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Dorothee Oberlinger zur Telemann-Botschafterin ernannt

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Freitag, den 15. Juli 2016 um 09:07 Uhr
Dorothee Oberlinger, vielfach ausgezeichnete Blockflötistin und Leiterin des Instituts für Alte Musik am Mozarteum Salzburg, ist anlässlich des bevorstehenden Gedenkjahres zum 250. Todestag von Georg Philipp Telemann (1681-1767) vom neugegründeten Netzwerk der Telemannstädte zur Telemann-Botschafterin berufen worden.
 
Das Städtenetzwerk - bestehend aus den zehn Wohn- und Wirkungsorten des Komponisten - Magdeburg, Clausthal-Zellerfeld, Hildesheim, Leipzig, Żary (Polen), Pszczyna (Polen), Eisenach, Frankfurt am Main, Hamburg und Paris (Frankreich) -  will mit der Berufung von Musikerpersönlichkeiten, die dem Werk Georg Philipp Telemanns besonders verbundenen sind, insbesondere im Telemannjahr 2017 die herausragende Bedeutung des Komponisten unterstreichen. Die Botschafter sollen öffentlichkeitswirksam an Telemanns Rolle als der in seiner Zeit wichtigste deutsche Komponist erinnern, natürlich seine Musik erklingen lassen und die Chancen aufzeigen, die sein facettenreiches Werk für Interpreten und das Musikleben unserer Zeit bietet. Durch ihr Wissen und ihre Erfahrungen sollen sie dazu beitragen, dass das Telemannjahr 2017 über die Musikwelt hinaus in Politik und Gesellschaft hinein strahlt und dem mit Telemann verbundenen kulturellen Erbe der Weg in Erziehung, Ausbildung und in den gesellschaftlichen Diskurs geebnet wird. Die Telemann-Botschafter sollen aber auch ein musikalisches Band zwischen den Städten knüpfen  und verdeutlichen, dass der Umgang mit Telemanns Werk und die Erforschung seines Lebens nationale, ja internationale Aufgaben sind. 
 
Neben Dorothee Oberlinger wurde der Violinist und Dirigent Reinhard Goebel ebenfalls als Telemann-Botschafter berufen; in engem Rahmen sind weitere, auch internationale Berufungen durch das Netzwerk geplant. Dorothee Oberlinger hat sich durch zahlreiche Konzertprogramme und CD-Einspielungen dem Werk Georg Philipp Telemanns in besonderer Weise genähert. Dafür stehen u.a. Einspielungen wie Telemanns Doppelkonzerte für Blockflöte, seine Solofantasien für Flöte, Blockflötenkonzerte von Telemann und seinen deutschen Zeitgenossen in einer Aufnahme mit Reinhard Goebel, oder Telemann-Duette für Blockflöte . 
 
Dorothee Oberlinger zählt heute zu den namhaften Vertretern ihres Instruments. Ihr Debüt gelang ihr 1997 mit dem 1. Preis im internationalen Wettbewerb SRP/Moeck U.K. in London in der Wigmore Hall. Es folgten zahlreiche Einladungen zu Konzerten und Festivals in ganz Europa, Amerika und Asien. Es folgten seitdem zahlreiche Einladungen an Konzerthäuser wie das Grand ThéatreBordeaux,  Teatro Colón Buenos Aires,  Grand Théâtre de Genève, Laeiszhalle Hamburg, KKL Luzern, Tonhalle Zürich, etc. sowie zu den Festivals wie den Resonanzen Wien, dem Yehudi Menuhin Festival Gstaad, Schleswig Holstein Musikfestival, London Lufthansa Festival, Rheingau Musik Festival, Beethoven Festival Warschau, oder Beethovenfest Bonn.
 
Als Solistin spielt sie mit dem von ihr 2002 gegründeten Ensemble 1700 sowie mit renommierten Barockensembles und Orchestern wie den Sonatori de la Gioiosa Marca, Musica Antiqua Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, der Academy of Ancient Music, London Baroque, Melante, Zefiro und L´arte del mondo. Sie arbeitet in verschiedenen Projekten mit führenden Musikern der Alten Musik wie Reinhard Goebel, Giovanni Antonini, Vittorio und Lorenzo Ghielmi, Luca Pianca, Rachel Podger, Giuliano Carmignola, Sandrine Piau oder Max Emanuel Cencic. 
 
Ihre CD-Einspielungen mit barocker Musik des 17. und 18. Jahrhunderts werden von der internationalen Fachkritik mit höchsten Auszeichnungen bewertet. 2008 erhielt sie den ECHO Klassik-Preis in der Kategorie „Beste Instrumentalistin des Jahres“, 2013 für die „Beste Konzerteinspielung des Jahres (bis inkl. 18. Jh./Flöte)“ und 2015 für die „Beste Kammermusikeinspielung des Jahres (bis inkl. 18. Jh.“. 2012 wurde ihre CD „Flauto Veneziano“ mit dem „Diapason d´Or“ ausgezeichnet.  Ihr erfolgreiches Debüt als Dirigentin gab sie Anfang 2011 in Salzburg. 
 
Neben ihrer intensiven Beschäftigung mit der Musik des Barock widmet sich Dorothee Oberlinger immer wieder auch der zeitgenössischen Musik, so wirkte sie an der jüngsten CD „Touch“ des Schweizer Pop-Duos „Yello“ mit. Seit 2004 ist sie Professorin an der Universität Mozarteum Salzburg, wo sie das dortige Institut für Alte Musik leitet, und seit 2009 ist sie Intendantin der traditionsreichen Arolser Barockfestspiele. Für ihre musikalischen Verdienste ist Dorothee Oberlinger 2016 zur Ehrenbürgerin ihrer Heimatstadt Simmern ernannt worden.

Quelle: Nicola Oberlinger

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