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Schleswig-Holstein begrüßt Einrichtung des neuen „Hanse-Office Kaliningrad“

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Dienstag, den 07. März 2017 um 21:06 Uhr
Die Vertretung Schleswig-Holsteins in Kaliningrad (Russische Föderation) ist neu geregelt worden. In der vergangenen Woche wurde die Einrichtung und der Betrieb des neuen „Hanse-Office Kaliningrad“ vertraglich geregelt, das vor Ort die Anbahnung und Durchführung von Partnerschaftsprojekten zwischen Schleswig-Holstein und der Region Kaliningrad unterstützt.

Europaministerin Spoorendonk zeigte sich erleichtert und erfreut über die Vertragsunterzeichnung: „Es ist gelungen, ein Nachfolgemodell zu entwickeln, das unsere langjährige und erfolgreiche Partnerschaft vor Ort unterstützt und trägt. Wir verbinden diesen Neubeginn mit der Hoffnung, dass wir einen sicheren rechtlichen Rahmen für unsere Vertretung gefunden haben und die Zusammenarbeit unseres Hanse-Office mit den russischen Behörden in der Zukunft reibungslos verläuft“, erklärte Spoorendonk.
 
Die seit 1999 bestehende Gebietspartnerschaft zwischen dem Land Schleswig-Holstein und der Oblast Kaliningrad erlitt im letzten Jahr einen herben Rückschlag, als das Justizministerium der russischen Föderation das ‚Hansebüro Kaliningrad‘ im Register für ausländischen Agenten zwangsregistrierte. Unter diesen Bedingungen war eine Weiterarbeit nicht möglich, so dass  das Hansebüro Kaliningrad zum 31. Oktober 2016 aufgelöst werden musste. Die Neugründung einer GmbH nach russischem Recht ermöglicht es, in einem neuen rechtlichen Rahmen das ‚Hanse-Office Kaliningrad‘ einzurichten, das seine Arbeit bereits aufgenommen hat. Ein wichtiges Partnerschaftsprojekt wird in diesem Jahr die Organisation des deutsch-russischen Dokumentarfilmfestivals „Territorium Film“ sein, das vom 14. - 17. September 2017 zum siebten Mal in Kaliningrad stattfinden soll. 

Quelle: Ministerium für Justiz, Kultur und Europa Schleswig-Holstein

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