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Gedenkstätte Sachsenhausen bekommt neues Empfangsgebäude

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Mittwoch, den 31. August 2016 um 11:37 Uhr
Das buerozentral.architekten aus Berlin soll einen Erweiterungsbau für das Besucherzentrum in der Gedenkstätte und dem Museum Sachsenhausen realisieren. Das entschied ein sechsköpfiges Expertengremium unter Vorsitz der Wittstocker Architektin-BDA Bärbel Kannenberg am gestrigen Montag nach mehrstündigen Beratungen in Oranienburg. Die Gedenkstättenstiftung hatte im Rahmen eines eingeladenen Wettbewerbs fünf Architektenbüros um Vorschläge gebeten, wie das vorhandene Besucherzentrum vor dem Hintergrund stark gewachsener Besucherströme und einer steigenden Anzahl von Seminaren und Studientagen funktional verbessert und erweitert werden kann.

Der prämierte Entwurf von buerozentral.architekten sieht den Neubau eines Empfangsgebäudes auf dem Platz vor dem historischen Gebäude der „Waffenmeisterei“ vor, das seit 2004 als Besucherinformationszentrum dient. In einem großzügigen Empfangsraum befinden sich ein großer Tresen zur Ausgabe von Informationsmaterial und Audioguides sowie für die Gruppenanmeldung und ein Bereich für den Buchladen. In angrenzenden Räumen stehen Toiletten, Schließfächer, ein Veranstaltungs- und Vortragssaal für 100 Personen sowie Personalräume zur Verfügung. Das bisherige Besucherzentrum soll zum Seminarhaus umgestaltet und künftig ausschließlich für die vertiefende pädagogische Arbeit genutzt werden. Die Baukosten werden von den Autoren auf rund 2,63 Mio. Euro geschätzt.

Die Jury-Vorsitzende Bärbel Kannenberg erklärte: „Die ausgewählte Arbeit reagiert bestmöglich auf Ort und Anforderungen und überzeugt mit funktionaler Sachlichkeit. Der neue Baukörper steht selbstbewusst, dennoch gut eingepasst am Eingang zur Gedenkstätte Sachsenhausen - eine gute Geste für die Besucher aus aller Welt.“

Stiftungsdirektor Prof. Dr. Günter Morsch begrüßte das einstimmige Votum für den Entwurf von buerozentral.architekten: „Der Neubau erfüllt nicht nur funktional und didaktisch alle Anforderungen, die wir an ein modernes Empfangsgebäude für die jährlich hunderttausenden Besucher aus aller Welt stellen. Er fügt sich auch geschickt in die vorhandenen Strukturen ein und setzt bei aller Zurücknahme dennoch ein starkes architektonisches Zeichen für eine moderne, professionelle und serviceorientierte Gedenkstättenarbeit. Wir sind optimistisch, dass die Verantwortlichen bei Land und Bund angesichts der völligen Überlastung des derzeitigen Besucherzentrums die erforderlichen Mittel für eine Realisierung bereitstellen werden“, sagte Morsch.

Die Besucherzahlen in der Gedenkstätte Sachsenhausen sind seit 1992 um rund 400 Prozent auf 660.000 im vergangenen Jahr gestiegen. Für 2016 wird mit einer weiteren Steigerung um ca. 15 Prozent gerechnet. Sachsenhausen wird mit voraussichtlich mehr als 700.000 Besuchern pro Jahr nach Dachau zur größten KZ-Gedenkstätte in der Bundesrepublik Deutschland aufrücken. Bei der Planung des 2004 eröffneten Besucherzentrums im 1939/40 errichteten Gebäude der Waffenmeisterei war man seinerzeit von rund 300.000 Besuchern pro Jahr ausgegangen. Mehr als doppelt so viele Besucher führen nicht nur zu Engpässen bei der Besucherinformation und bei der pädagogischen Arbeit, sondern auch zu einer Überlastung der völlig unzureichenden Servicebereiche, Toilettenanlagen und sonstiger technischer Einrichtungen.

Quelle: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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