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Designstudio Besau-Marguerre erhält Karl-Schneider-Preis

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Dienstag, den 07. März 2017 um 19:07 Uhr
Heute Abend verleiht Kultursenator Dr. Carsten Brosda in der Elbphilharmonie den Karl-Schneider-Preis an Besau-Marguerre. Damit wird ein Hamburger Design-Team geehrt, das in seiner noch jungen Karriere bereits beachtliche Erfolge feiern konnte.
 
Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Mit Besau-Marguerre zeichnen wir ein Duo aus, das sich innerhalb kurzer Zeit auch international einen Namen gemacht hat. Durch seine spartenübergreifende Arbeit setzt es neue Maßstäbe. Ich freue mich, dass wir in Hamburg über solche Talente verfügen, die auch international zeigen, dass unsere Stadt ein starker Standort für die Designbranche ist.“
 
Studio Besau-Marguerre wurde 2011 in Hamburg gegründet und befasst sich in seiner interdisziplinären Ausrichtung sowohl mit Interiordesign als auch mit visueller Kommunikation, Editorial-Design und Styling. Der gemeinsame Gestaltungsansatz der Inhaber Eva Marguerre und Stefan Besau führt zu außergewöhnlichen Ideen und Produkten, in denen häufig ungewöhnliche Materialien mit einer auffallenden Farbgestaltung kombiniert werden. International bekannt wurden sie unter anderem mit der Leuchte „North“ und dem Hocker „Nido“. Das Duo wurde bereits für zahlreiche internationale Designpreise nominiert, zuletzt gewannen sie 2015 den Interior Innovation Award und wurden 2014 für den Justus Brinckmann Förderpreisnominiert. Regelmäßig nehmen sie an renommierten Messen und Ausstellungen im In- und Ausland teil. Sie zeichnen sich außerdem für   temporäre Inszenierungen in Läden und Schaufenstern sowie für die Möblierung öffentlicher Gebäude verantwortlich und arbeiteten in diesem Zusammenhang unter anderem für die Elbphilharmonie und Vitra.
 
„Aus ihren Projekten gehen eindrückliche text-bildliche Aussagen über unsere Gegenwart hervor. Auswahl und Verwendung von Farbe und Material spielen dabei eine herausgehobene Rolle. Das Designerpaar kennt die gestalterischen Regeln, die es einmal nutzt, um sie im nächsten Moment mit beiläufiger Geste zu modifizieren oder sich kurzerhand über sie hinwegzusetzen. Von traditionell nüchterner Gestaltung deutscher Provenienz setzen sie sich ebenso virtuos ab wie von uninspirierten Prunk, der sich selbst genügt. Dabei kombinieren die Gestalter Puristisches mit Verspieltem, verbinden strenge gestalterische Raster mit additiven Elementen aus dem eigenen Entwurfsrepertoire. Die Bilder und räumlichen Konstellationen, die so entstehen sind oftmals überraschend, stets anregend und inspirierend. Ihre Kombinatorik führt zu neuen Einsichten über die Welt, in der wir uns bewegen“, so die Begründung der siebenköpfigen Fachjury, die über die Vergabe des Preises entschied.
 
Der Jury gehörten an:
Thomas Edelmann (Publizist und Designkritiker), Prof. Julia Lohmann (Professorin für Design / HfbK Hamburg), Katharina Roedelius (Mitbegründerin Lokaldesign), Alexander Rötterink (Kreativagentur Rocket&Wink, Preisträger 2013), Jan van Rossem (Journalist/ A&W Architektur und Wohnen), Christian Schüten (Mitbegründer BFGF Design Studios, Vorsitzender der Jury) und Prof. Dr. Sabine Schulze (Direktorin / MKG Hamburg).  
 
Der von Senat und Bürgerschaft 1985 gestiftete Karl-Schneider-Preis ist mit 7.500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre verliehen. Mit dem Preis werden besondere Leistungen im Bereich der angewandten Kunst ausgezeichnet. Er geht an Künstler und Künstlerinnen, die im Bereich der angewandten Kunst arbeiten und in Hamburg oder in der näheren Umgebung leben.

Frühere Preisträger und Preisträgerinnen waren unter anderem der Fotograf Hans Hansen, die Designer Rolf Heide und Peter Schmidt, die Bühnenbildnerin Katja Haß, die Kunsttischlerin Hendrike Farenholtz und zuletzt die Designagentur Rocket&Wink.

Quelle: Kulturbehörde Hamburg

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