Zum Anfang

Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 859 Gäste online

Neue Kommentare

Friedrich von der Lange zu „Snowden” – Patriot oder Verräter? : Von keinem anderen, als von Ollie Stone hätte ic...
Hein Daddel zu „Alice und das Meer” – oder das Ende der Treue: Ein starker Film über eine starke Frau. Sehr gut...
Gerhard P. zu OKRA – Piano & Field Recordings: Wunderbar und spitzfindig geschrieben. Macht Spa...
Hans G. Gohlisch zu Chefredakteur von ZEIT ONLINE spricht über "Community Engagement und New Storytelling: Eigentlich habe ich einen Bericht über David Hoc...
adarompf@gmx.de zu „Mahana – Eine Maori-Saga”. Zwischen Tradition und Tyrannei : In allen Facetten genaue Beschreibung des Films, ...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


News-Port

Thüringer Landesausstellung "Die Ernestiner" zählt mehr als 165.000 Besucher

Drucken
Dienstag, den 30. August 2016 um 09:22 Uhr
Am Sonntag, 28. August, haben sich die Türen für die Thüringer Landesausstellung 2016 geschlossen, die die Stiftung Schloss Friedenstein und die Klassik Stiftung Weimar seit dem 24. April unter dem Titel »Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa« gezeigt hatten. Auf 4000 qm entwarf sie in zwei Städten und an vier Standorten – im Neuen Museum Weimar, im Schlossmuseum Weimar, im Herzoglichen Museum Gotha und auf Schloss Friedenstein –  das Panorama jenes Fürstenhauses, das über 400 Jahre lang die Geschicke des Landes zwischen Reformation und dem Ende der Monarchie lenkte und prägte.

»Die Landesausstellung ›Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa‹ war künstlerisch und für die Außendarstellung des Freistaates ein Erfolg. Die Klassik Stiftung Weimar und die Stiftung Schloss Friedenstein Gotha haben den Stellenwert von Kooperation im Kulturbereich verdeutlicht und vorbildhaft bewiesen, dass die Zusammenführung von Stärken ein Gewinn für alle Beteiligten ist. Das Land hat maßgeblich die Finanzierung für diese historische Ausstellung gestellt, die die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zu einer multiperspektivischen Betrachtung angeregt und auf diesem Wege zur Entwicklung eines kritischen Geschichtsbewusstseins beitragen hat«, zog Benjamin-Immanuel Hoff, Chef der Thüringer Staatskanzlei und Thüringer Minister für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten, Bilanz.

Insgesamt 168.972 Besuche zählten beide Stiftungen an den vier Ausstellungsorten und im umfangreichen Begleit- und Vermittlungsprogramm der Ausstellung. 22.038 Kombikarten, die den Eintritt in alle vier Standorte beinhalteten, wurden für die rund viermonatige Schau verkauft. Die Stiftung Schloss Friedenstein zählte 106.356 Besuche, davon 67.304 auf Schloss Friedenstein, 28.844 im Herzoglichen Museum und 10.208 im Rahmenprogramm. In Weimar zählte die Klassik Stiftung 62.616 Besuche, davon 27.713 im Stadtschloss, 26.360 im Neuen Museum Weimar und 8.543 im Rahmenprogramm. »Es war schon faszinierend zu sehen, wie intensiv sich die Besucher mit den verschiedenen Themen der Ausstellung befassen. Uns erreichen auch immer wieder Fragen und sogar Sachbeiträge von Besuchern, die sich privat noch einmal in die Materie vertieft haben. Dieses große Interesse freut uns natürlich sehr«, sagt Friedegund Freitag, Projektleiterin in Gotha.

Im umfangreichen Rahmenprogramm in beiden Städten zählten die Veranstalter 18.751 Besuche. Darunter fielen zum Beispiel gleich zu Beginn der Ausstellung die Ernestiner-Kulturnacht, eine Konzertreihe mit der evangelischen Kirchengemeinde Gotha sowie eine Vortragsreihe, die gemeinsam mit Forschungsbibliothek Gotha ausgerichtet wurde. Auch das diesjährige Ekhof-Festival stand ganz im Lichte der Ernestiner. Die Ausstellung interessierte auch Fürst Albert von Monaco, der nach Gotha kam, um sich die Ausstellung anzusehen. Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm der Klassik Stiftung waren u.a. das Gespräch mit dem Träger der Goethe-Medaille Al-Azm und das Schlosshoffest »Seid fürstlich gegrüßt!«.

