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Trio Karénine, Krzysztof Chorzelski und Laurène Durantel erhalten NORDMETALL-Ensemblepreis und spielen Konzert

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Freitag, den 01. Juli 2016 um 09:02 Uhr
Im vergangenen Jahr trafen das Klaviertrio Trio Karénine aus Frankreich, der polnische Bratschist Krzysztof Chorzelski und die französische Kontrabassistin Laurène Durantel beim Festspielkonzert in der Seemannskirche in Prerow erstmalig in dieser Besetzung auf. Mit Schuberts „Forellenquintett“ haben die fünf jungen Musiker dermaßen begeistert, dass sie als Quintett für den NORDMETALL-Ensemblepreis 2015 ausgewählt wurden.

Dieses Konzert findet mit freundlicher Unterstützung der NORDMETALL-Stiftung statt, die seit 2004 den mit 10.000 Euro dotierten Ensemblepreis stiftet. Seit 1997 küren die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern im Rahmen der Reihe „Junge Elite“ jährlich ein herausragendes junges Ensemble.
„Wir freuen uns, mit diesem Preis jedes Jahr ein junges, vielversprechendes Ensemble in seiner künstlerischen Entwicklung unterstützen zu können. Das Trio Karénine, Krzysztof Chorzelski und Laurène Durantel zeigen einmal mehr, dass es sich lohnt, gemeinsam neue Wege zu gehen. Das Motto der NORDMETALL-Stiftung ‚Talente fördern, den Zusammenhalt stärken und den Norden bereichern‘ manifestiert sich in der Verleihung dieses Preises in besonders nachhaltiger Weise“, so Thomas Lambusch, Vorsitzender des Vorstands der NORDMETALL-Stiftung.

Das Programm spannt einen Bogen von der Klassik zur Moderne. Den Auftakt macht Benjamin Brittens Werk „Lachrymae – Reflections on a song of Dowland” op. 48. Anschließend folgen die Sieben Variationen über das Duett „Bei Männern, welche die Liebe fühlen“ von Beethoven sowie Schumanns Klaviertrio Nr. 3 g-Moll. Zum Finale kommen die fünf frischgebackenen Preisträger für Schuberts Klavierquintett A-Dur, das berühmte „Forellenquintett“, zusammen – jenes Werk, mit dem sie sich im Vorjahr den Preis erspielten.

Das Trio Karénine ist mehrfacher Preisträger des 62. Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München (ein 2. Preis sowie drei Sonderpreise, keine Vergabe des 1. Preises) und wird für seine musikalische Authentizität sowie für sein besonders lebendiges Spiel von Kritikern und Musikerkollegen geschätzt. Das Klaviertrio gastierte bereits in den bekanntesten Konzertsälen Europas: in der Salle Pleyel und der Salle Cortot in Paris, der Wigmore Hall London, dem Herkulessaal und dem Prinzregententheater München, der Laeiszhalle Hamburg sowie im Schönbrunn Theater Wien. Aktuelle Projekte und Konzertreisen führen das Trio zur Folle Journée du Japon, ins Auditorium du Louvre, ins Palazetto Bru Zane Venedig, ins Palais des Beaux-Arts Montréal sowie im Rahmen einer Deutschlandtournee zu den Mozartfesten in Würzburg und Landshut.

Krzysztof Chorzelski wurde in Warschau geboren und zog mit 20 Jahren nach London, wo er am Royal College of Music bei Grigori Zhislin und später Felix Andrievsky studierte. 1992 gewann er den Wronski-Wettbewerb in Warschau und begann daraufhin seine internationale Karriere als Konzertsolist und Kammermusiker. Außerdem ist er als Dirigent tätig. 1996 wurde er Bratschist des Belcea Quartet, mit dem er zahlreiche Preise gewonnen und Konzerte auf den renommiertesten Podien und bei Festivals weltweit gegeben hat. Bereits 1999 gewann Krzysztof Chorzelski als Mitglied des Belcea Quartets den Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und ist seitdem regelmäßiger Gast beim Festival.

Laurène Durantel absolvierte ihr Studium am Conservatoire National Superieur de Paris in der Klasse von Jean Paul Celea sowie bei Denis Pascal, Daniel Marillier und Philippe Noharet. Sie war mehrere Jahre Erste Kontrabassistin im Orchestre National du Capitole de Toulouse und ist heute Mitglied des Ensemble 360°, eines der gefragtesten und vielseitigsten jungen Kammermusik-Ensembles in Großbritannien, das im Crucible Theater in Sheffield residiert.

Schloss Hasenwinkel befindet sich im Herzen Nordwestmecklenburgs. Umgeben von Feldern und Wäldern bildet der Schlosspark eine angenehm ruhige Idylle. Das denkmalgeschützte Schloss strahlt herrschaftliches Ambiente aus. Erbaut wurde es 1908 bis 1912 vom deutsch-russischen Diplomaten Schmitz im neubarocken Stil als klassisch-mecklenburgisches Gutshaus. Nach einer umfassenden Rekonstruktion in den 1990er Jahren durch den Eigentümer NORDMETALL hat sich Schloss Hasenwinkel als Tagungshotel der Wirtschaft etabliert. Die Künstler der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern verbringen hier jeden Sommer im Rahmen des „Friends-“ und des „Preisträger-Projekts“ auf Einladung der NORDMETALL-Stiftung je eine Probenwoche, um das Programm für die anschließenden Konzerte im Schloss Hasenwinkel und anderen Orten zu erarbeiten. Der malerische Schlosspark bietet außerdem, unterstützt von der NORDMETALL-Stiftung, die Kulisse für die jährlich stattfindende Open Air Gala der Festspiele und bereits zum dritten Mal für das große Kinder- und Familienfest.
 
Quelle: Festspiele Mecklenburg-Vorpommern gGmbH

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