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6. Deutsch-Russische Dokumentarfilmtage in Kaliningrad eröffnet

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Freitag, den 16. September 2016 um 19:09 Uhr
Schleswig-Holsteins Kultur- und Europaministerin Anke Spoorendonk hat heute (16. September) gemeinsam mit dem deutschen Generalkonsul in Kaliningrad, Dr. Michael Banzhaf, der Kaliningrader Kulturministerin Swetlana Kondratjewa, der Festivalleiterin Elena Gromova sowie dem Leiter der Filmwerkstatt Kiel, Arne Sommer, die 6. Deutsch-Russischen Dokumentarfilmtage „Territorium Film“ eröffnet. „Ich freue mich sehr über die prächtige Entwicklung des 2011 gestarteten Filmfests. Dieses Festival ermöglicht einen wirklichen kulturellen Austausch zwischen Russland und Deutschland, zwischen den Filmemachern untereinander ebenso wie mit dem Publikum. Die authentischen Filme bringen die Länder einander näher. Gerade in politisch schweren Zeiten muss diese Kommunikation aufrechterhalten werden“, erklärte Spoorendonk.
 
In diesem Jahr bietet das Festival zahlreiche Filme zu aktuellen sozialen Themen wie dem würdigen Umgang mit dem Alter, Sterbenden und Behinderten. Dazu zählen zum Beispiel der in Schleswig-Holstein gedrehte Film „Das Ende vom Lied“ von Julia Küllmer oder „Planet Willy“ von Sören Wendt, der den ersten Preis beim letzten Filmfest Schleswig-Holstein gewann. Auch die Themen Arbeitsmigration und Flüchtlinge werden behandelt (z. B. im Eröffnungsfilm „Not my job“ von Denis Shabaev oder „Willkommen auf Deutsch“ von Carsten Rau und Hauke Wendler). 
 
Zudem gibt es in diesem Jahr zwei Premieren: Erstmals liegt der Fokus auf dem Animationsfilm, da Animation für den Dokumentarfilm immer wichtiger wird. Die zweite Premiere betrifft die Beteiligung Polens als Gastland: Polen als gemeinsamer Nachbar ist u. a. mit dem Dokumentarfilm „Beats of Freedom“ (Wojciech Słota, Leszek Gnoiński) über die polnische Rockmusikbewegung der 80er Jahre vertreten.

Ministerin Spoorendonk hatte zuvor politische Gespräche mit dem neuen kommissarischen Vorsitzenden der Kaliningrader Gebietsregierung, Herrn Anton Alichanow, und weiteren Ministern der Gebietsregierung geführt. Dabei ging es zum einen um die Diskussion und die Unterzeichnung des Arbeitsprogramms 2017/2018 für die seit 1999 bestehende Partnerschaft zwischen dem Kaliningrader Gebiet und dem Land Schleswig-Holstein. Die Ministerin lobte in diesem Zusammenhang das Interesse von IHK und WTSH, im Jahr 2017 nach Kaliningrad zu reisen, um Wirtschaftskontakte zu vertiefen.  
 
Zum zweiten nutzte Spoorendonk die Gelegenheit, um erneut Ihr Unverständnis über die im Mai 2016 erfolgte Zwangsregistrierung des Hansebüros/ Schleswig-Holstein Informationsbüro Kaliningrad als „ausländischer Agent“ durch das Justizministerium in Moskau zu bekunden: „Das ist ein unfreundlicher Akt und ein Affront für die gemeinsame Partnerschaftsarbeit. Mit einem derartigen Stigma behaftet, kann das Hansebüro nicht weiterarbeiten und betreibt deshalb folgerichtig seine Auflösung“. Die Ministerin appellierte an die Vertreter der Kaliningrader Gebietsregierung, die von der Landesregierung verfolgte Neuaufstellung der Schleswig-Holstein-Vertretung in Kaliningrad aktiv zu unterstützen.   
 
Spoorendonk begrüßte zudem das von den Außenministern Russlands und Deutschlands Lawrow und Steinmeier im März 2016 gestartete Deutsch-Russische Jahr des Jugendaustausches 2016/2017. Sie verwies auf die 25 Jahre alte Partnerschaft zwischen dem russischen Rayon Selenogradsk (dem ehemaligen ostpreußischen Cranz) und dem Kreis Pinneberg, die bis vor kurzem einen sehr lebendigen und umfangreichen Jugendaustausch unterhielt. „In jüngster Zeit sind die russischen Partnerschaftsakteure allerdings massiven staatlichen und medialen Angriffen ausgesetzt. In Medien wird nicht zurückgeschreckt vor persönlichen Diffamierungen, Lügen und nationalistischen Parolen. Die Partnerschaft ist existentiell bedroht. Das ist besorgniserregend und schadet den deutsch-russischen Beziehungen immens. Es konterkariert das Deutsch-Russische Jahr des Jugendaustausches, weil erfolgreiche Jugendaustauschprojekte zunichte gemacht werden. Das dürfen wir nicht tatenlos zulassen“, betonte Spoorendonk.

Quelle: Ministerium für Justiz, Kultur und Europa Schleswig-Holstein

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