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80 junge Menschen engagieren sich bei den diesjährigen Workcamps in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

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Montag, den 08. August 2016 um 08:24 Uhr
Im Rahmen von internationalen und regionalen Workcamps engagieren sich in diesem Sommer wieder Freiwillige aus aller Welt in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück. Nachdem das erste Workcamp bereits Ende Juli zu Ende gegangen ist, beginnen an diesem Wochenende zwei weitere Workcamps mit insgesamt 25 Teilnehmenden, die in Kooperation mit dem Service Civil International (SCI) und einer autonomen Frauen/Lesben/Inter/Trans-Gruppe durchgeführt werden.

Bis zum 20. August werden die zehn jungen Menschen des SCI-Camps aus Deutschland, Polen und Spanien in unterschiedlichen Workshops die Geschichte Ravensbrücks erkunden, sich mit Rechtsextremismus heute beschäftigen, im Archiv Dokumente erschließen und Bewuchs von den Standorten der ehemaligen Baracken entfernen. Die Teilnehmenden des zweiten Workcamps werden sich bis zum 18. August vorrangig mit der Geschichte und dem historischen Ort des „Jugendschutzlagers Uckermark“ beschäftigen.

An den insgesamt fünf Workcamps nehmen bis Mitte Oktober rund 80 Jugendliche und junge Erwachsene aus zahlreichen Ländern (Armenien, China, Deutschland, Finnland, Frankreich, Italien, Mexiko, Polen, Spanien, Türkei, Russland) teil. Die weiteren Kooperationspartner sind bei den internationalen Workcamps die Vereinigung junger Freiwilliger e.V. (18. bis 31. Juli) und bei den regionalen Camps die Kolpingjugend Berlin-Brandenburg (14. bis 16. Oktober) und das Jugendwohnprojekt Mittendrin e.V. aus Neuruppin (30. September bis 3. Oktober).

Neben der intensiven Auseinandersetzung mit dem historischen Ort und den Ausstellungen leisten die Freiwilligen auch wichtige Erhaltungs- und Pflegearbeiten im Gelände. Im Archiv erschließen und übersetzen sie Dokumente und Materialien. Bereits im Rahmen des ersten Workcamps fand eine Begegnung der Teilnehmenden mit der Ravensbrück-Überlebenden Charlotte Kroll statt. Exkursionen nach Berlin und an die Ostsee runden das vielfältige Programm ab.

Quelle: Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

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