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Festspielauftakt in der Haferscheune Stolpe mit Starsopranistin Christane Karg und den Bamberger Symphonikern

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Dienstag, den 12. Juli 2016 um 10:21 Uhr
Die Haferscheune in Stolpe eignet sich dank ihrer sehr guten Akustik und der Weitläufigkeit der idyllisch am Fluss Peene gelegenen Gutsanlage besonders für sinfonische Konzerte und größere Veranstaltungen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Daher lädt das Klassikfestival auch diesen Sommer wieder zu zahlreichen Spitzenkonzerten mit internationalen Starsolisten und Orchestern ein. Den Auftakt gestaltet am Sonntag, den 17. Juli um 16:00 Uhr eines der weltbesten Orchester, die Bamberger Symphoniker, unter Leitung von David Afkham. Auf dem Programm stehen neben der berühmten Sinfonie Nr. 2 von Brahms die Coriolan-Ouvertüre von Beethoven und Schuberts Bühnenmusik zu Rosamunde sowie Juwelen der Konzertarien von Beethoven bis Mendelssohn, gesungen von der Starsopranistin Christiane Karg.

Den Auftakt des Konzerts bildet Beethovens Coriolan-Ouvertüre. Diese schrieb Beethoven 1807 als Schauspielouvertüre zum gleichnamigen Drama von dem österreichischen Schriftsteller Heinrich Joseph von Collin. Anschließend singt die Spitzensopranistin Christiane Karg Beethovens Konzertarie „Ah! Perfido“, die er 1796 für die Gräfin Josephine von Clary-Aldringen in Prag komponierte. Es folgt ein Ausschnitt der Bühnenmusik zu Rosamunde von Schubert. Die zweite Hälfte des Programms beginnt mit Mendelssohns Konzertarie „Infelice“. Das letzte Werk im Repertoire ist Brahms’ Sinfonie Nr. 2. Diese ist wohl die populärste Sinfonie des Komponisten. Im Gegensatz zur tragischen Grundstimmung seiner ersten Sinfonie, ist seine zweite heiter und pastoral.

Seit jeher genießen die Bamberger Symphoniker eine Ausnahmestellung in der Musikwelt. Tief verwurzelt in ihrer oberfränkischen Heimatstadt, der UNESCO-Welterbestadt Bamberg, können sie auf die einzigartige Zahl und den Rückhalt durch ihre mehr als 6.000 Abonnenten blicken, und dies in einer Stadt mit 70.000 Einwohnern. Gleichzeitig tragen die Bamberger Symphoniker heute wie damals den Namen dieser Stadt hinaus auf die Podien des internationalen Musiklebens und gastieren als „Der Kulturbotschafter Bayerns in der Welt“ in den Musikmetropolen der verschiedenen Kontinente. Über 6.500 Konzerte in mehr als 60 Ländern und über 500 Städten – dies ist die Bilanz der Bamberger Symphoniker. Stete Einladungen zu den bedeutenden Festivals und zu Tourneen im In- und Ausland, aber auch Auszeichnungen für die Einspielungen des Orchesters, darunter der MIDEM Classical Award, der Internationale Schallplattenpreis „Toblacher Komponierhäuschen“ oder der ECHO Klassik, belegen die Wertschätzung, die die Bamberger Symphoniker allerorten erfahren. 

David Afkhamwurde 1983 in Freiburg geboren und erhielt seinen ersten Klavier- und Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren. Mit 15 Jahren begann er an der Hochschule für Musik in Freiburg Klavier, Musiktheorie und Dirigieren zu studieren. Nachdem er 2002 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ in der Kategorie Klavier solo erhielt, schloss er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar ab. Seit 2014 ist Afkham Chefdirigent des Spanischen Nationalorchesters in Madrid.

Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg gab noch während ihres Studiums am Salzburger Mozarteum ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen. Sie studierte bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Erste Engagements führten Christiane Karg an das Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper sowie als Ensemblemitglied an die Oper Frankfurt. Sie gastierte an führenden Opernhäusern in Deutschland und im europäischen Ausland, darunter die Bayerische Staatsoper, die Komische Oper Berlin, das Theater an der Wien sowie die Opéra de Lille. Als Konzertsängerin tritt Christiane Karg mit vielen bedeutenden Orchestern im In- und Ausland auf. Im Wiener Musikverein mit Concentus Musicus unter Nikolaus Harnoncourt, mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Christoph Eschenbach und Thomas Hengelbrock, der Tschechischen Philharmonie unter Manfred Honeck, mit der Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann sowie regelmäßig mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, mit den Wiener Symphonikern unter Herbert Blomstedt und anderen.

Das Landgut und ehemalige Kloster Stolpe war ein Geschenk der schwedischen Königin Christine an Graf Steenbock, Generalmajor von Schwedisch-Pommern, nachdem am Ende des Dreißigjährigen Krieges Pommern zum schwedischen Königreich gehörte. Die Gründung des Klosters geht auf eine kurze, eher blutrünstige Episode aus dem Mittelalter zurück: Im Jahre 1136 ermordete in einem bis dahin niemals urkundlich erwähnten Ort namens Stolpe ein wendischer Edelmann den zum Christentum übergetretenen Herzog Wartislaw I. Man erkor den Toten zum Märtyrer und errichtete zu seinem Gedenken ein Kloster, das später in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges bis auf die Grundmauern niederbrannte. Letzte Überreste davon sind bis heute auf dem Gutsgelände zu besichtigen. 1720 ging das Gut an den Preußenkönig Friedrich Wilhelm I., 1807 übernahm es der preußische Staat, später wurde es bülowscher Besitz. 1926 heiratete Ursula Bülow-Maltzan Kurt Stürken und wurde sechsfache Mutter. Die Familie floh 1945 nach Hamburg – das Gut wurde zum Volkseigenen Gut (VEG) Saatbau Stolpe. 1994 erwarb Kurt Stürken, der zweitjüngste Sohn der ehemaligen Besitzer, das Gut zurück und baute es zu einem stilvollem Landhotel mit 36 Zimmern und Suiten um. Heute kann man im Park des Gutshaus Stolpe unter Kastanien, Eichen und Rotbuchen die ländliche Ruhe genießen, im Restaurant auf höchstem Genuss speisen oder im rustikalen Gasthaus Stolper Fährkrug, in dem schon Fritz Reuter gerne saß, den Verkehr auf der Peene beobachten. Die Haferscheune eignet sich dank seiner Akustik und der Atmosphäre besonders für sinfonische Konzerte und größere Veranstaltungen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern.
 
Quelle: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gGmbH

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