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Textilprojekt „IKAT/eCUT“ startet mit Symposium in Bangkok

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Montag, den 02. Mai 2016 um 14:18 Uhr
Wie können Textilien nachhaltig produziert werden? Gibt es neue Ansätze, die die Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie verbessern können? Und wie kann mit dem Phänomen schnelllebiger Modetrends umgegangen werden? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigt sich die Projektreihe „IKAT/eCUT“ des Goethe-Instituts, die am 11. Mai 2016 mit einem Symposium in Bangkok startet.
 
Seit Ende des 20. Jahrhunderts zeichnet sich in den westlichen Industrienationen ein gesellschaftlicher Wandel ab. Es wird zwar stetig mehr, aber auch bewusster konsumiert. Verbraucher legen zunehmend Wert auf ethische und nachhaltige Produktionsbedingungen. Gleichzeitig stehen Textilien als Träger digitaler Zukunftstechnologien auch in der Forschung im Fokus. Hier setzt die Projektreihe „IKAT/eCUT“ des Goethe-Instituts an, die das Thema Textilien aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nimmt – das Wort „IKAT“ beschreibt dabei ein traditionelles Gewebe asiatischen Ursprungs, das durch spezielle Färbetechnik sein Muster erhält.
 
Den Auftakt zur großangelegten Projektreihe bildet am 11. und 12. Mai das Symposium „GREEN CYCLES – Creative Industries East and West go Sustainable Business” in Bangkok. Es versammelt Designerinnen und Unternehmensvertreter aus Australien, Deutschland, Malaysia, Thailand und Vietnam, die Modelle der positiven Einflussnahme auf die textile Kette vorstellen: vom Materialanbau bis zum Recycling oder Upcycling der Kleidung. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Erhalt von lokalen Fertigkeiten und Wissen. Die Ergebnisse des Symposiums werden am 27. Mai auch in Hamburg vorgestellt. Die Reihe „GREEN CYCLES – Corporate Social Responsibility im Textilen Kreislauf“ wurde 2010 an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg von den beiden Professoren der Fakultät Design, Medien, Information (DMI) Renata Brink und Patrick Kugler ins Leben gerufen.
 
Im Anschluss an das Symposium beleuchtet „IKAT/eCUT“ in zahlreichen Veranstaltungen Textilien als kulturelles Gut zwischen Tradition, Technologie, Kunst und Design. Der gedankliche Bogen reicht dabei vom ersten mechanischen Webstuhl des 19. Jahrhunderts bis zu den „smart textiles“ der Gegenwart und nahen Zukunft. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Produktionsbedingungen der globalen Textilindustrie, die vor allem durch den Einsturz der Fabrik in Rana Plaza in Bangladesch 2013 in die Diskussion geraten sind.
 
Die Ausstellung „Fast Fashion. Die Schattenseiten der Mode“ des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe wird im Rahmen des Projekts voraussichtlich auf Tournee durch Philippinen, Indonesien und Australien gehen. Darüber hinaus begegnen sich im Rahmen des Projekts Expertinnen, Textildesigner, Künstlerinnen, junge Kreative und Studierende aus Deutschland, den Ländern Südostasiens sowie aus Australien und Neuseeland. In Workshops, Fashion-Labs, Seminaren und Ausstellungsprogrammen können sie bis 2017 ein umfassendes Netzwerk knüpfen.

Quelle: Goethe-Institut

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