Events Fotografie
Veranstaltung
- Titel:
- Franziska Stünkel, Kai Wiesinger: "Dialog der Geschichten"
- Wann:
- 21.03.2012 - 11.04.2012
- Wo:
- Sophienterrassen (ehemalige Kommandatur) - Hamburg
- Kategorie:
- Fotografie
Beschreibung
Beide Künstler fotografieren seit vielen Jahren neben ihrer filmischen Arbeit. Während Stünkels Arbeiten bereits in namhaften Galerien gezeigt wurden, werden Kai Wiesingers fotografische Werke am 21. März 2012 erstmals in einer Ausstellung präsentiert. Wiesinger arbeitet in monochromer konzentrierter Farbgebung, Stünkels fotografische Arbeiten hingegen sind mit starker pulsierender Farbigkeit aufgeladen. Die Fotografien treten in dieser Ausstellung erstmals miteinander in den Dialog – einen Dialog der Geschichten.
Für Stünkel ist die Darstellung von Vielfalt und Gleichzeitigkeit zentrales Element. Ihre fotografischen Arbeiten entstanden in verschiedenen Städten in China, Europa, den USA und zuletzt in Afrika. Stünkel fotografiert in Glasscheiben hinein – die ausdrucksstarken Spiegelungen zeigen parallele Ereignisse, Geschichten, Menschen vor und hinter den Glasscheiben. Stünkel nennt ihre Bilder “more than seven billion stories” und verweist damit auf die wachsende Erdbevölkerung, die am 31. Oktober 2011 die Sieben-Milliarden-Marke überschritt. Franziska Stünkel sagt: „Jeden Menschen umgibt eine eigene, unverwechselbare Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Spiegelungen bilden dabei für mich den visuellen Ausgangspunkt, um der Faszination von Vielfalt und Gleichzeitigkeit Ausdruck zu verleihen. Meine Arbeiten sind nicht digital nachbearbeitet, vielmehr als authentischer Moment belassen. Sie beglaubigen so die uns real umgebenden Verdichtungen unterschiedlichster Lebensgeschichten auf dieser Erde.“
Wiesinger, der bereits im Alter von zehn Jahren seine erste eigene Dunkelkammer besaß, zeigt mit berührenden Bildern die parallelen Welten des Alltags bei der Entstehung des Films Wunderkinder. Seine mit der Kamera gemachten Beobachtungen tragen eine ganz eigene Handschrift: Sie sind unmittelbar, intensiv und direkt, dabei aber nicht aufdringlich oder distanzlos. Kai Wiesinger erklärt: „Während der Dreharbeiten zu dem Kinofilm ‚Wunderkinder’ hat mir meine Rolle am Set genügend Zeit gelassen, immer meine M8 in der Hand zu haben. Ich wollte zeigen, wie es sich für mich als Schauspieler bei meiner Arbeit anfühlt, was es bedeutet, gemeinsam mit einem großen Team eine Geschichte zu erzählen. Wie alles immerzu in Bewegung ist, wie die aktuelle Wahrheit des Filmteams zur Wahrheit einer Fiktion wird. Ich wollte die Parallelität von Alltagsrealität und Filmwahrheit zeigen – möglichst nah. Ich habe schon bei anderen Dreharbeiten fotografiert, aber nie so bewusst mit diesem Fokus“, und ergänzt: „Ich möchte emotionale Bilder machen, die nicht durch ihren intellektuell erfassbaren Kontext wirken, sondern die Gefühlsebene des Betrachters ansprechen.“
Donnerstag und Freitag 16-20 Uhr, Samstag 12-16 Uhr und nach persönlicher Anmeldung.
Begleitet wird die Ausstellung durch ein Fotobuch, das im Kunstbuchverlag GUDBERG erscheint.
Die Ausstellung wird unterstützt von Frankonia Eurobau AG, Grossmann & Berger, Leica, Jaguar und der Otto M. Schröder Bank.
Abb.: Kai Wiesinger "Komparse"
Für Stünkel ist die Darstellung von Vielfalt und Gleichzeitigkeit zentrales Element. Ihre fotografischen Arbeiten entstanden in verschiedenen Städten in China, Europa, den USA und zuletzt in Afrika. Stünkel fotografiert in Glasscheiben hinein – die ausdrucksstarken Spiegelungen zeigen parallele Ereignisse, Geschichten, Menschen vor und hinter den Glasscheiben. Stünkel nennt ihre Bilder “more than seven billion stories” und verweist damit auf die wachsende Erdbevölkerung, die am 31. Oktober 2011 die Sieben-Milliarden-Marke überschritt. Franziska Stünkel sagt: „Jeden Menschen umgibt eine eigene, unverwechselbare Geschichte, die es wert ist, erzählt zu werden. Spiegelungen bilden dabei für mich den visuellen Ausgangspunkt, um der Faszination von Vielfalt und Gleichzeitigkeit Ausdruck zu verleihen. Meine Arbeiten sind nicht digital nachbearbeitet, vielmehr als authentischer Moment belassen. Sie beglaubigen so die uns real umgebenden Verdichtungen unterschiedlichster Lebensgeschichten auf dieser Erde.“
Wiesinger, der bereits im Alter von zehn Jahren seine erste eigene Dunkelkammer besaß, zeigt mit berührenden Bildern die parallelen Welten des Alltags bei der Entstehung des Films Wunderkinder. Seine mit der Kamera gemachten Beobachtungen tragen eine ganz eigene Handschrift: Sie sind unmittelbar, intensiv und direkt, dabei aber nicht aufdringlich oder distanzlos. Kai Wiesinger erklärt: „Während der Dreharbeiten zu dem Kinofilm ‚Wunderkinder’ hat mir meine Rolle am Set genügend Zeit gelassen, immer meine M8 in der Hand zu haben. Ich wollte zeigen, wie es sich für mich als Schauspieler bei meiner Arbeit anfühlt, was es bedeutet, gemeinsam mit einem großen Team eine Geschichte zu erzählen. Wie alles immerzu in Bewegung ist, wie die aktuelle Wahrheit des Filmteams zur Wahrheit einer Fiktion wird. Ich wollte die Parallelität von Alltagsrealität und Filmwahrheit zeigen – möglichst nah. Ich habe schon bei anderen Dreharbeiten fotografiert, aber nie so bewusst mit diesem Fokus“, und ergänzt: „Ich möchte emotionale Bilder machen, die nicht durch ihren intellektuell erfassbaren Kontext wirken, sondern die Gefühlsebene des Betrachters ansprechen.“
Donnerstag und Freitag 16-20 Uhr, Samstag 12-16 Uhr und nach persönlicher Anmeldung.
Begleitet wird die Ausstellung durch ein Fotobuch, das im Kunstbuchverlag GUDBERG erscheint.
Die Ausstellung wird unterstützt von Frankonia Eurobau AG, Grossmann & Berger, Leica, Jaguar und der Otto M. Schröder Bank.
Abb.: Kai Wiesinger "Komparse"
Veranstaltungsort
- Ort:
- Sophienterrassen (ehemalige Kommandatur)
- Straße:
- Sophienterreasse 14
- PLZ:
- 20149
- Stadt:
- Hamburg
- Bundesland:
- Hamburg
- Land:
-
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