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Tim Renner: "Verhalten gegenüber Chris Dercon menschlich schofelig"

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Freitag, den 19. August 2016 um 08:32 Uhr

Berlins Kulturstaatsekretär Tim Renner steht zu seiner Entscheidung, den belgischen Kulturmanager und jetzigen Leiter der Londoner Tate Modern, Chris Dercon, 2017 zum neuen Intendanten der Berliner Volksbühne zu berufen. Im Kulturradio vom rbb bezeichnete er es als absurd, dass eine Kampagne gegen Dercon geführt werde, obwohl der noch gar nicht angefangen hat. Das zeige, dass es "keine gute Idee ist, Systeme so lange monolithisch zu lassen wie bei 25 Jahren es bei der Volksbühne war,... weil dann entstehen Substrukturen, wo Leute klar profitieren und das sind diejenigen die hier zur Verunsicherung beitragen."

 

Ihn ärgere, dass die Mitarbeiter der Volksbühne dadurch verunsichert würden, "und das von Leuten, die einen hohen Marktwert haben, die draußen längst weitergezogen sind zu anderen Häusern, die Dercon die Zusammenarbeit verweigern, die gerne hätten bleiben können, die alle von ihm Angebote gehabt haben und das finde ich auch wirklich menschlich schofelig." Gemeint sind offenbar Regisseure wie Herbert Fritsch, die lange unter der Intendanz von Frank Castorf an der Volksbühne gearbeitet haben, und jetzt dort nicht mehr weiter machen wollen.
 

Die harsche Kritik, die der Intendant des Berliner Ensembles, Claus Peymann, im Frühjahr in einem wütenden Brief an Tim Renner geäußert hatte, kommentierte der Staatssekretär ironisch: "Ich denke, ich habe es geschafft in meiner Amtszeit in die Neuauflage von Peymann A-Z , das sind ja alle Beleidigungen, die er in seinem Leben losgelassen hat, hineinzukommen."
 

Das sei nicht sein Ziel gewesen, härte aber ab, wenn "ein solcher Peymann-Tsunami über einen niedergeht".

Das Interview mit Tim Renner wird um 16.10 Uhr im Kulturradio gesendet.


Quelle: Rundfunk Berlin-Brandenburg kulturradio

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