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Internationale Experten beraten über Kunst und Kultur in Kriegszeiten

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Montag, den 18. April 2016 um 09:34 Uhr
Die Buddha-Statuen in Bamiyan, die Mausoleen von Timbuktu, die Tempelanlagen von Palmyra – Extremisten attackierten in den letzten Jahren Menschen und jahrtausendealte Kulturschätze gleichermaßen. Die heute endende Tagung "Kunst in Zeiten des Krieges" beschäftigte sich mit den Auswirkungen aktueller Kriege auf Kunst und Kultur. Sie fand in Kooperation mit der Deutschen UNESCO-Kommission vom 15. bis 17. April 2016 in der Evangelischen Akademie Tutzing statt.

"Kultur ist zentral für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das gilt ganz besonders in Kriegszeiten, in denen neben dem Verlust von Menschenleben auch der Verlust von bedeutenden Kulturgütern erschüttert. Länder wie Syrien verlieren im Krieg ihre Schätze, ihre Kunst, ihre Geschichte und damit Teile ihrer Identität. Mit den gezielten Zerstörungen in Palmyra haben Extremisten das Erbe der Menschheit attackiert. Nach der jüngsten Eroberung Palmyras ist es nun umso wichtiger, dass alle Syrer gemeinsam dieses Erbe als Symbol ihrer Identität und Zeichen ihrer Würde zurückgewinnen. Palmyra muss dabei in Verbindung zu anderen syrischen Stätten wie Aleppo oder der Burg Krak des Chevaliers betrachtet werden. Auch sie wurden substanziell durch den Krieg geschädigt. Die UNESCO wird schnellstmöglich die entstandenen Schäden bewerten und im Dialog mit allen relevanten Akteuren den Wiederaufbau des syrischen Kulturerbes koordinieren," so Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission.

Internationale Experten diskutierten in Tutzing, wie das kulturelle Erbe in Konflikten geschützt werden kann. Sie betonten, dass es dabei nicht nur um den Schutz von Monumenten gehen dürfe, sondern gleichzeitig auch die Freiheit der Kunst und die Meinungsfreiheit sichergestellt werden müsse. Auch die Notwendigkeit, die Völkerrechtsordnung infolge mutwilliger Verstöße durch die Zerstörung von Kulturgütern robuster zu gestalten, wurde im Rahmen der Tagung hervorgehoben.

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission

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