Zum Anfang

Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 655 Gäste online

Neue Kommentare

Friedrich von der Lange zu „Snowden” – Patriot oder Verräter? : Von keinem anderen, als von Ollie Stone hätte ic...
Hein Daddel zu „Alice und das Meer” – oder das Ende der Treue: Ein starker Film über eine starke Frau. Sehr gut...
Gerhard P. zu OKRA – Piano & Field Recordings: Wunderbar und spitzfindig geschrieben. Macht Spa...
Hans G. Gohlisch zu Chefredakteur von ZEIT ONLINE spricht über "Community Engagement und New Storytelling: Eigentlich habe ich einen Bericht über David Hoc...
adarompf@gmx.de zu „Mahana – Eine Maori-Saga”. Zwischen Tradition und Tyrannei : In allen Facetten genaue Beschreibung des Films, ...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


News-Port

Am 10. September steigt die Theaternacht Hamburg

Drucken
Donnerstag, den 04. August 2016 um 10:00 Uhr
Jetzt schlägt’s 13: Zum dreizehnten Mal findet in Hamburg die Theaternacht statt. Und immer wieder ist das Programm in den 40 beteiligten Häusern ganz neu und extra für diese eine Nacht zusammengestellt. Die größte Kulturveranstaltung der Hansestadt bietet jedes Jahr das Dramatischste, Lustigste, Kurzweiligste, Musikalischste und Bewegungsfreudigste, was die Bühnen der Stadt zu bieten haben. Wer bisher noch kein Theatergänger war, bekommt hier die Gelegenheit, in die enorm vielseitige Kulturszene der Stadt „hineinzuschnuppern". Und wer oft und gerne in unseren Kulturtempeln unterwegs ist, guckt Vertrautes oder findet Neues auf bisher nicht entdeckten Bühnen – faszinierend, was die Theaterstadt Hamburg zu bieten hat!

Auf insgesamt sechs Shuttlebus-Linien, die die ca. 40 beteiligten Bühnen miteinander verbinden, reisen mehr als 10.000 Besucher der Veranstaltung von Theater zu Theater und erleben die einmalige Programmvielfalt des Abends. In der Regel präsentieren die Theater Kurzprogramme von ca. 20 bis 30 Minuten, so dass jeder die Gelegenheit hat, an einem Abend mehrere Häuser zu besuchen.

So viel Programm… (nur eine klitzekleine Auswahl)

Ganz viel Programm zeigen die großen Häuser der Stadt wie das Thalia Theater und das Deutsche Schauspielhaus, u.a. gibt es hier eine Loriot-Lesung, allen voran aber die Staatsoper Hamburg mit dem gesamten Musikspektrum von ernst bis lustig und Darbietungen des Hamburg Balletts John Neumeier. Auch die kleineren Bühnen der Stadt spielen, was der Spielplan hergibt: Die 2te Heimat zeigt passend zur beginnenden Jubiläumsspielzeit (10 Jahre!) Produktionen um große Jahrestage, im Hamburger Sprechwerk wird gesprochen, aber auch Flamenco getanzt, auch im Lichthof Theater wird getanzt, und zwar Horvaths „Glaube, Liebe, Hoffnung". Das Monsun.Theater, lässt alle mitspielen in „Neuer Zirkus – Allen Gefallen", im Delphi Showpalast sehen Sie Teile der Musikrevue „Forever Young", in der Adresse für Krimistücke, dem Imperial Theater, mordet spannend „Der Rächer" und im Theater Das Zimmer wird gelesen, gesungen und erzählt.

Im Logensaal der Hamburger Kammerspiele kann man u.a. Einrichtungsexpertin Tine Wittler mit einem künstlerischen Programm erleben, in den Hamburger Kammerspielen selbst gibt es Programm mit Carolin Fortenbacher, Gilla Cremer, Peter Bause und anderen.

Das Ernst Deutsch Theater bietet neben jeder Menge Ausschnitten aus dem eigenen Programm - u.a. aus Oscar Wildes „Bunbury" - auch dem Opernloft, das derzeit ohne eigene Spielstätte ist, die Möglichkeit, Ausschnitte aus „Ein Maskenball" zu zeigen. Ebenfalls musikalisch ist das Programm im Weissen Rausch, wo sich alles um Bach dreht. Die Komödie Winterhuder Fährhaus und das Theater Kontraste zeigen Ausschnitte aus aktuellen Produktionen und Musikcomedy mit Bidla Buh, das

Theater an der Marschnerstraße bringt ein ganzes Bühnen-Bukett an Ausschnitten aus dem aktuellen Spielplan, im Ohnsorg -Theater gibt es Gesungenes und Gesprochenes auf Plattdeutsch und im English Theatre dementsprechend – natürlich – Theater-Snapshots in englischer Sprache.

