Spezial - Elbjazz Festival 2012

Spezial - Hamburger Architektur Sommer 2012

Kultur Event Kalender

<<  Mai 2012  >>
 Mo  Di  Mi  Do  Fr  Sa  So 
 
   

Wer ist online?

Wir haben 681 Gäste und 5 Benutzer online
Banner

Kultur-Port.De Community Login

Neue Kommentare

Claus Friede zu "Unverzeihlich dumm" - Direktor der Kestnergesellschaft attackiert Documenta-Chefin: In der Sache, lieber Veit Goerner, hast Du ja Rec...
Stefan Meier zu Rezensiert! "The Fall": Habe den Film jetzt zum dritten Mal auf DVD anges...
Hans-Joachim Maquet zu UNESCO feiert ersten Welttag des Jazz: Großartige Initiative - ein Schritt der unbeding...

Spezial - Hamburger Gitarrentage 2012

Spezial - wildWECHSEL 2012

Spezial - Lange Nacht der Museen 2012

Spezial - Hamburger Klangwerktage 2011



E-Mail Drucken

Events – gehen und genießen

Veranstaltung 

Titel:
Axel Ranisch: "Dicke Mädchen"
Wann:
08.02.2012 19.00 Uhr
Wo:
Filmforum / Kino im Museum Ludwig - Köln
Kategorie:
Film

Beschreibung

D 2011, 77 Min.

Am 28. Februar 1962 sorgten 26 Filmemacher bei den 8. Westdeutschen Kurzfilmtagen Oberhausen mit einer Pressekonferenz unter dem Titel »Papas Kino ist tot« für Aufsehen. Der cineastische Nachwuchs war des sich Verdrängungsmechanismen bedienenden Unterhaltungskinos der Nachkriegszeit überdrüssig. Er verlangte die Förderung des künstlerischen Films und dessen Freiheit, fernab jeglicher Bevormundung durch andere Instanzen.
Die Presse reagierte auf die Verlesung der Forderungen eher verhalten, das Echo war weitestgehend negativ und auch die Spielfilmbranche stand den jungen Wilden ablehnend gegenüber. Und doch setzte die Aktion eine Bewegung in Gang: Heute gilt das Oberhausener Manifest als Geburtsstunde des »Jungen deutschen Films«. Die Weichen, die das Oberhausener Manifest damals gestellt hat, sind unverkennbar. Denn nicht nur inhaltlich und stilistisch wehte ein neuer Wind über die Leinwände, auch die Filmindustrie begann sich zu verändern. So können z. B. das Filmförderungsgesetz und die Filmförderungsanstalt FFA auch auf das Manifest zurückgeführt werden.
Doch wie ist es heutzutage um den deutschen Film bestellt? Sind die Strukturen des deutschen Filmsystems überhaupt noch zeitgemäß? Sind die von den Oberhausenern erkämpften Neuerungen nicht längst schon zu Konventionen erstarrt? Schnitt – Das Filmmagazin hat anlässlich des 50. Jubiläums des Manifests Filmschaffende um ein Statement zum aktuellen Stand des deutschen Kinos befragt.
Den Beweis, wie kreativ und lebendig das aktuelle deutsche Kino auch jenseits institutioneller Strukturen sein kann, tritt Regisseur Axel Ranisch mit seinem
Debütfilm »Dicke Mädchen« an. In nur drei Monaten entstand die Geschichte von Sven, der sich in den Pfleger seiner demenzkranken Mutter verliebt, – mit einem Budget von 517 Euro. Mit wenigen Mitteln hat Ranisch hier große Fabulierlust auf die Leinwand gezaubert.

Im Anschluss an den Film findet ein Gespräch mit dem Regisseur Axel Ranisch und dem Hauptdarsteller Heiko Pinkowski statt – u. a. darüber, wie frei die deutsche Filmkunst heutzutage ist und ob nicht die Zeit reif sein könnte für ein neues Manifest.

»ifs-Begegnung« Schnitt. Thema: 50 Jahre Oberhausener Manifest
Eine Veranstaltung des Filmmagazins Schnitt und der ifs internationale filmschule köln im Rahmen des Filmforums NRW e. V.
Eintritt frei

Veranstaltungsort

Karte
Ort:
Filmforum / Kino im Museum Ludwig
Straße:
Bischofsgartenstr. 1
PLZ:
50667
Stadt:
Köln
Bundesland:
Nordrhein-Westfalen
Land:
Land: de

Beliebte Kunst und Kultur Artikel


Home     Blog     WebTV     Kolumne     NewsPort     Events