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Tugan Sokhievs letzte Konzerte als Chefdirigent des DSO

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Freitag, den 17. Juni 2016 um 12:57 Uhr
Mit den letzten Konzerten dieser Spielzeit beschließt Tugan Sokhiev seine Ära als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Die Position hatte der Nordossete im September 2012 nach zwei Jahren als designierter Chefdirigent angetreten. Zu seinem Abschied am 25. und 26. Juni 2016 präsentiert Sokhiev mit ›La damnation de Faust‹ erneut ein abendfüllendes Werk von Hector Berlioz.

Als Vokalsolisten stehen ihm dabei Piotr Beczała, Agunda Kulaeva, Ildebrando D'Arcangelo und José Fardilha zur Seite. Als bewährte Partner des DSO sind außerdem der Rundfunkchor Berlin sowie der Staats- und Domchor Berlin zu erleben. Das Œuvre Hector Berlioz' liegt Tugan Sokhiev seit Langem am Herzen. Nach der ›Symphonie fantastique‹ 2013 und ›Roméo et Juliette‹ im vergangenen Jahr widmet sich der scheidende Chefdirigent mit dem DSO zum Saisonfinale nun der dramatischen Legende ›Fausts Verdammnis‹. Der literarischen Vorlage Goethes, von der sich Berlioz bereits 1828 begeistert gezeigt hatte, folgte der französische Romantiker nicht gänzlich, als er sich, angeregt durch eine Konzertreise nach Wien, Prag und Budapest, in den Jahren 1845|46 erneut mit dem Stoff befasste. Vielmehr ergänzte er Passagen um eigene Textteile, kürzte Szenen und fasste Handlungsstränge zusammen; den Beginn der Tragödie verlegte er kurzerhand nach Ungarn, verbunden mit den Klängen seines dort entstandenen und äußerst beliebten ›Rákóczi-Marsches‹. 

Mit den Aufführungen von ›Fausts Verdammnis‹ beschließt Tugan Sokhiev seine Ära beim DSO. Als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des Orchesters nahm er in den letzten vier Spielzeiten nicht nur Entdeckungen der russisch-slawischen Musik wie Tanejews Kantate ›Johannes Damascenus‹ oder Werke von Martinů und Chatschaturjan in seine Programme auf, sondern eröffnete dem Berliner Publikum durch seine Interpretationen eine neue Sicht auf Meilensteine des französischen, deutschen und österreichischen Repertoires. Hochgelobte CD-Einspielungen mit Werken Prokofjews bei Sony Classical dokumentieren die künstlerische Vertrautheit zwischen ihm und dem Orchester; mit Konzertreisen durch Europa, nach Südkorea und Japan stärkte er nachhaltig dessen internationales Renommee. Dem DSO wird Sokhiev auch nach seinem Weggang verbunden bleiben; bereits in der kommenden Saison realisiert er u. a. die Uraufführung eines Auftragswerks von Jelena Firssowa (30.06. + 01.07.2017).

Quelle: Deutsches Symphonie-Orchester Berlin

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