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Akins Hamburg-Thriller im Wettbewerb von Cannes

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Samstag, den 15. April 2017 um 13:45 Uhr
Das internationale Filmfestival in Cannes hat zwei in Hamburg geförderte Filme im Programm: Als einziger deutscher Regisseur kann der Hamburger Fatih Akin auf eine Goldene Palme hoffen. Sein Thriller "Aus dem Nichts" mit Diane Krüger in der Hauptrolle läuft im internationalen Wettbewerb. In der Sektion "Un Certain Regard" wird die internationale Ko-Produktion "En Attendant Les Hirondelles" von Karim Moussaoui gezeigt.

Maria Köpf, Geschäftsführerin der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, sagt dazu: "Gute Nachrichten aus Cannes: Mit 'Aus dem Nichts' läuft – nach Maren Ades Erfolgsfilm 'Toni Erdmann' – in diesem Jahr erneut eine durch die FFHSH geförderte Produktion im internationalen Wettbewerb. Wir sind sehr stolz darauf, dass Hamburg mit Fatih Akin in Cannes vertreten ist und senden unsere Glückwünsche an ihn und sein Team. Gratulation auch an Karim Moussaoui, der mit seinem ersten Langfilm direkt den Weg an die Croisette gefunden hat."

In seinem Thriller "Aus dem Nichts" besinnt sich Fatih Akin zurück auf Filme wie "Gegen die Wand". Aus dem Nichts zerbricht Katjas Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige: Ein junges Neo-Nazi-Paar. Katja will Gerechtigkeit – für sie gibt es keine Alternative. Der größte Teil der Dreharbeiten fand dabei in Hamburg statt. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein hat die Produktion mit 500.000 Euro unterstützt, realisiert wurde sie von Akins Produktionsfirma bombero international in Ko-Produktion mit Warner Bros. Film Productions Germany, Macassar Productions, Pathé und corazón international.

Die internationale Produktion "En Attendant Les Hirondelles" von Karim Moussaoui (Niko Film, gefördert mit 80.000 Euro) spielt im Algerien von heute: Drei Geschichten zeichnen das kontrastreiche Bild eines Landes, das zwischen der Last der Tradition und dem Streben nach Modernität hin- und hergerissen ist. Moussaoui ist eine der wenigen algerischen Filmschaffenden und damit eine wichtige Stimme des Landes. Die Postproduktion des Dramas findet aktuell in Hamburg statt.

Quelle: Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein

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