Events Festivals - Biennalen - Sonstiges
Veranstaltung
- Titel:
- ELBJAZZ Festival 2012
- Wann:
- 25.05.2012 - 26.05.2012
- Wo:
- Diverse (Ortsangaben im Text) - Hamburg
- Kategorie:
- Festivals, Biennalen und Sonstiges
Beschreibung
Helge Schneider & Chilly Gonzales · Katzenjammer · Rolf & Joachim Kühn · Curtis Stigers · Jazzanova live feat. Paul Randolph · Helge Schneider & Michael Wollny · Mulatu Astatke · Jeff Cascaro · Ian Shaw · Nils Wogram Nostalgia · Juan de Marcos Afro Cuban All Stars · Pascal Schumacher & Francesco Tristano · Elina Duni Quartet · Hamel · Viktoria Tolstoy · Kenny Wheeler · Jacob Karlzon 3 · NDR Bigband & Omar Sosa · Kammerflimmer Kollektief · Axel Zwingenberger & Lila Ammons · Chuck Loeb feat. Lizzy Loeb · Nils Berg Cinemascope · Supersilent · Das Kapital · Rocket No. 9 · Francesco Bearzatti Quartet · Gabriel Coburgers FAT JAZZ · Jazzkantine · Feindrehstar · 74 miles away · Blue Touch Paper · Vogelperspektive · Lepistö & Lehti · Diederik Rijpstra feat. Ayanna Witter Johnson · Butterscotch · Rob Gallagher · Lorenz Raab: xy band · Ekkehard Jost: Cantos de Libertad · Susanne Alt Band feat. Jamal Thomas · Andrea Quintet · Mojo Club
Jazz ist Begegnung. Die Laboratorien des Unerhörten vermutet man eher in kleinen Clubs, Hinterhöfen, Proberäumen, wie aber auch ein Festival Möglichkeitsräume schaffen kann, zeigen Ausschnitte des diesjährigen ELBJAZZ-Programms:
Eine Reihe, die dieses Motto dauerhaft lebt, hat der Hamburger Saxophonist Gabriel Coburger ins Leben gerufen: FAT JAZZ urban-X-changes. Jeden Dienstag treffen in der BAR 227 an der Sternbrücke Musiker aus den Jazzmetropolen Berlin und Köln auf Hamburger Kollegen: Musiker wie Rudi Mahall, Dieter Glawischnig, Luten Petrowsky, Frank Delle, Jonas Burgwinkel und Detlev Beier – um nur einige zu nennen. Spontanes Zusammenspiel in immer neuen Konstellationen lässt die Beteiligten über den Tellerrand der lokalen Szene blicken. Dank freundlicher Unterstützung durch die Rusch-Stiftung kann ELBJAZZ dieser spannenden Reihe während des Festivals eine eigene Bühne im Hafenmuseum widmen und so FAT JAZZ zu einem großen Forum verhelfen.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass engagierte Musiker Strategien entwickeln, um den Jazz im eigenen Umfeld voranzubringen, liefert Alfred Vogel, der einen Abend lang diesselbe Bühne bei ELBJAZZ kuratieren wird. Der Österreicher schafft mit seinem Festival „Bezau Beatz“, seinem Label Boomslang und Konzerten quer durch den Vorarlberg Raum für Künstler, die wie er ohne Genregrenzen im Kopf die Begegnung suchen.
Alfred Vogel sitzt meist selbst am Schlagzeug und hält das spontan Entstandene auf Tonträger fest. „Vogelperspektive“ bei ELBJAZZ ist der Blick auf ein stilistisch weites Feld. Musiker wie John Schröder, Christian Lillinger oder Kalle Kalima beweisen nicht nur im Hafenmuseum, sondern auch auf anderen ELBJAZZ-Bühnen, dass ihre Neugier keine Grenzen kennt.