Weitere 3.587 Gäste zählten beide Stiftungen gemeinsam im auch gemeinsam konzipierten Bildungsprogramm zur Landesausstellung. »Die Besucherresonanz zur Ausstellung hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Persönlich freue ich mich besonders über die vielfache Rückmeldung, dass es uns mit einem durchdachten Ausstellungskonzept und neuen Wegen der Vermittlung gelungen ist, die Besucherinnen und Besucher auf unterschiedliche Weise sinnlich anzusprechen und offenbar nachhaltig für die Ernestiner zu interessieren«, kommentierte die Weimarer Projektleiterin Karin Kolb.

Überaus erfolgreiches Bildungs- und Vermittlungsprogramm.

Das außergewöhnlich umfangreiche Bildungs- und Vermittlungsprogramm richtete sich sowohl an ein regionales Publikum und an Gäste aus anderen Bundesländern oder Staaten als auch an Menschen, die erst seit Kurzem in Thüringen leben wie beispielsweise Geflüchtete. Ein Großteil der Projekte wurde durch die Thüringer Staatskanzlei mit einem Programm zur Förderung von Jugend- und Breitenkultur finanziert.

Zentrales Projekt war hier »Mit dem Bus durch Ernestinien«, das 3.155 Schülerinnen und Schüler und 199 Lehrerinnen und Lehrer wahrgenommen haben. Das kostenfreie Angebot ermöglichte Thüringer Schulklassen der Jahrgangsstufen 5 bis 9 einen Tagesausflug zu den Ausstellungsorten Gotha und Weimar. Das gemeinsam entwickelte Vermittlungsprogramm bestand aus Rallyes, einer Führung und einem Fotoworkshop. Besonders großes Interesse zeigten Regelschulen und Schulen aus dem ländlichen Raum. Zur Verknüpfung der Lernorte Schule und Museum diente zudem der Schülercomic »Die Ernestiner. Abenteuer einer großen Familie«, der vorab an die Schülerinnen und Schüler versendet wurde.

Auch 233 Teilnehmer aus Deutsch- und Integrationskursen nutzten das Busprojekt. Unter Einbezug der Erfahrungen mit dieser Zielgruppe entstehen derzeit in Gotha und Weimar Materialien zum Deutschlernen im Museum sowie ein Audioguide in Leichter Sprache.

Quelle: Klassik Stiftung Weimar

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Mehr auf KulturPort.De

Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst
 Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst



Die Autorin dieses Beitrags ist begeisterte Reeperbahn Festival-Besucherin, schaut sich aber neben dem umfassenden Konzertangebot besonders gerne im „Arts& [ ... ]



Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper
 Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper



Radikal entschlackt, mit großen Lichtvorhängen ins Computerzeitalter gebeamt, lässt Regisseurin Jette Steckel die Neuinszenierung von Mozarts Ope [ ... ]



„Snowden” – Patriot oder Verräter?
 „Snowden” – Patriot oder Verräter?



Das Schlachtfeld heißt Cyberspace, und für US-Regisseur Oliver Stone ist sein Protagonist ein Widerstandskämpfer mit Vorbildfunktion. Ziviler Ung [ ... ]



Ars apodemica – Foto-Text-Reisen mit Boris von Brauchitsch
 Ars apodemica – Foto-Text-Reisen mit Boris von Brauchitsch



„Manchmal fotografiert man die Welt, um sie und sich selbst besser verstehen zu können, eignet sich Dinge durch Abbilder an, um sie sich zu gegebener Zeit [ ... ]



Saisonstart mit philharmonischem Glück und symphonischem Tiefgang
 Saisonstart mit philharmonischem Glück und symphonischem Tiefgang



Die Hamburger Philharmoniker mit Kent Nagano punkten bei ihrer Saisoneröffnung mit Brahms’ Erster. Die Symphoniker Hamburg holen mit Thomas Adè [ ... ]



OKRA – Piano & Field Recordings
 OKRA – Piano & Field Recordings



Die Okra, auch Gemüse-Eibisch, ist eine Gewächsart aus der Familie der Malvengewächse. Sie ist eine aus dem Hochland Ostafrikas stammende Pflanze, [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live