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ars viva-Preis 2018 für Anna-Sophie Berger, Oscar Enberg, Zac Langdon-Pole

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Donnerstag, den 27. April 2017 um 18:36 Uhr
Der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V. vergibt seit 1953 jährlich den ars viva-Preis für Bildende Kunst. In diesem Jahr geht er an Anna-Sophie Berger (*1989), Oscar Enberg (*1988) und Zac Langdon-Pole (*1988). Gekürt werden junge, in Deutschland lebende Künstler, deren Arbeiten sich durch hohe künstlerische Qualität mit richtungsweisenden Positionen auszeichnen.

Der Preis ist mit zwei Ausstellungen in namhaften Kunstinstitutionen in Europa sowie einer Künstlerresidenz auf Fogo Island (Kanada) verbunden. Die Künstler erhalten ein Preisgeld in Höhe von je 5.000 Euro. Darüber hinaus erscheinen eine Künstleredition und ein zweisprachiger Katalog. Die Jury wählte in diesem Jahr aus 57 vorgeschlagenen Künstlern 14 Finalisten aus, die ihre Arbeiten in ihren Ateliers und den KW Institute for Contemporary Art in Berlin präsentierten.

Anna-Sophie Bergerbeschäftigt sich in ihren aktuellen Arbeiten mit Strategien der Kommunikation und hinterfragt die Bedeutung von Objekten, ihre (Wert-)Zuschreibungen und Kontextualisierung. Oscar Enbergs Skulpturen sind Zusammenstellungen verschiedenster Formen und Materialien, die auf Film, Literatur, Kunst und Gesellschaft Bezug nehmen. Zac Langdon-Poles künstlerische Arbeiten basieren auf Geschichten und der Entstehung von historischen Narrativen, die er hinsichtlich von Wissen, Machtstrukturen und deren Wertesystemen untersucht.
 
Der Jury unter Vorsitz von Ulrich Sauerwein gehörten neben Mitgliedern des Gremiums Bildende Kunst und der Geschäftsstelle des Kulturkreises in diesem Jahr die Kuratoren Chris Fitzpatrick (Kunstverein München), Martin Germann (S.M.A.K. Gent), Zita Cobb (Shorefast Foundation), Nicolaus Schafhausen (Kunsthalle Wien, Shorefast Foundation) und Krist Gruijthuijsen (KW Institute for Contemporary Art, Berlin) als Fachberater an.
 
Am 6. Oktober 2017 wird die ars viva-Ausstellung der Preisträger 2018 im Kunstverein München eröffnet (nachfolgende Ausstellungsstation: Frühjahr 2018, S.M.A.K. in Gent).
 
Biografien der Künstler:
 
Anna-Sophie Berger,1989 in Wien (Österreich) geboren, studierte Modedesign und transmediale Kunst an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Ihre Arbeiten wurden u. a. im mumok (Wien), der White Flag Projects Library (St. Louis, USA), Ludlow 38 (New York, USA) und im Kunsthaus Bregenz ausgestellt. Sie ist Gewinnerin des Kapsch Contemporary Art Prize 2016.
 
Oscar Enberg,1988 in Christchurch (Neuseeland) geboren, studierte Bildhauerei an der Canterbury University Ilam School of Fine Arts in Christchurch (Neuseeland). Einzelausstellungen waren u. a. in der Thomas Duncan Gallery (Los Angeles, USA) und bei Johan Berggren in Malmö (Schweden) zu sehen. Er ist zurzeit Stipendiat des Künstlerhauses Bethanien in Berlin.
 
Zac Langdon-Pole,1988 in Neuseeland geboren, studierte an der University of Auckland’s Elam School of Fine Arts und an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Willem de Rooij. Seine Arbeiten waren u. a. zur Biennale de Montréal (Kanada), in der Dunedin Public Art Gallery (Neuseeland), in der Kunsthalle Mainz (Deutschland) und im CCA (Singapur) zu sehen. Er ist Preisträger des Charlotte-Prinz-Stipendium.
 
Quelle: Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI e. V.

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