am Historischen Kolleg München und am Wissenschaftskolleg zu Berlin. Seit 1987 ist er Corresponding Fellow der British Academy, seit 1997 Foreign Member der American Philosophical Society, seit 2002/03 ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, seit 2006 Fellow der American Academy for Jewish Research und seit 2013 Honorary Member der German Association of Jewish Studies. Weiter gehört er dem Kuratorium der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas an. 

Peter Schäfer hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Arbeiten publiziert, zuletzt »Zwei Götter im Himmel. Gottesvorstellungen in der jüdischen Antike« (München 2017). Weitere Veröffentlichungen der vergangenen Jahre sind: »Die Ursprünge der jüdischen Mystik (Berlin 2011), »Judenhass und Judenfurcht. Die Entstehung des Antisemitismus in der Antike« (Berlin 2010), »Die Geburt des Judentums aus dem Geist des Christentums. Fünf Vorlesungen zur Entstehung des rabbinischen Judentums« (Tübingen 2010), »Weibliche Gottesbilder im Judentum und Christentum« (Frankfurt am Main und Leipzig 2008) und »Jesus im Talmud« (Tübingen 2007).

Quelle: Jüdisches Museum Berlin

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Peter Schäfer in die American Academy of Art...

Mehr auf KulturPort.De

Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien
 Philippe Quesne: Die Nacht der Maulwürfe – magische Farborigien



Es gibt sie noch, die wundersamen Glücksmomente im Theater, die gestandene Kritiker (und Kritikerinnen) mit großen Augen dasitzen und staunen lassen wie Kinder [ ... ]



Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“
 Mariano Pensotti: „Loderndes Leuchten in den Wäldern der Nacht“



Was für ein ungewöhnliches Stück! Eines? Nein: Was für drei ungewöhnliche Stücke – so intelligent, humorvoll und hintersinnig!
Mariano Pensottis „Lod [ ... ]



Vienna Vocal Consort: Nostre Dame
 Vienna Vocal Consort: Nostre Dame



Das Vienna Vocal Consort zählt seit Gründung im Jahr 2007 zu Österreichs renommiertesten Vokalensembles für Alte Musik. Deren neues Album „Nostre Dame“  [ ... ]



„Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit
 „Dalida”. Oder die Angst vor der Dunkelheit



Wie viel Tragik verkraftet ein Film in Zeiten von „Wonder Woman” oder „Atomic Blonde”? Tough ist angesagt, und viele Kritiker reagierten eher störrisch  [ ... ]



Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend
 Chilly Gonzales in Lübeck – atemberaubend mitreißend



Der Schlafrock war schwarz und nicht rot, wie am Vorabend in der Elbphilharmonie. Entsprechend seriös, ganz leise und melodisch der Einstieg.
Chilly Gonzales l [ ... ]



Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel
 Sommerliche Musiktage in Hitzacker: Durchwoben vom ständigen Wandel



Dass „die Tonkunst eine rührend-kurze Freude (ist), die aus dem Nichts entsteht und ins Nichts vergeht... eine kleine fröhliche Insel... die auf dem dunklen, [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.