Freunde des Kabaretts wenden sich vertrauensvoll an Alma Hoppes Lustspielhaus, Cap San Diego (Impro-Theater) oder Das Schiff. Haus 73 hat sich vorgenommen, gleich sämtliche Stücke der Theaternacht in rasant gekürzter Form darzubieten.

Auf dem Kiez wird die Open-Air-Bühne auf der Reeperbahn von den Bühnen Schmidt Theater, Schmidts TIVOLI und Schmidtchen bespielt, Moderator ist Henning Mehrtens. Ab 23 Uhr gibt es dann auch Programm im St. Pauli Theater.

„Drumherum"-Programm

In der Theaternacht Hamburg bieten viele Theater auch allerhand „Drumherum": Blicke hinter die Kulissen, Hausführungen, Interessantes aus der Theaterarbeit, Kulinarisches und vieles mehr. Im Allee Theater kochen die Künstler, in der Burg – Theater am Biedermannplatz gibt es gemeinsames offenes Singen, das Deutsche Schauspielhaus führt eine Tombola durch und präsentiert die legendäre Requisitenshow, in der Elbarkaden-Lounge erleben Sie Sandmalerei, das Thalia in der Gaußstraße veranstaltet ein Theater-Quiz mit dem Publikum und im Thalia Theater können Sie sich ab 19 Uhr zu Führungen durch die Werkstätten anmelden und erhalten mit Glück auch eine dort frisch bedruckte Tasche. Die Kulturfabrik Kampnagel bietet Führungen durch ihre faszinierenden Räume, ebenso wie Mitmach-Tanz.

In der Verrückten Stunde zwischen Mitternacht und 1 Uhr tauschen jeweils das Thalia Theater mit dem Altonaer Theater und die Hamburger Kammerspiele mit der Komödie Winterhuder Fährhaus Programmpunkte.

„Kultur-Kinder" – Programm für den Besuchernachwuchs

Um 16 Uhr startet das Programm für die „Kultur-Kinder". Die Häuser präsentieren Ausschnitte aus ihren Spielplänen und nutzen die Gelegenheit, sich dem Publikum von morgen vorzustellen. Hier einige – aber nicht alle! – der Highlights: Für die jüngsten Theatergänger ab 3 Jahren zeigt das HoheLuftschiff ab 16 Uhr „Schnuddel baut ein Wolkenhaus" nach Janosch, und noch jede Menge weiteres Programm. Für alle ab 4 Jahren gibt es im Fundus Theater Szenen aus „Ein Loch ist meistens rund", und Kinder ab 5 Jahren haben aktiven Spaß im Kellertheater Hamburg beim Mitmach-Theater, besuchen mit Schildkröte Tranquilla eine Sultanshochzeit (nach Michael Ende) im Thalia in der Gaußstraße oder gehen ins Ohnsorg-Theater, wo sie Texte auf Hoch- und auf Plattdeutsch hören können. Ist gar nicht so schwer zu verstehen!

Selbst mitmachen können Kultur-Kinder u.a. bei der Sandmalerei in der Elbarkaden Lounge und im Allee Theater, wo sich die Kinder verkleiden und an einem Mini-Workshop teilnehmen können. Auch im Jungen Schauspielhaus können sich Kids verkleiden und schminken lassen sowie Szenen aus dem tollen Programm sehen. Das Mut! Theater spielt „Karagöz und Hacivat" als Migranten – Streitgespräche zum Thema Integration, komisch und klug.

Das First Stage Hamburg präsentiert sich musikalisch und zeigt Ausschnitte aus dem Musiktheaterstück „Fritzi und Veit in der Märchenküche". Richtig toll wird auch der Mini-Musical-Workshop „Trau Dich! Be a Star!" des First Stage. Ganz viel Programm – natürlich ebenfalls musikalisch – bietet die Staatsoper Hamburg jungen Besuchern. Von Kinderkonzert und Instrumentenbau für Kinder über Einblicke in die Ballettschularbeit bis zu den Hamburger Alsterspatzen, dem Kinderchor der Staatsoper, ist alles dabei – ein Programmangebot, das bis in die Nacht hineinreicht.

Kinderprogramm ab 19 Uhr zeigen das Theater in der Marschnerstraße unter dem Motto „Alles nur Show", das Klabauter Theater, das den unwiderstehlichen Käpt’n Blaubär auf die Bühne holt, das kleine Hoftheater mit Ausschnitten aus aktuellen Komödien und mit viel Musik und das Ernst Deutsch Theater. Hier ist „Der kleine Vampir" unterwegs.

