Zum Anfang

Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 1211 Gäste online

Neue Kommentare

Olivgrüner, harter Mann zu „Frantz” – Oder die tiefere Wahrheit der Lüge: Lubitsch? Na klar, das Szenario kam mir doch glei...
Friedrich von der Lange zu „Snowden” – Patriot oder Verräter? : Von keinem anderen, als von Ollie Stone hätte ic...
Hein Daddel zu „Alice und das Meer” – oder das Ende der Treue: Ein starker Film über eine starke Frau. Sehr gut...
Gerhard P. zu OKRA – Piano & Field Recordings: Wunderbar und spitzfindig geschrieben. Macht Spa...
Hans G. Gohlisch zu Chefredakteur von ZEIT ONLINE spricht über "Community Engagement und New Storytelling: Eigentlich habe ich einen Bericht über David Hoc...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


News-Port

Preis für Schauspielkunst für Ulrich Tukur

Drucken
Mittwoch, den 04. Mai 2016 um 14:15 Uhr
Zu Gast auf der Parkinsel von Ludwigshafen am Rhein war Ulrich Tukur schon oft, immer mit herausragenden Filmen. Jetzt ehrt den Ausnahme- Schauspieler das Festival des deutschen Films mit dem „Preis für Schauspielkunst“. Der renommierte Preis wird im Rahmen einer Galaveranstaltung verliehen.

„Man glaubt ihm jede Rolle, die er spielt. Aber das genügt ihm nicht. Er tritt mit seinen Rhythmus-Boys auf, spielt Theater, macht Hörspiele - und Erzählungen schreibt er auch noch. Und das während Dreharbeiten und nicht einmal am Wohnort in Venedig. Absolut hyperaktiv!

Kennt ihn jemand nicht? Zumindest als Felix Murot, Tatort-Kommissar des HR, der schon anfing, mit sich selbst zu sprechen (Tatort: Wer bin ich?) oder sich richtig umzubringen (Tatort: Es lebe der Tod) – es nützt nichts. Murot darf nicht sterben! Das Publikum liebt ihn. Ob er als Herr Lenz in den Frühling reist oder ob er Bernhard Grzimek spielt (bei Richter), Erwin Rommel (bei Stein), den Hochstapler Dieter Glanz (bei Dieter Wedel), einen Baron (bei Michael Haneke), den John Rabe (bei Gallenberger) oder den Zauberkünstler (bei Costa-Gavras), einen Kunstsammler, einen Stasi-Offizier (Das Leben der Andern), einen BKA-Beamten oder das RAF-Mitglied Andreas Baader (bei Reinhard Hauff), um nur ein paar Beispiele zu nennen aus 75 Filmrollen - 2,4 Rollen im Durchschnitt pro Jahr – all das reicht immer noch nicht, um ihn zu erfassen. Denn er steht nicht nur auch als Leadsänger auf der Bühne, er spielt auch Theater. Entdeckt von Zadek, wurde er 1986 zum Theaterschauspieler des Jahres gekürt, war Kodirektor der Hamburger Kammerspiele und vieles mehr. Es finden sich aber auch noch 15 Hörspiele mit ihm, 13 CDs mit den Boys, und Buchautor ist er auch noch, zuletzt mit „Die Spieluhr“ bei Ullstein 2013. Er hat schon 20 Preise überreicht bekommen, vom Deutschen Filmpreis über den Grimme-Preis bis zum Niedersächsischen Staatspreis, alles deutlich ehrwürdiger als bei uns — aber er wolle zu uns auf die Insel kommen, hat er vom Wohnsitz in Venedig aus geschrieben, unbedingt, würde mit dem schnellen Wagen und seiner Frau am Sonntag — nach dem Konzert am Abend zuvor auf der Kieler Woche — heranbrausen.“

Festivaldirektor Dr. Michael Kötz

Im Anschluss an die Preisverleihung läuft der Film „Herr Lenz reist in den Frühling“ – mit Ulrich Tukur.

Die bisherigen Preisträger für Schauspielkunst des Festival des deutschen Films:
Hanna Schygulla (2005)
Klaus Maria Brandauer (2006)
Katja Riemann (2007)
Nina Hoss / Devid Striesow (2008)
Hannelore Elsner (2009)
Moritz Bleibtreu (2010)
Andrea Sawatzki (2011)
Sandra Hüller / Otto Sander (2012)
Bruno Ganz (2013)
Anna Loos / Jan Josef Liefers (2014)
Corinna Harfouch / Mario Adorf (2015).

Quelle: Festival des deutschen Films gGmbH

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Mehr auf KulturPort.De

Macy Gray: Stripped
 Macy Gray: Stripped



Endlich! Ein Fan von R&B-Sternchen Macy Gray und ihrer wunderbar rauchigen Stimme bin ich seit dem ersten Album. Leider präsentierte die Ex-Backup-S&au [ ... ]



„Frantz” – Oder die tiefere Wahrheit der Lüge
 „Frantz” – Oder die tiefere Wahrheit der Lüge



In seinem elegischen Nachkriegs-Epos inszeniert Regisseur François Ozon die schmerzhafte Verstrickung von Trauer, Träumen, Schuld und Liebe als deuts [ ... ]



Knauer, Safaian, Schumacher: Zeitloses Treiben in Bachs Notenmeer
 Knauer, Safaian, Schumacher: Zeitloses Treiben in Bachs Notenmeer



In der CD-Reihe „Neue Meister“ präsentieren Arash Safaian, Sebastian Knauer und Pascal Schumacher die Musik nach Motiven von Bach so, wie der Meiste [ ... ]



Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst
 Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst



Die Autorin dieses Beitrags ist begeisterte Reeperbahn Festival-Besucherin, schaut sich aber neben dem umfassenden Konzertangebot besonders gerne im „Arts& [ ... ]



Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper
 Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper



Radikal entschlackt, mit großen Lichtvorhängen ins Computerzeitalter gebeamt, lässt Regisseurin Jette Steckel die Neuinszenierung von Mozarts Opernhit „ [ ... ]



„Snowden” – Patriot oder Verräter?
 „Snowden” – Patriot oder Verräter?



Das Schlachtfeld heißt Cyberspace, und für US-Regisseur Oliver Stone ist sein Protagonist ein Widerstandskämpfer mit Vorbildfunktion. Ziviler Ung [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.