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Samuel Henne erhält New York-Stipendium 2018

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Montag, den 22. Mai 2017 um 13:53 Uhr
Der in Hannover lebende Künstler Samuel Henne (geboren 1982 in Göttingen) erhält das New York-Stipendium 2018. Die gemeinsam vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung vergebene Förderung ermöglicht dem Künstler einen zwölfmonatigen Aufenthalt in der US-Metropole.

„Samuel Hennes Arbeiten beindrucken durch ihre vielfältigen Materialien. Sie bewegen sich zwischen Fotografie, Skulptur und Installation. Mit dem New York-Stipendium fördern wir den Künstler für ein Jahr in seinem Schaffen“, sagt die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić.
Dr. Sabine Schormann, Direktorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung: „Wir freuen uns, dass Samuel Henne der nächste New York-Stipendiat ist und sind uns sicher, dass ihm der Aufenthalt viele neue Impulse geben wird.“

Für den New York-Aufenthalt, der am 1. Januar 2018 beginnt, werden dem Stipendiaten eine Wohnung und ein Atelier zur Verfügung gestellt. Außerdem sind ein monatlicher Zuschuss in Höhe von 1.100 Euro sowie pauschalisierte Reise- und Transportkosten enthalten. Angebunden ist das Projekt an das Atelierhaus „International Studio and Curatorial Program“ (ISCP) in New York.

Das Stipendium hat die Ausbildung herausragender junger Künstlerinnen und Künstler zum Ziel und wird auf Empfehlung einer hochkarätigen Fachkommission vergeben. Jury-Mitglied René Zechlin (Wilhelm-Hack-Museum) begründet die Auswahl wie folgt: „In zahlreichen Werkgruppen der letzten Jahre beschreibt Samuel Henne auf vielfältige Weise das Wechselverhältnis von Fotografie und Skulptur. Besonders überzeugte die Jury Hennes umfassende Raumkonzeption seiner Ausstellungen, in der Wandgestaltung, Fotografie sowie Installationen und Skulptur sich überlagern und eine überzeugende Einheit bilden.“

Henne selbst beschreibt seine Erwartungen an den Aufenthalt in New York folgendermaßen: „Als Melting Pot jeglicher Arten und Formen von Konstruktion, Inszenierung und Überhöhung reizt mich New York ganz besonders, um das eigene Arbeiten mit neuen Sichtweisen zu untersuchen, zu überprüfen und ggf. neu zu erfinden. Ich freue mich auf neue Impulse für meine Arbeit an Werkreihen, die sich zum Beispiel mit der ‚Lady Liberty‘ als skulpturalem, inszenierten ‚Symbol‘ beschäftigen könnten.“

Im Anschluss an das Auslandsjahr werden Werke des Künstlers in niedersächsischen Kunstvereinen präsentiert.

Zur Fachjury gehören in diesem Jahr:
-        Prof. Ute Heuer (Hochschule Hannover)
-        Kathleen Rahn (Kunstverein Hannover)
-        Inka Schube (Sprengel Museum Hannover)
-        Gerrit Gohlke (Brandenburgischer Kunstverein Potsdam)
-        Prof. Dr. Christoph Grunenberg (Kunsthalle Bremen)
-        René Zechlin (Wilhelm-Hack-Museum)
 
Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

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