Unser Tipp: Auch das reguläre Programm der Theaternacht wird junge Menschen begeistern. Der Familiennachmittag kann also bequem in den Abend ausgedehnt werden, wenn die Kinder schon etwas älter sind. Da am nächsten Tag schulfrei ist, lohnt es sich, die Gelegenheit beim Schopfe zu packen und dem Nachwuchs die unvergleichliche Theaterlandschaft der Hansestadt näher zu bringen. Einfach reingehen, gucken oder mitmachen, weiterziehen oder da bleiben – ganz nach Laune. Wann geht das sonst schon so ungezwungen und günstig?

Am Nachmittag gilt das Theaternacht-Ticket für alle öffentlichen Verkehrsmittel, ab 18 Uhr kommen die Shuttlebusse dazu, die die Spielstätten miteinander verbinden. Das Theaternacht-Ticket berechtigt die Mitnahme von max. vier Kindern (bis 14 Jahre) in die teilnehmenden Häuser und die Shuttlebusse sowie die Alsterschiffe der Theaternacht, jedoch nicht zur Mitnahme der Kinder im HVV. Hier verweisen wir auf die Tarifbestimmungen des HVV (www.hvv.de/fahrkarten/).

Noch mehr Informationen…

Auf dem „Zentralen Platz" – in diesem Jahr wieder top-platziert am Jungfernstieg – findet ab 17 Uhr Programm bis 23 Uhr statt. Von hier aus starten alle Shuttlebus-Linien und, nach längerer Pause, auch wieder die beliebten Alsterdampfer, die die Theater der Innenstadt auf dem Wasserweg mit denen in Winterhude und Barmbek verbinden. An Bord: ebenfalls Programm! Unter anderem spielt auf einem der Schiffe die Opernfactory, die so Gelegenheit hat, an der Theaternacht Hamburg teilzunehmen. Wir freuen uns sehr!

Die große Aftershowparty darf nicht fehlen – sie findet ab Mitternacht wieder im Ohnsorg-Theater statt und bietet Gelegenheit, die Nacht ausklingen zu lassen und Theaterleute näher kennenzulernen.

Das ausführliche Programmheft liegt ab sofort an vielen Orten der Stadt aus – in Theatern, Vorverkaufskassen, Kneipen, Restaurants etc. Alle Informationen gibt es natürlich auch unter www.theaternacht-hamburg.org.

Die Veranstaltung ist deutschlandweit die beliebteste und größte ihrer Art. Neu ist der Name: Aus der Hamburger Theaternacht wird die Theaternacht Hamburg. Das Konzept jedoch steht: Alle Kulturschaffenden der darstellenden Künste bieten Bestes für all ihre Besucher!

Quelle: Hamburger Theater e.V.

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Mehr auf KulturPort.De

Knauer, Safaian, Schumacher: Zeitloses Treiben in Bachs Notenmeer
 Knauer, Safaian, Schumacher: Zeitloses Treiben in Bachs Notenmeer



In der CD-Reihe „Neue Meister“ präsentieren Arash Safaian, Sebastian Knauer und Pascal Schumacher die Musik nach Motiven von Bach so, wie der Meiste [ ... ]



Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst
 Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst



Die Autorin dieses Beitrags ist begeisterte Reeperbahn Festival-Besucherin, schaut sich aber neben dem umfassenden Konzertangebot besonders gerne im „Arts& [ ... ]



Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper
 Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper



Radikal entschlackt, mit großen Lichtvorhängen ins Computerzeitalter gebeamt, lässt Regisseurin Jette Steckel die Neuinszenierung von Mozarts Opernhit „ [ ... ]



„Snowden” – Patriot oder Verräter?
 „Snowden” – Patriot oder Verräter?



Das Schlachtfeld heißt Cyberspace, und für US-Regisseur Oliver Stone ist sein Protagonist ein Widerstandskämpfer mit Vorbildfunktion. Ziviler Ung [ ... ]



Ars apodemica – Foto-Text-Reisen mit Boris von Brauchitsch
 Ars apodemica – Foto-Text-Reisen mit Boris von Brauchitsch



„Manchmal fotografiert man die Welt, um sie und sich selbst besser verstehen zu können, eignet sich Dinge durch Abbilder an, um sie sich zu gegebener Zeit [ ... ]



Saisonstart mit philharmonischem Glück und symphonischem Tiefgang
 Saisonstart mit philharmonischem Glück und symphonischem Tiefgang



Die Hamburger Philharmoniker mit Kent Nagano punkten bei ihrer Saisoneröffnung mit Brahms’ Erster. Die Symphoniker Hamburg holen mit Thomas Adè [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.