Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 988 Gäste online

Neue Kommentare

C.Müller zu Roots – Katja und Marielle Labèque zum Schleswig-Holstein Musik Festival in der Laeiszhalle: Erhalt des Kultursommers auf der Trabrennbahn Bah...
Marlies Lampert zu 100 Jahre Volksspielbühne Hüsung : Hallo liebe Hüsungianer,
ich bin ca. 1999...

SingulART zu Kunstmuseum Wolfsburg: This Was Tomorrow. Pop Art in Great Britain: Grossartige Ausstellung war das! Wir haben unsere...
tommy zu Ensemble Resonanz zu Gast bei NEW HAMBURG: gute sache, dass sie mal aus ihrem bunker rauskom...
Lena Baal zu Zum Tode von Peter Härtling: Peter Härtling war nicht nur ein großartiger Sc...

Anzeige


News-Port

Designstudio Besau-Marguerre erhält Karl-Schneider-Preis

Drucken
Dienstag, den 07. März 2017 um 20:07 Uhr
Heute Abend verleiht Kultursenator Dr. Carsten Brosda in der Elbphilharmonie den Karl-Schneider-Preis an Besau-Marguerre. Damit wird ein Hamburger Design-Team geehrt, das in seiner noch jungen Karriere bereits beachtliche Erfolge feiern konnte.
 
Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Mit Besau-Marguerre zeichnen wir ein Duo aus, das sich innerhalb kurzer Zeit auch international einen Namen gemacht hat. Durch seine spartenübergreifende Arbeit setzt es neue Maßstäbe. Ich freue mich, dass wir in Hamburg über solche Talente verfügen, die auch international zeigen, dass unsere Stadt ein starker Standort für die Designbranche ist.“
 
Studio Besau-Marguerre wurde 2011 in Hamburg gegründet und befasst sich in seiner interdisziplinären Ausrichtung sowohl mit Interiordesign als auch mit visueller Kommunikation, Editorial-Design und Styling. Der gemeinsame Gestaltungsansatz der Inhaber Eva Marguerre und Stefan Besau führt zu außergewöhnlichen Ideen und Produkten, in denen häufig ungewöhnliche Materialien mit einer auffallenden Farbgestaltung kombiniert werden. International bekannt wurden sie unter anderem mit der Leuchte „North“ und dem Hocker „Nido“. Das Duo wurde bereits für zahlreiche internationale Designpreise nominiert, zuletzt gewannen sie 2015 den Interior Innovation Award und wurden 2014 für den Justus Brinckmann Förderpreisnominiert. Regelmäßig nehmen sie an renommierten Messen und Ausstellungen im In- und Ausland teil. Sie zeichnen sich außerdem für   temporäre Inszenierungen in Läden und Schaufenstern sowie für die Möblierung öffentlicher Gebäude verantwortlich und arbeiteten in diesem Zusammenhang unter anderem für die Elbphilharmonie und Vitra.
 
„Aus ihren Projekten gehen eindrückliche text-bildliche Aussagen über unsere Gegenwart hervor. Auswahl und Verwendung von Farbe und Material spielen dabei eine herausgehobene Rolle. Das Designerpaar kennt die gestalterischen Regeln, die es einmal nutzt, um sie im nächsten Moment mit beiläufiger Geste zu modifizieren oder sich kurzerhand über sie hinwegzusetzen. Von traditionell nüchterner Gestaltung deutscher Provenienz setzen sie sich ebenso virtuos ab wie von uninspirierten Prunk, der sich selbst genügt. Dabei kombinieren die Gestalter Puristisches mit Verspieltem, verbinden strenge gestalterische Raster mit additiven Elementen aus dem eigenen Entwurfsrepertoire. Die Bilder und räumlichen Konstellationen, die so entstehen sind oftmals überraschend, stets anregend und inspirierend. Ihre Kombinatorik führt zu neuen Einsichten über die Welt, in der wir uns bewegen“, so die Begründung der siebenköpfigen Fachjury, die über die Vergabe des Preises entschied.
 
Der Jury gehörten an:
Thomas Edelmann (Publizist und Designkritiker), Prof. Julia Lohmann (Professorin für Design / HfbK Hamburg), Katharina Roedelius (Mitbegründerin Lokaldesign), Alexander Rötterink (Kreativagentur Rocket&Wink, Preisträger 2013), Jan van Rossem (Journalist/ A&W Architektur und Wohnen), Christian Schüten (Mitbegründer BFGF Design Studios, Vorsitzender der Jury) und Prof. Dr. Sabine Schulze (Direktorin / MKG Hamburg).  
 
Der von Senat und Bürgerschaft 1985 gestiftete Karl-Schneider-Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Mit dem Preis werden besondere Leistungen im Bereich der angewandten Kunst ausgezeichnet. Er geht an Künstler und Künstlerinnen, die im Bereich der angewandten Kunst arbeiten und in Hamburg oder in der näheren Umgebung leben.

Frühere Preisträger und Preisträgerinnen waren unter anderem der Fotograf Hans Hansen, die Designer Rolf Heide und Peter Schmidt, die Bühnenbildnerin Katja Haß, die Kunsttischlerin Hendrike Farenholtz und zuletzt die Designagentur Rocket&Wink.

Quelle: Kulturbehörde Hamburg

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Home > NewsPort > Designstudio Besau-Marguerre erhält Karl-Sch...

Mehr auf KulturPort.De

„Tom of Finland” – Revolutionär schwuler Ästhetik
 „Tom of Finland” – Revolutionär schwuler Ästhetik



Er inspirierte Künstler wie Andy Warhol, Robert Mapplethorpe und die Village People, seine markanten erotischen Zeichnungen veränderten radikal das Selbstverst [ ... ]



Serenata Italiana – Raphaela Gromes und Julian Riem
 Serenata Italiana – Raphaela Gromes und Julian Riem



Gerade war sie noch beim Schleswig-Holstein-Musikfestival zu hören und debütierte – nun kommt zeitnah dazu ihr Debütalbum auf dem Markt. Gemeinsam mit Piani [ ... ]



Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel
 Achim Freyer und sein „Parsifal“ in Hamburg: Viel Bühne, wenig Weihe, eine Menge Spiel



Es ist dunkel in der Hamburger Gralsburg, als Achim Freyer mit seiner „Parsifal“-Interpretation den Start in die neue Saison der Staatsoper zelebriert. Der 8 [ ... ]



Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage
 Jens Düppe: Dancing Beauty. Eine Hommage an John Cage



Wie kann ein Künstler heute ungebunden und frei arbeiten? Ungebunden ist durchaus möglich – frei arbeiten stößt aus unterschiedlichen Gründen an Grenzen.  [ ... ]



Maria Callas – zum 40. Todestag am 16. September 2017
 Maria Callas – zum 40. Todestag am 16. September 2017



Ingeborg Bachmann erahnte es Anfang 1956, als sie in der Mailänder Scala Maria Callas, die einzige Person erlebte, „die rechtmäßig die Bühne in diesen Jahr [ ... ]



Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg: „Geld oder Leben – Nachdenken über Nachhaltigkeit“, ein Symposium
 Arbeitsgemeinschaft des Kunsthandwerks Hamburg: „Geld oder Leben – Nachdenken über Nachhaltigkeit“, ein Symposium



„So interessant und inspirierend! Das muss man unbedingt wiederholen!“
Der Tag war lang, acht Vorträge in fast zehn Stunden – doch die rund 50 Teilnehme [ ... ]



Weitere aktuelle Magazin Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.