Events Architektur - Design
Veranstaltung
- Titel:
- Peter Horn: "Weltraum-Tapisserien"
- Wann:
- 17.02.2012 - 31.03.2012
- Wo:
- Museum Tuch+Technik - Neumünster
- Kategorie:
- Architektur - Design
Beschreibung
Die Farbschleier der Jupiterringe, die zerfurchte Oberfläche des Planeten Merkur oder der Asteroidengürtel – das sind keineswegs nur Themen für Naturwissenschaftler. Peter Horn setzt sich mit den unendlichen Weiten des Weltraums auf ganz andere Art auseinander. Der Handweber setzt Bilder aus dem Weltraum in gewebte Bilder um. Seine „Weltraum-Tapisserien“ erstaunen und faszinieren – wirken sie doch auf den ersten Blick wie Fotokunst.
Angeregt wurde Peter Horn durch einen Ausstellungskatalog, der die Aktivitäten der amerikanischen Weltraumbehörde NASA im Weltall zeigte. „Da begann ich meine imaginären Reisen in die Weiten des Weltraums. Es gibt dort noch so unendlich viel Neues zu entdecken, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit meiner Suche beginnen soll. Und bei all diesen phantastischen Reisen ist es für mich das größte Erlebnis, wenn ich damit beginne, meine Entdeckungen in einem langen Arbeitsprozess in gewebte Bilder umzusetzen.“
Peter Horn wurde 1936 in Kiel geboren. Bereits als Schüler begann er mit ersten Bildwebversuchen. Nach dem Abitur studierte er Englisch und Erdkunde an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, 1958 auch an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel als Gaststudent. Anfang der 60er-Jahre wandte er sich intensiv den Bereichen Grafik, Malerei und besonders auch der Bildweberei zu. Von 1963 bis 1970 unterrichtete Peter Horn an der Wilhelm-Tanck-Schule in Neumünster, wo er bis 1975 auch wohnte. Nach dem dritten Staatsexamen in Kunsterziehung war er seit 1970 an der Pädagogischen Hochschule Kiel in der Lehrerausbildung tätig, zunächst im Fach Textiles Werken und später im Kunstunterricht. Bis 2003 bot er am Kunsthistorischen Institut der Kieler Universität Veranstaltungen zur Bildweberei und Fotografie an.
Peter Horn profilierte sich in diesen Jahrzehnten als Bildweber, zeigte seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen. Sein Name ist auch im Ausland ein Begriff. Mehrfach wurde er als Juror zu internationalen Tapisserie-Ausstellungen berufen.
Angeregt wurde Peter Horn durch einen Ausstellungskatalog, der die Aktivitäten der amerikanischen Weltraumbehörde NASA im Weltall zeigte. „Da begann ich meine imaginären Reisen in die Weiten des Weltraums. Es gibt dort noch so unendlich viel Neues zu entdecken, dass ich gar nicht weiß, wo ich mit meiner Suche beginnen soll. Und bei all diesen phantastischen Reisen ist es für mich das größte Erlebnis, wenn ich damit beginne, meine Entdeckungen in einem langen Arbeitsprozess in gewebte Bilder umzusetzen.“
Peter Horn wurde 1936 in Kiel geboren. Bereits als Schüler begann er mit ersten Bildwebversuchen. Nach dem Abitur studierte er Englisch und Erdkunde an der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, 1958 auch an der Muthesius Kunsthochschule in Kiel als Gaststudent. Anfang der 60er-Jahre wandte er sich intensiv den Bereichen Grafik, Malerei und besonders auch der Bildweberei zu. Von 1963 bis 1970 unterrichtete Peter Horn an der Wilhelm-Tanck-Schule in Neumünster, wo er bis 1975 auch wohnte. Nach dem dritten Staatsexamen in Kunsterziehung war er seit 1970 an der Pädagogischen Hochschule Kiel in der Lehrerausbildung tätig, zunächst im Fach Textiles Werken und später im Kunstunterricht. Bis 2003 bot er am Kunsthistorischen Institut der Kieler Universität Veranstaltungen zur Bildweberei und Fotografie an.
Peter Horn profilierte sich in diesen Jahrzehnten als Bildweber, zeigte seine Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen. Sein Name ist auch im Ausland ein Begriff. Mehrfach wurde er als Juror zu internationalen Tapisserie-Ausstellungen berufen.
Veranstaltungsort
- Ort:
- Museum Tuch+Technik - Website
- Straße:
- Kleinflecken 1
- PLZ:
- 24534
- Stadt:
- Neumünster
- Bundesland:
- Schleswig-Holstein
- Land:
-
EventList powered by schlu.net
Beliebte Kunst und Kultur Artikel
- Nach 25 Jahren Kind geblieben
- "Elbphilharmonie Kulturcafé" in Hamburg eröffnet
- Vladislav Sendecki mit Hamburger Jazzpreis 2011 ausgezeichnet
- Portugal liegt am Hafen
- Die Quadratur des Kreises: Moscheen traditionell und modern
- Der-2009-Zeichen-Kultur-Port-Gastbeitrag: Non-Profit versus Social-Profit
- Der Hamburger Jedermann: Nur meine Seele und kein Geld!
- Ich habe beschlossen, heute glücklich zu sein. Und wenn ihr wollt, könnt ihr mitmachen!
- Nachlese: Jazz-Picknick auf den Marco-Polo-Terrassen
- Stephan Balkenhol Interview mit dem Bildhauer
- Die Lange Nacht der Museen: Elbjazz im Rathaus
- Uwe Timm Interview mit dem Schriftsteller
- Bravo Charlie – oder ein anonymer Seemannsgruß
- Filmfest Hamburg: Coco Chanel und Igor Strawinsky
- Festivaleröffnung Hamburger Klangwerktage für zeitgenössische Musik
- 100 Jahre Mönckebergstraße - Stadt im Wandel
- Hamburg und seine Brücken - Einblicke in die Architektur
- "Eisenvogel" oder wie man Gebirge überwindet
- Till Nowak Interview mit dem Medienkünstler und -designer
- ELBJAZZ Festival Lounge 2010 - Interviews im Hamburger Hafen
- Städtepartnerschaft schön geschrieben
- Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: LORIOT Ach was!
- Rezensiert! "The Fall"
- Im Gespräch: Dagmar Leischow mit der schwedischen Band ODDJOB
- Wie sich beim ELBJAZZ Festival Neue Musik, Literatur und Jazz begegnen
- Ein surrealer Flohmarkt - Michael Jacksons Neverland-Ranch im Ausverkauf
- Kunst und Kultur - kurz vorgestellt: Das ELBJAZZ Festival lotet die Bandbreite aus
- Wim Bosch - Fruchtbare Augenblicke eines Künstlers
- Jazz in Hamburg – von einer Wüste zur Oase
- Wir sind was wir sind und das deswegen, weil wir lernen und erinnern - Mit Eric Kandel "Auf der Suche nach dem Gedächtnis"
- Begegnungen mit Komponisten György Ligeti - Gespräch zur Eröffnung der Ausstellung
- Ich - Einfach Unverbesserlich: Jan Delay und der neue 3D-Animationsfilm
- Das Massaker von Katyn - der neue Film von Andrzej Wajda
- Lila, Lila
- Stefan Szczygiel: Urban Spaces
- Im Gespräch: Claus Friede mit dem Zeichner Nils Kasiske
- 18. Filmfest Hamburg: Gainsbourg
- Wenn es dunkel wird, kommen die Bilder
- Harbour Front: Was Sehnsucht bewegt
- bauhouse - ein Konzertprojekt der besonderen Art