Keine Scheu vor dem Unberechenbaren kennt Helge Schneider. Bei ELBJAZZ wird er an beiden Abenden Musikerkollegen am Flügel begegnen. Mit dem kanadischen Entertainer Chilly Gonzales hat er 2010 den Drahtseilakt ohne langes Proben beim Traumzeit Festival schon einmal riskiert. Die Musik des jungen Jazzpianisten Michael Wollny lernte er erst kennen, als ELBJAZZ ihm dessen CDs zukommen ließ. Ein ungleiches Paar auf der Basis von hoher Musikalität und Lust an der Improvisation: Man darf gespannt sein auf diese vermutlich einmalige Begegnung.
Die jüngste Bestätigung beim Festival sind die vier norwegischen Multiinstrumentalistinnen von Katzenjammer, eine Band, die genauso gut aufs Hurricane Festival wie zu ELBJAZZ passt. Gleichermaßen dynamisch und angenehm respektlos bewegen sie sich musikalisch zwischen Folk-Rock und Gypsy-Swing und klingen dabei wie eine durchgeknallte Kreuzung aus The B-52’s, Gogol Bordello und den Dixie Chicks.
Bands wie das Karlsruher Kammerflimmer Kollektief oder Jazzkantine und die Mojo Night mit Rob Gallagher sind weitere Beispiele dafür, dass sich auf einem Festival durchaus tanzbare Grooves mit lebendiger Avantgarde mischen können.
Tickets, weitere Informationen und Programm: www.elbjazz.de
Abb.: Gabriel Coburger Foto: Horst Kreienbring
Jazz ist Begegnung. Die Laboratorien des Unerhörten vermutet man eher in kleinen Clubs, Hinterhöfen, Proberäumen, wie aber auch ein Festival Möglichkeitsräume schaffen kann, zeigen Ausschnitte des diesjährigen ELBJAZZ-Programms:
Eine Reihe, die dieses Motto dauerhaft lebt, hat der Hamburger Saxophonist Gabriel Coburger ins Leben gerufen: FAT JAZZ urban-X-changes. Jeden Dienstag treffen in der BAR 227 an der Sternbrücke Musiker aus den Jazzmetropolen Berlin und Köln auf Hamburger Kollegen: Musiker wie Rudi Mahall, Dieter Glawischnig, Luten Petrowsky, Frank Delle, Jonas Burgwinkel und Detlev Beier – um nur einige zu nennen. Spontanes Zusammenspiel in immer neuen Konstellationen lässt die Beteiligten über den Tellerrand der lokalen Szene blicken. Dank freundlicher Unterstützung durch die Rusch-Stiftung kann ELBJAZZ dieser spannenden Reihe während des Festivals eine eigene Bühne im Hafenmuseum widmen und so FAT JAZZ zu einem großen Forum verhelfen.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass engagierte Musiker Strategien entwickeln, um den Jazz im eigenen Umfeld voranzubringen, liefert Alfred Vogel, der einen Abend lang diesselbe Bühne bei ELBJAZZ kuratieren wird. Der Österreicher schafft mit seinem Festival „Bezau Beatz“, seinem Label Boomslang und Konzerten quer durch den Vorarlberg Raum für Künstler, die wie er ohne Genregrenzen im Kopf die Begegnung suchen.
Alfred Vogel sitzt meist selbst am Schlagzeug und hält das spontan Entstandene auf Tonträger fest. „Vogelperspektive“ bei ELBJAZZ ist der Blick auf ein stilistisch weites Feld. Musiker wie John Schröder, Christian Lillinger oder Kalle Kalima beweisen nicht nur im Hafenmuseum, sondern auch auf anderen ELBJAZZ-Bühnen, dass ihre Neugier keine Grenzen kennt.
Keine Scheu vor dem Unberechenbaren kennt Helge Schneider. Bei ELBJAZZ wird er an beiden Abenden Musikerkollegen am Flügel begegnen. Mit dem kanadischen Entertainer Chilly Gonzales hat er 2010 den Drahtseilakt ohne langes Proben beim Traumzeit Festival schon einmal riskiert. Die Musik des jungen Jazzpianisten Michael Wollny lernte er erst kennen, als ELBJAZZ ihm dessen CDs zukommen ließ. Ein ungleiches Paar auf der Basis von hoher Musikalität und Lust an der Improvisation: Man darf gespannt sein auf diese vermutlich einmalige Begegnung.
