Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 971 Gäste online

Neue Kommentare

C.Müller zu Roots – Katja und Marielle Labèque zum Schleswig-Holstein Musik Festival in der Laeiszhalle: Erhalt des Kultursommers auf der Trabrennbahn Bah...
Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...

Anzeige


News-Port

Neue, weltweite Plattform für Musikstädte gegründet

Drucken
Freitag, den 31. März 2017 um 15:14 Uhr
Die Kommunikation und Kooperation unter Musikstädten weltweit soll durch das Music Cities Network (MCN) verbessert werden. Das Netzwerk wurde im Sommer 2016 von der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft (IHM) und Sound Diplomacy initiiert und Anfang 2017 von den Städten Aarhus, Sydney und Hamburg gegründet.
 
Musikstädte beleben die Wirtschaft, verbinden Kulturen über Nationen und Kontinente hinweg, ziehen Talente an, fördern Tourismus und Markenbildung und sind der Schlüssel zu einer zukunftsfähigen Musikwirtschaft. Als Schmelztiegel für musikalisches Schaffen und Musikkonsum sind städtische Ballungszentren die Orte, an denen Musik produziert, dargeboten, beworben und verkauft wird. Dieses Potenzial bietet einzigartige Gelegenheiten, um Musikstädte als florierende und international bedeutsame Zentren für Musik und Musikproduktion zu stärken.
 
Ziele
Das MCN ist ein Mitglieder basiertes Netzwerk, das die folgenden vier Ziele verfolgt:
  1. Städte durch Musikförderung und gemeinschaftliche Projekte weiter zu entwickeln;
  2. Größere internationale Netzwerke zu bilden und eine politische Agenda für die Musikstadt  zu schaffen;
  3. Informationen und Forschungsergebnisse über Aktivitäten und Strategien internationaler Musikstädte bereitzustellen und zu verbreiten;
  4. Den Austausch und die Zusammenarbeit von Musikwirtschaft, Künstler_innen, Kultur- und Bildungsinstitutionen zu vereinfachen. 
Die Städte Aarhus, Hamburg und Sydney waren die ersten, die dem Netzwerk beitraten. Im Februar 2017 begrüßte das MCN Groningen als neues Mitglied. Seitens der Hansestadt freut sich das Music Cities Netzwerk über die Unterstützung der Hamburg Marketing GmbH, der Handelskammer Hamburg, der Interessengemeinschaft Hamburger Musikwirtschaft und der Kulturbehörde.

Timotheus Wiesmann (Geschäftsführer IHM): „Für Hamburg und seine Musik sind Internationalisierung und die Zusammenarbeit mit Akteuren rund um den Globus zwei große Anliegen. Die Bildung eines handlungsfähigen Netzwerks von Städten mit Musikschwerpunkten ist daher für die IHM schon lange eines der zentralen Vorhaben. Umso mehr freuen wir uns, dass wir im letzten Jahr auf Hamburg-Ebene mehrere Institutionen als Unterstützer gewinnen konnten, inzwischen das Music Cities Network gegründet haben und nun Städte weltweit Mitglieder und Kooperationspartner werden.”

Das erste gemeinschaftliche Forschungsprojekt des MCN ist derzeit in der Entwicklung. Dabei geht es um die Optimierung von Strategien zum Audience Development für Live Musik Venues und Festivals der Mitgliedsstädte sowie um deren kontinuierlichen Austausch.
 
Auf der diesjährigen SXSW präsentierte das Netzwerk ein offizielles Panel zu den Möglichkeiten und den Nutzen globaler Zusammenarbeit auf Musikebene. Ebenso präsentierte das MCN ein „Music Cities Mixer“ Networking Event für alle Musikdelegierten. Beim SPOT Festival 2017 in Aarhus veranstaltet das MCN am Freitag, den 5. Mai, ein Seminar über die Strategien und Initiativen von Musikstädten und am Samstag, den 6. Mai, ein Showcase, bei dem sich neue Talente aus Hamburg, Aarhus und Bergen in Norwegen vorstellen werden.
 
