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Bremen: Premiere von "Mr. Robot"

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Montag, den 20. Februar 2017 um 10:01 Uhr
In der mehrfach ausgezeichneten US-amerikanischen Fernsehserie „Mr. Robot“ setzt sich eine anarchistische Gruppe von Hackern zum Ziel, das globale Finanzsystem zu stürzen. Die Serie folgt Elliot, einem an einer dissoziativen Störung leidenden Programmierer, der sich von dieser Gruppe anwerben lässt und in der Folge zum moralischen wie strafrechtlichen Grenzgänger wird. Für das Theater Bremen bearbeitete Hausregisseur Felix Rothenhäusler den Serienstoff für die Bühne und entwickelte mit seinem Team aus Dramaturgin Marianne Seidler, Drehbuchautor Jan Eichberg und Theatermusiker Matthias Krieg eine Musical-Fiktion mit Nadine Geyersbach in der Rolle des Elliot und Robin Sondermann als Mr. Robot. Premiere ist am Donnerstag, 2. März um 20 Uhr im Kleinen Haus.

Der Wunsch nach der Beschäftigung mit einem zeitgenössischen Lebensgefühl sei bei dieser Arbeit interesseleitend gewesen, sagt Felix Rothenhäusler. Nach „Verzehrt (Consumed)“ in der letzten Spielzeit habe „Mr. Robot“ ihm ermöglicht, in einem ähnlichen Themenumfeld weiterarbeiten zu können. Anders als in der Serie gibt es in der Bühnenfassung keine psychologische Entwicklung der Figuren: Rothenhäusler konfrontiert die Charaktere im Setting einer politischen Debatte miteinander und macht die Figuren so zu Positionen, aus denen heraus die Geschichte, die eng am Plot der ersten beiden Serienstaffeln orientiert ist, erzählt wird. Dabei gehe es um eine stetige Hinterfragung des Ist-Zustandes, bemerkt der Regisseur: „Im Leben sind alle Positionen und Möglichkeiten prinzipiell offen und lassen sich nicht wirklich abschließen. Wie will ich leben, für wen will ich arbeiten, was will ich verändern und, nicht zuletzt, auch: Was bin ich bereit, dafür zu geben und welche Grenzen bin ich bereit, im Dienste einer größeren Sache zu überschreiten?“

Rothenhäusler, der in seinen Arbeiten stets an modifizierter Wahrnehmung interessiert ist, erhebt die dissoziative Störung Elliots in seiner Version zum Erzählprinzip: „Die Form des Musicals, die durch den Wechsel vom gesprochenen Wort zum Song immer auch ein irritierendes Moment hat, ist stark an Elliots Wahrnehmung der Dinge orientiert, die sich vor allem durch ein permanentes Gefühl des Sich-Fremdfühlens auszeichnet“, erklärt Dramaturgin Marianne Seidler. Für die Produktion hat Theatermusiker Matthias Krieg im Verfahren der musikalischen Parodie das Musical erarbeitet, wobei er sich bei verschiedensten Popsongs, Musicals und Fernsehserien bedient und die einzelnen Stücke mit den Texten der Bühnenfassung neu vertextet hat. Die Textfassung erstellte, in Zusammenarbeit mit Regie und Dramaturgie, der in Bremen lebende Drehbuchautor Jan Eichberg, der in der Spielzeit 2015/16 für das Theater Bremen bereits bei der Junge Akteure-Produktion „Grüne Vögel“ als Stückentwickler arbeitete.

Quelle: Theater Bremen GmbH

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