Die jüngste Bestätigung beim Festival sind die vier norwegischen Multiinstrumentalistinnen von Katzenjammer, eine Band, die genauso gut aufs Hurricane Festival wie zu ELBJAZZ passt. Gleichermaßen dynamisch und angenehm respektlos bewegen sie sich musikalisch zwischen Folk-Rock und Gypsy-Swing und klingen dabei wie eine durchgeknallte Kreuzung aus The B-52’s, Gogol Bordello und den Dixie Chicks.
Bands wie das Karlsruher Kammerflimmer Kollektief oder Jazzkantine und die Mojo Night mit Rob Gallagher sind weitere Beispiele dafür, dass sich auf einem Festival durchaus tanzbare Grooves mit lebendiger Avantgarde mischen können.
Tickets, weitere Informationen und Programm: www.elbjazz.de
Abb.: Gabriel Coburger Foto: Horst Kreienbring
Veranstaltungsort
- Ort:
- Diverse (Ortsangaben im Text)
- Straße:
- Bitte auf die Ortsangaben im Text achten
- Stadt:
- Hamburg
- Land:
-
EventList powered by schlu.net
Beliebte Kunst und Kultur Artikel
- Nach 25 Jahren Kind geblieben
- "Elbphilharmonie Kulturcafé" in Hamburg eröffnet
- Vladislav Sendecki mit Hamburger Jazzpreis 2011 ausgezeichnet
- Portugal liegt am Hafen
- Die Quadratur des Kreises: Moscheen traditionell und modern
- Der-2009-Zeichen-Kultur-Port-Gastbeitrag: Non-Profit versus Social-Profit
- Der Hamburger Jedermann: Nur meine Seele und kein Geld!
- Ich habe beschlossen, heute glücklich zu sein. Und wenn ihr wollt, könnt ihr mitmachen!
- Nachlese: Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Terrassen
- Stephan Balkenhol Interview mit dem Bildhauer
- Die Lange Nacht der Museen: Elbjazz im Rathaus
- Uwe Timm Interview mit dem Schriftsteller
- Bravo Charlie – oder ein anonymer Seemannsgruß
- Filmfest Hamburg: Coco Chanel und Igor Strawinsky
- Festivaleröffnung Hamburger Klangwerktage für zeitgenössische Musik
- 100 Jahre Mönckebergstraße - Stadt im Wandel
- Hamburg und seine Brücken - Einblicke in die Architektur
- "Eisenvogel" oder wie man Gebirge überwindet
- Till Nowak Interview mit dem Medienkünstler und -designer
- ELBJAZZ Festival Lounge 2010 - Interviews im Hamburger Hafen
- Städtepartnerschaft schön geschrieben
- Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: LORIOT Ach was!
- Rezensiert! "The Fall"
- Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedischen Band ODDJOB
- Wie sich beim ELBJAZZ Festival Neue Musik, Literatur und Jazz begegnen
- Ein surrealer Flohmarkt - Michael Jacksons Neverland-Ranch im Ausverkauf
- Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: Das ELBJAZZ Festival lotet die Bandbreite aus
- Wim Bosch - Fruchtbare Augenblicke eines Künstlers
- Jazz in Hamburg – von einer Wüste zur Oase
- Wir sind was wir sind und das deswegen, weil wir lernen und erinnern - Mit Eric Kandel "Auf der Suche nach dem Gedächtnis"
- Begegnungen mit Komponisten György Ligeti - Gespräch zur Eröffnung der Ausstellung
- Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und der neue 3D-Animationsfilm
- Das Massaker von Katyn - der neue Film von Andrzej Wajda
- Lila, Lila
- Stefan Szczygiel: Urban Spaces
- Im Gespräch: Claus Friede mit dem Zeichner Nils Kasiske
- 18. Filmfest Hamburg: Gainsbourg
- Wenn es dunkel wird, kommen die Bilder
- Harbour Front: Was Sehnsucht bewegt
- bauhouse - ein Konzertprojekt der besonderen Art