Zu den wichtigen Zielen des Music Cities Network gehört es, Beziehungen und Netzwerke sowohl unter Künstlern als auch auf einem Business-to-Business-Level zu ermöglichen. So kooperierten beispielsweise Anfang 2017 die Netzwerk-Mitglieder Sydney und Aarhus, um den aus Aarhus stammenden Komponisten und Schlagzeuger Christian Windfeld bei dessen Australien-Tournee zu unterstützen. Windfeld hatte Interesse daran bekundet, auf dem UNESCO-Weltkulturerbe Cockatoo Island im Hafen von Sydney eine Aufnahmesession durchzuführen. Daraufhin kontaktierte der in Aarhus ansässige Verband der Musikbranche PROMUS über das Music Cities Network die Stadtverwaltung von Sydney und bat um Unterstützung. Durch ihre Kontakte zum Sydney Harbour Federation Trust konnte die Stadt Sydney sicherstellen, dass Windfeld die Hilfe bekam, die er benötigte.

Hugh Nichols (City of Sydney): „Die Musikindustrie operiert kulturell wie wirtschaftlich auf globaler Ebene, aber ihre Wurzeln hat sie auf lokaler Ebene. Wir tun in Sydney eine ganze Menge um unsere lokale Musikwirtschaft zu unterstützen. Teil eines Netzwerks von Städten zu sein, die alle ähnliche Arbeit leisten, lohnt sich für uns immens. Mit dem Music Cities Network können wir unsere eigene Arbeit an internationale Kolleg_innen weitergeben und gleichzeitig mit all den großartigen Dingen Schritt halten, die andere Städte tun. Die Musikindustrie ist dynamisch und ständig Veränderungen unterworfen. Es ist überlebensnotwendig, dass die Industrieverbände und die staatlichen Stellen, die sie unterstützen, immer informiert sind und flexibel bleiben, damit sie ihre Herangehensweisen an das anpassen können, was die Industrie gerade braucht.
 
Über diese wirtschaftsbezogenen Ziele hinaus zeigt die jüngste Erfahrung mit Christian, dass es auch eine sehr praktische, auf die Künstler_innen gerichtete Seite des Netzwerks gibt und letzten Endes ist es die Unterstützung von Künstler_innen, um die sich alles dreht.“
 
Quelle: Music Cities Network

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Neue, weltweite Plattform für Musikstädte g...

Mehr auf KulturPort.De

200 Jahre Kunstverein in Hamburg
 200 Jahre Kunstverein in Hamburg



„Just what is it that makes today’s Kunstverein so different? So appealing?” Nach Charity Auktion (14.9.) und Festakt im Rathaus (22.9.) klingen mit einer  [ ... ]



Fassadendemokratie und tiefer Staat. Das marktgetreue Grinsen
 Fassadendemokratie und tiefer Staat. Das marktgetreue Grinsen



Was denn? Das Volk sei unfähig, Politisches zu durchschauen oder gar mitzuregieren? Liest man dies im Buch „Fassadendemokratie“, dann ist man bass erstaunt, [ ... ]



„Tom of Finland” – Revolutionär schwuler Ästhetik
 „Tom of Finland” – Revolutionär schwuler Ästhetik



Er inspirierte Künstler wie Andy Warhol, Robert Mapplethorpe und die Village People, seine markanten erotischen Zeichnungen veränderten radikal das Selbstverst [ ... ]



Serenata Italiana – Raphaela Gromes und Julian Riem
 Serenata Italiana – Raphaela Gromes und Julian Riem



Gerade war sie noch beim Schleswig-Holstein-Musikfestival zu hören und debütierte – nun kommt zeitnah dazu ihr Debütalbum auf dem Markt. Gemeinsam mit Piani [ ... ]



Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel
 Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel



Es ist dunkel in der Hamburger Gralsburg, als Achim Freyer mit seiner „Parsifal“-Interpretation den Start in die neue Saison der Staatsoper zelebriert. Der 8 [ ... ]



Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage
 Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage



Wie kann ein Künstler heute ungebunden und frei arbeiten? Ungebunden ist durchaus möglich – frei arbeiten stößt aus unterschiedlichen Gründen an Grenzen.  [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.