Zum Anfang

Anzeige

Wer ist online?

Wir haben 715 Gäste online

Neue Kommentare

Olivgrüner, harter Mann zu „Frantz” – Oder die tiefere Wahrheit der Lüge: Lubitsch? Na klar, das Szenario kam mir doch glei...
Friedrich von der Lange zu „Snowden” – Patriot oder Verräter? : Von keinem anderen, als von Ollie Stone hätte ic...
Hein Daddel zu „Alice und das Meer” – oder das Ende der Treue: Ein starker Film über eine starke Frau. Sehr gut...
Gerhard P. zu OKRA – Piano & Field Recordings: Wunderbar und spitzfindig geschrieben. Macht Spa...
Hans G. Gohlisch zu Chefredakteur von ZEIT ONLINE spricht über "Community Engagement und New Storytelling: Eigentlich habe ich einen Bericht über David Hoc...

Anzeige

Spezial - Lange Nacht der Museen Hamburg 2016

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2015


News-Port

Berliner Philharmoniker verleihen Ehrenmitgliedschaft an Seiji Ozawa

Drucken
Freitag, den 08. April 2016 um 10:54 Uhr
Knut Weber, Cellist und Mitglied des Orchestervorstandes, sagte bei der Verleihung: "Mit Seiji Ozawa verbinden uns viele Jahrzehnte des gemeinsamen, beglückenden Musizierens. Als ehemaliger Assistent Herbert von Karajans lebt in ihm diese Ära weiter. Als erster japanischer Dirigent von internationalem Rang schlug er eine weitere Brücke zu einem Land, das den Berliner Philharmonikern eine zweite Heimat geworden ist. Und als Dirigent vieler philharmonischer Erstaufführungen hat er uns immer wieder spannende musikalische Entdeckungen ermöglicht. Wir freuen uns sehr, Seiji Ozawa nach langer Pause wieder in unserer Mitte begrüßen zu dürfen und ihn zum Ausdruck unserer tiefen Verbundenheit zum Ehrenmitglied der Berliner Philharmoniker zu ernennen."

Seiji Ozawa selbst antwortete hierauf: "Das ist eine große Ehre für mich. Ich habe dieses Orchester in diesem Saal zum ersten Mal 1966 dirigiert. Uns verbindet also eine 50-jährige Freundschaft. Ich freue mich aus tiefstem Herzen!"

Seit seinem gefeierten Debüt 1966 besteht zwischen Seiji Ozawa und den Berliner Philharmonikern eine nunmehr 50-jährige enge künstlerische und menschliche Verbundenheit.

1935 als Sohn japanischer Eltern in Shenyang (China) geboren, studierte der Musiker in Tokio die Fächer Dirigieren und Komposition. Der Gewinner mehrerer internationaler Wettbewerbe kam über ein Stipendium als Meisterschüler zu Herbert von Karajan nach Berlin und wurde anschließend Assistent von Leonard Bernstein beim New York Philharmonic für die Saison 1961/1962. Es folgten Positionen als Musikdirektor des Ravinia-Festivals in Chicago (1964 - 1969) und als Chef der Symphonie-Orchester von Toronto (1965 - 1969) und San Francisco (1970 - 1976). Ebenfalls 1970 wurde er zum Künstlerischen Leiter des Tanglewood-Festivals berufen. Von 1973 an stand Seiji Ozawa fast drei Jahrzehnte an der Spitze des Boston Symphony Orchestra; in dieser ungewöhnlich langen Zeit steigerte er den internationalen Ruf des Orchesters kontinuierlich und machte es zu einem der weltweiten führenden Orchester. Mit Beginn der Spielzeit 2002/2003 übernahm Ozawa die musikalische Leitung der Wiener Staatsoper, die er bis 2010 innehatte. Zu Ehren seines Lehrers Hideo Saito gründete Seiji Ozawa 1984 das Saito Kinen Orchestra, dessen künstlerische Entwicklung er seither ebenso intensiv fördert wie von 1992 an diejenige des Saito Kinen Festivals in Matsumoto. Im Jahr 2004 rief der Künstler in der Schweiz die International Music Academy ins Leben mit dem Ziel, jungen Musikern eine kammermusikalische Ausbildung sowie Konzertauftritte zu ermöglichen. Zu den zahlreichen Auszeichnungen Seiji Ozawas zählen die Ernennung zum »Chevalier de la Légion d'honneur« (2001), Ehrendoktorwürden der Harvard University (2000) und der Sorbonne (2004) sowie der japanische Kulturorden (2008) und der Praemium Imperiale (2011). Am Pult der Berliner Philharmoniker stand Seiji Ozawa zuletzt Mitte Mai 2009 bei drei Konzerten mit dem Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy.

Quelle: Stiftung Berliner Philharmoniker

Eigenen Kommentar verfassen (Gasteintrag möglich - Bitte achten Sie auf unsere Email ggf. in Ihrem Spam-Order und klicken den Bestätigungslink)

Ihr Name (erscheint mit dem Kommentar) *
E-Mail (Nur für Bestätigungslink & Antworten)
Code   
Kommentar abschicken
 

Mehr auf KulturPort.De

Macy Gray: Stripped
 Macy Gray: Stripped



Endlich! Ein Fan von R&B-Sternchen Macy Gray und ihrer wunderbar rauchigen Stimme bin ich seit dem ersten Album. Leider präsentierte die Ex-Backup-S&au [ ... ]



„Frantz” – Oder die tiefere Wahrheit der Lüge
 „Frantz” – Oder die tiefere Wahrheit der Lüge



In seinem elegischen Nachkriegs-Epos inszeniert Regisseur François Ozon die schmerzhafte Verstrickung von Trauer, Träumen, Schuld und Liebe als deuts [ ... ]



Knauer, Safaian, Schumacher: Zeitloses Treiben in Bachs Notenmeer
 Knauer, Safaian, Schumacher: Zeitloses Treiben in Bachs Notenmeer



In der CD-Reihe „Neue Meister“ präsentieren Arash Safaian, Sebastian Knauer und Pascal Schumacher die Musik nach Motiven von Bach so, wie der Meiste [ ... ]



Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst
 Reeperbahn Festival 2016: Auf der Suche nach der Kunst



Die Autorin dieses Beitrags ist begeisterte Reeperbahn Festival-Besucherin, schaut sich aber neben dem umfassenden Konzertangebot besonders gerne im „Arts& [ ... ]



Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper
 Die Zauberflöte in Hamburg: Herzattacke in der Staatsoper



Radikal entschlackt, mit großen Lichtvorhängen ins Computerzeitalter gebeamt, lässt Regisseurin Jette Steckel die Neuinszenierung von Mozarts Opernhit „ [ ... ]



„Snowden” – Patriot oder Verräter?
 „Snowden” – Patriot oder Verräter?



Das Schlachtfeld heißt Cyberspace, und für US-Regisseur Oliver Stone ist sein Protagonist ein Widerstandskämpfer mit Vorbildfunktion. Ziviler Ung [ ... ]



Weitere aktuelle Artikel

Anzeige


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Live

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu. Mehr Infos.