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Aktivitäten des Ibero-Amerikanischen Instituts zum Deutschland-Jahr in Mexiko

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Montag, den 11. April 2016 um 13:06 Uhr
Mexiko und Deutschland haben für 2016 / 2017 gegenseitige Länderjahre beschlossen, durch welche die Kenntnisse über die Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie im jeweils anderen Land vertieft werden sollen. Das Mexiko-Jahr in Deutschland beginnt am 11. April 2016 in Berlin mit der Eröffnung der Ausstellung "Die Maya – Sprache der Schönheit" im Martin-Gropius-Bau im Rahmen des Staatsbesuchs des Präsidenten der Vereinigten Mexikanischen Staaten, Enrique Peña Nieto.

Das Ibero-Amerikanische Institut (IAI) der Stiftung Preußischer Kulturbesitz nimmt das duale Jahr zum Anlass, um sich in einem Themenschwerpunkt Mexiko mit der Geschichte und Gegenwart des Landes und seinen Beziehungen zu Deutschland, Europa und den Amerikas auseinanderzusetzen. Das Ibero-Amerikanische Institut veranstaltet in Kooperation mit dem Martin-Gropius-Bau eine begleitende Vortragsreihe zu der Ausstellung „Die Maya – Sprache der Schönheit", die Aspekte der Ausstellung aufgreift und vertieft. Archäologen aus Mexiko und Europa stellen neueste Forschungsergebnisse zu Architektur und Stadtplanung der Maya sowie zu ihren Handelsbeziehungen dar. Genner Llanes Ortiz (University of Leiden), Ethnolinguist und selbst Maya, zeigt kulturelle Praktiken der heutigen Maya, insbesondere auch ihre Verwendung digitaler Medien. Zum Auftakt der Reihe stellt Daniel Juárez Cossio (Museo Nacional de Antropología / Instituto Nacional de Antropología e Historia, INAH) „Die Kleine Akropolis" und die architektonische Entwicklung dieses Palastes der letzten Herrscher von Yaxchilán vor. Yaxchilán war einer der bedeutendsten Stadtstaaten im zentralen Mayagebiet, auf dem Gebiet des heutigen mexikanischen Bundesstaates Chiapas.

In Mexiko-Stadt werden das Goethe-Institut Mexiko und das IAI in einer Open-Air-Fotoausstellung „Mexikos Vergangenheit durch die Augen eines deutsch-sprachigen Fotografen: Teobert Maler und seine Dokumentation der Altertümer Yucatáns" zeigen. Die für den Sommer 2016 geplante Ausstellung kontrastiert Bilder von Teobert Maler (1842-1917) mit Fotografien vom aktuellen Zustand der Ruinen und von Grabungs- und Konsolidierungsarbeiten durch verschiedene archäologische Projekte seit den 1960er Jahren. Diese stammen unter anderem aus dem DFG-Projekt „End- und Postklassik im nördlichen Campeche, Mexiko: Kontinuitäten und Brüche", welches das IAI seit 2012 gemeinsam mit dem mexikanischen Instituto Nacional de Arqueología e Historia Campeche durchführt. Maler, deutsch-österreichischer Architekt und Fotograf, fuhr 1865 im Gefolge des Kaiser Maximilian erstmals nach Mexiko. In den Jahren 1865-1877 und 1884-1894 bereiste er Süd-Mexiko und Guatemala. Durch seine Arbeiten und Fotografien gilt er als einer der Pioniere der Erforschung der Maya-Ruinenstätten. Ein Teil seine Nachlasses befindet sich im IAI.

Der Mexiko-Schwerpunkt des IAI umfasst ein breites Spektrum an Veranstaltungen, die von Lesungen, Vorträgen, Tagungen bis zu Filmvorführungen und Ausstellungen reichen. Hierbei kooperiert das IAI mit einer Reihe von Partnern aus Wissenschaft und Kultur.

Quelle: Stiftung Preußischer Kulturbesitz

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