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Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission begrüßt Kulturgutschutznovelle

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Mittwoch, den 13. April 2016 um 14:40 Uhr
Anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zur Kulturgutschutznovellierung im Bundestagsausschuss für Kultur und Medien erklärt Prof. Dr. Verena Metze-Mangold, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission:

"Der illegale Handel mit Kulturgütern vernichtet nicht nur Kenntnisse über die Geschichte der Menschheit und zerstört Teile unserer kulturellen Identitäten. Er finanziert auch den Terrorismus und stellt damit eine Gefahr für die weltweite Sicherheit dar. Alle beteiligten Akteure müssen jetzt handeln. Es muss im Interesse der Kunsthändler sein, sich durch Regulierung ausreichend gegen diesen Missbrauch zu schützen, und im Interesse der Staaten, ihre Politik gegen den illegalen Handel mit Kulturgütern zu stärken. Gerade jetzt gilt es, besonders wachsam zu sein, wenn Kulturgüter und Kunstwerke aus Ländern in Konfliktsituationen wie dem Irak, Syrien, Libyen, Mali oder Jemen gehandelt werden.

In diesem Kontext begrüße ich ausdrücklich die Novellierung der Kulturgutschutzgesetzgebung in Deutschland. Die Aus- und Einfuhr wie auch die Rückgabe von Kulturgut muss gesetzlich geregelt werden und es muss klare, für alle Akteure geltende Sorgfaltspflichten beim Erwerb von Kulturgut geben. Es ist absolut notwendig, dass künftig für alle gehandelten Kulturgüter lückenlose Herkunftsnachweise und eine Dokumentation der rechtmäßigen Einfuhr ausnahmslos erbracht werden. Damit wird die Umsetzung der UNESCO-Konvention gegen illegalen Handel mit Kulturgut in Deutschland entscheidend verbessert und nationales Recht an internationale Standards angepasst."

Der illegale Handel mit Kulturgütern stellt weltweit eine Herausforderung dar. Vielfach werden Museen und archäologische Grabungsstätten geplündert und Kulturgüter ins Ausland geschafft. Aber auch in EU-Mitgliedstaaten muss Kulturgut davor geschützt werden, unrechtmäßig in andere Staaten zu gelangen. 

Deutschland hat im Jahr 2007 das "Übereinkommen über Maßnahmen zum Verbot und zur Verhütung der unzulässigen Einfuhr, Ausfuhr und Übereignung von Kulturgut" der UNESCO ratifiziert. Die Bestimmungen der Konvention sind nur zwischen Vertragsstaaten gültig. Der Anspruch auf Rückübertragung illegal eingeführter Kulturgüter beginnt drei Monate nach Ratifizierung der Konvention.

Quelle: Deutsche UNESCO-Kommission

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